Bedingt durch die sommerliche Hitze steht mein Aktuelles Weinprojekt nun schon ein wenig länger ungefiltert herum. Ich habe aus einem Ansatz 2 gleiche Teile gemacht. Einen Teil (Foto links) habe ich mit Waldmeisterkraut gewürzt, den 2. Teil (Foto rechts) habe ich mit Mädesüß gewürzt. Nach nun ca.2 Wochen beobachte ich eine extrem unterschiedliche Selbstklärung.
https://1drv.ms/i/c/76cff7f1855299b4/IQ ... w?e=Nqdg32
Die mir bekannten Faktoren für eine gute Selbstklärung sind:
Gärungsende
Hoher Alkoholgehalt,
tiefe Temperaturen,
Nach meiner Beobachtung kommt jetzt noch Mädesüß dazu.
Gibt es noch mehr was den Met zur Selbstklärung anregt? (außer natürlich die bekannten Schönungsmittel)
Faktoren, die die Selbsklärung unterstützen.
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Re: Faktoren, die die Selbsklärung unterstützen.
geringe Dichte
wenig Pektin (Antigel!)
wenig/kein Eiweiß (Gerbstoffe!)
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Re: Faktoren, die die Selbsklärung unterstützen.
Ich hab zu dem Würzen noch eine Frage:
Aktuell habe ich die beiden Weine steril gefiltert und Abgefüllt. Beim Einstellen des Restzuckers ist mir dabei bei beiden ein gewisser Heugeschmack aufgefallen. Beim Mädesüß habe ich getrocknetes Kraut verwendet. (70 g) 10 g/l für 48 h
Der Waldmeister (3g/l) 27 g für 24 h der Waldmeister war allerdings frisch eingefroren.
gibt es dazu eine Vermutung was ich falsch gemacht habe? oder sollte ich beiden Kräutern sorgfältig darauf achten die Stengel aus zu sortieren?
Aktuell habe ich die beiden Weine steril gefiltert und Abgefüllt. Beim Einstellen des Restzuckers ist mir dabei bei beiden ein gewisser Heugeschmack aufgefallen. Beim Mädesüß habe ich getrocknetes Kraut verwendet. (70 g) 10 g/l für 48 h
Der Waldmeister (3g/l) 27 g für 24 h der Waldmeister war allerdings frisch eingefroren.
gibt es dazu eine Vermutung was ich falsch gemacht habe? oder sollte ich beiden Kräutern sorgfältig darauf achten die Stengel aus zu sortieren?
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Re: Faktoren, die die Selbsklärung unterstützen.
Ich hatte mal bei einen Johannisbeerenwein schlampig (war zu faul) nicht richtig die Beeren entrapt und der schmeckte dann sehr holzig. Ich könnte mir vorstellen das du wohl zu viel "Begleitgrün" drin hattest. Bei mir hat das über ein Jahr Lagerung gedauert bis das holzige "besser"/weniger wurde.
Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt ( Bebilderte Anleitung) :
http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175
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Re: Faktoren, die die Selbsklärung unterstützen.
Ich hatte frischen Mädesüß, und selbst der hat erst kräftig nach heu geschmeckt. Das hat sich mit der Zeit aber gelegt, sodass wir den Tropfen auf der Tagung genießen konnten.
Getrocknet ist die Heunote oft viel intensiver. Bei Mädesüß habe ich das nicht getestet, aber vor langer Zeit mal mit einem Tee und getrockneten Holunderblüten. Das war teils ungenießbar und wurde bei Lagerung auch nicht signifikant besser.
Cumarin ist wesentlich am "Heugeschmack" beteiligt, und beim Waldmeister ist das ja eine wesentliche Geschmackskomponente.
Getrocknet ist die Heunote oft viel intensiver. Bei Mädesüß habe ich das nicht getestet, aber vor langer Zeit mal mit einem Tee und getrockneten Holunderblüten. Das war teils ungenießbar und wurde bei Lagerung auch nicht signifikant besser.
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Re: Faktoren, die die Selbsklärung unterstützen.
Puh ! die obigen Antworten erleichtern ein wenig.
Damit ist klar, dass sich der Heugeschmack mildert. Ich denke ich werde alle 3 Monate mal eine Probe machen.
Ich hatte eh vor beide Weine erst einmal mindestens 3 Monate in der Flasche zu lagern, bevor ich eine erste Verkostung mache.
Damit ist klar, dass sich der Heugeschmack mildert. Ich denke ich werde alle 3 Monate mal eine Probe machen.
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Re: Faktoren, die die Selbsklärung unterstützen.
Teste gerade eine andere Aromatisierung und wundere mich, wie sich der Geschmack innerhalb von Wochen ändern kann... oder meine Geschmacksnerven
ruhe und Geduld sind also nie verkehrt.
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