mein Met prickelt...

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wrangler89
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mein Met prickelt...

Beitrag von wrangler89 »

Hallo zusammen,
mein letzter Metansatz war ziemlich schwierig.
Nach dem Rezept
6l Wasser
3kg Honig
0,5l naturtrüber A- Saft (unbehandelt)
zzgl Hefe und Nährsalz gemäß Mengenangabe

verlief die Gärung die eesten 2 Wochen sehr kräftig. Danach stellte sich ein bis jetzt andauerndes "Blubbern" von 1-2 Blubbs pro Minute ein.
Der Ansatz klärte sich auch bis jetzt von selbst.
Jetzt, nach 3 Monaten war es vorbei mit dem offensichtlichen Gären, kein Druck mehr am Gärröhrchen sichtbar. Ich hab noch 2 Tage gewartet und dann den Ballon richtig verschlossen. Wollte dem Met jetzt am WE auf Flaschen abziehen...
Nun, ich konnte nicht widerstehen und mußte vorab kosten... Der Met prickelt! 😱, geschmacklich drückt der A-Saft ganz schön durch.
Sollte ich nachsüßen und die Gärung wieder anschubsen?
Eigentlich bin ich diesmal von meinem Ansatz enttäuscht

VG, Volker
Alkoholgehalt muß ich jetzt erst npch messen
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Upgrayedd
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Re: mein Met prickelt...

Beitrag von Upgrayedd »

Hallo Volker,

mit dem Zucker, den du drin hast, kommst du überschlagsmäßig auf irgendwas um 12% - wahrscheinlich deutlich unter der Alkoholtoleranzgrenze der Hefe. Du hast alle Zutaten komplett vorab zugegeben? Zu hohe Zuckerkonzentration sorgt für einen langsamen Start und ein schwächelndes Ende der Gärung. Das merkst du grade. Lies mal in aller Ruhe die einzelnen Passagen der Homepage durch, insbesondereden Teil zum Zucker und der Nachzuckermerhode, dann wird alles gut!
Schreib den Ansatz noch nicht ab, der ist ja noch nicht fertig und kann sich noch entwickeln!
"...with double D for a double dose of his homebrewing."
wrangler89
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Re: mein Met prickelt...

Beitrag von wrangler89 »

Hallo,
der Start war eigentlich ziemlich rasant. Ich dachte schon das nach einer Woche alles vorbei ist...
Ja, die Zutaten hatte ich komplett am Anfang zugesetzt, also Wasser und Honig erwärmt, dann auf 27°abgekühlt und den A-Saft, Nährsalz und Hefe dazu.
Als Hefe hatte ich Cobra Methefe..
Gut, ich schau mal und werd sehen.
In Ballon abgefüllt, Röhrchen drauf und gut war.
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Fruchtweinkeller
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Re: mein Met prickelt...

Beitrag von Fruchtweinkeller »

Naja, "rasant" ist ja relativ, falls du ein Anfänger bist :engel:

Das Rezept ist natürlich mäßig zielführend (um es nett zu sagen). Was empfiehlt denn der Verbreiter von dem "Rezept" in punkto Stabilisierung? Bevor du in Aktionismus ausbrichst: Gährröchen drauf, kräftig schütteln, zwei, drei Wochen stehen lassen. Gasfreisetzung beobachten und vor allem beurteilen, ob die Restsüße noch nachlässt. Achtung: Bei minimaler Gäraktivität muss sich nichts im Gärröhrchen tun. Die Stabilität der Restsüße ist im Zweifelsfall das wichtigere Kriterium. Wenn man weiß, ob die Restsüße stabil ist oder nicht, kann man weiter sehen.
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wrangler89
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Re: mein Met prickelt...

Beitrag von wrangler89 »

Hallo, ja, das Rezept war aus dem www, Schwarmwissen.
Habe gerade den Alkoholanteil gemessen, sagenhafte 7%...
Süße kann ich nicht messen, mein Honigrefraktometer geht erst ab 52°Brix los...
Icv setz jetzt mal das Röhrchen wieder drauf und schüttle mal.
wrangler89
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Re: mein Met prickelt...

Beitrag von wrangler89 »

Und ja, ist erst mein 2. Ansatz.
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Fruchtweinkeller
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Re: mein Met prickelt...

Beitrag von Fruchtweinkeller »

Es ist physikalisch unmöglich, die Restsüße in einem Wein mit einem Refraktometer zu bestimmen. Die Restsüße kann man aber erschmecken.

Du solltest dir die die beiden Homepages Fruchtweinkeller und Honigweinkeller durchlesen und/oder die Honigwein-Einführung auf Youtube ansehen: https://www.youtube.com/playlist?list=P ... j_TG-HbLR2
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