Hallo in die Runde,
es ist mal wieder soweit und ich will auch dieses Jahr wieder Wein machen.
Mittlerweile weiß ich auch welche Trauben ich habe, es ist die Isabella-Traube.
Im vergangenen Jahr hatte ich trotz anfänglichen Schwierigkeiten doch noch ein recht guten Wein bekommen.
Er war mir nur vom Geschmack etwas zu intensiv. Zum Gären hatte ich die Bordeaux-Hefe benutzt.
Ich will mal versuchen ihn in diesem Jahr etwas leichter und in Richtung "rose" gehen.
Jetzt meine Frage: Welche Hefe würdet Ihr mir empfehlen?
Vielleicht habt Ihr noch ein paar wertvolle Tips.
Vielen Dank,
Manny
Welche Hefe nutzen?
Re: Welche Hefe nutzen?
Ich persönlich mag eher (mittlerweile) leichte Sommerweine. Aber trotzdem verwende ich eine Rotweinheferasse.
Ja die Wahl der Hefe beeinflusst den Geschmack des fertig Weines.
Ich stehe eher auf leichte "weißweinartige" Weine, aber warum ich jetzt trotzdem eine Rotweinheferasse nehme hat andere Gründe.
Das können wir gerne mal an andere Stelle besprechen hier im Forum.
Ich hatte als Weißweinheferassen die SHIA 3 Aktivhefe, Vinoferm Cryo White und die Bioferm blanc. Bei der Cryo und der Blanc habe ich Weinfehler gehabt. Einnal einen deutlichen Mäuselton bei der Blanc meinet meine Frau nur : "der ist funky Schatz!"
Soll jetzt nicht heißen das diese Heferasse perse schlecht sind. Vorher bevor ich meine Pulcino oil hatte habe ich immer gnadenlos bis zur Alkoholtoleranzgrenze vergoren. Wenn laut Hersteller max 14 vol% von der Hefe erreicht werden soll aber die Laborergebnisse 15,8 vol% sagen, braucht man sich nicht über "Funkyness" zu beschweren.
Jetzt schon wieder eine Wall of Text, sorry... komm mal zum Punkt Junge!
Anstelle dein Problem mit einer anderen Heferasse lösen zu wollen, halte ich für wenig sinnvoll, da:
Jedes Jahr die Trauben/Früchte/Beeren anders beschaffen sind. Soll heißen letztes Jahr war der Wein zu heftig vom Geschmack aber das muss dieses Jahr nicht wieder sein.
Ich würde als erstes etwas am Verfahren ändern und bei einer Heferasse bleiben weil, wenn du mehrere Parameter gleichzeitig änderst kann du keine Aussage treffen was jetzt besser oder schlechter gelaufen ist.
Ja die Wahl der Hefe beeinflusst den Geschmack des fertig Weines.
Ich stehe eher auf leichte "weißweinartige" Weine, aber warum ich jetzt trotzdem eine Rotweinheferasse nehme hat andere Gründe.
Das können wir gerne mal an andere Stelle besprechen hier im Forum.
Ich hatte als Weißweinheferassen die SHIA 3 Aktivhefe, Vinoferm Cryo White und die Bioferm blanc. Bei der Cryo und der Blanc habe ich Weinfehler gehabt. Einnal einen deutlichen Mäuselton bei der Blanc meinet meine Frau nur : "der ist funky Schatz!"
Soll jetzt nicht heißen das diese Heferasse perse schlecht sind. Vorher bevor ich meine Pulcino oil hatte habe ich immer gnadenlos bis zur Alkoholtoleranzgrenze vergoren. Wenn laut Hersteller max 14 vol% von der Hefe erreicht werden soll aber die Laborergebnisse 15,8 vol% sagen, braucht man sich nicht über "Funkyness" zu beschweren.
Jetzt schon wieder eine Wall of Text, sorry... komm mal zum Punkt Junge!
Anstelle dein Problem mit einer anderen Heferasse lösen zu wollen, halte ich für wenig sinnvoll, da:
Jedes Jahr die Trauben/Früchte/Beeren anders beschaffen sind. Soll heißen letztes Jahr war der Wein zu heftig vom Geschmack aber das muss dieses Jahr nicht wieder sein.
Ich würde als erstes etwas am Verfahren ändern und bei einer Heferasse bleiben weil, wenn du mehrere Parameter gleichzeitig änderst kann du keine Aussage treffen was jetzt besser oder schlechter gelaufen ist.
Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt ( Bebilderte Anleitung) :
http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175
http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175
- Fruchtweinkeller
- Administrator

- Beiträge: 32531
- Registriert: 29 März 2004 00:00
- Kontaktdaten:
Re: Welche Hefe nutzen?
Du kannst durchaus wieder Bordeaux verwenden oder jede der empfohlenen Hefen. Die wichtigste Stellschraube scheint mir hier nicht die Hefe zu sein, sondern die Kontaktzeit mit den Traubenhäuten zu sein. Der spezielle Geschmack der Isabella dürfte freilich erhalten bleiben.
90% of everything is crap... Except crap. 100% of crap is crap.
(Too much coffee man)
The amount of energy needed to refute bullshit is an order of magnitude bigger than to produce it.
(Brandolini's law)
PMs mit Fragen werden ignoriert
(Too much coffee man)
The amount of energy needed to refute bullshit is an order of magnitude bigger than to produce it.
(Brandolini's law)
PMs mit Fragen werden ignoriert
Re: Welche Hefe nutzen?
Vielen Dank für die Tips.
Da ich ehh vor habe in Richtung "rose" zu gehen werde ich die Trauben früher abpressen, denke dann wird der Geschmack auch nicht so intensiv.
Denke auch der Kontaktzeit mit den Traubenhäuten ist ein wichtiger Faktor.
Da ich ehh vor habe in Richtung "rose" zu gehen werde ich die Trauben früher abpressen, denke dann wird der Geschmack auch nicht so intensiv.
Denke auch der Kontaktzeit mit den Traubenhäuten ist ein wichtiger Faktor.
- Fruchtweinkeller
- Administrator

- Beiträge: 32531
- Registriert: 29 März 2004 00:00
- Kontaktdaten:
Re: Welche Hefe nutzen?
Ja, eine kurze Zeit auf den Häuten soll den Foxton reduzieren. Ganz weg bekommt man ihn aber nicht, leider.
90% of everything is crap... Except crap. 100% of crap is crap.
(Too much coffee man)
The amount of energy needed to refute bullshit is an order of magnitude bigger than to produce it.
(Brandolini's law)
PMs mit Fragen werden ignoriert
(Too much coffee man)
The amount of energy needed to refute bullshit is an order of magnitude bigger than to produce it.
(Brandolini's law)
PMs mit Fragen werden ignoriert

