Eine neue Flasche geöffnet Linux

Antworten
Vimeta
50 Liter Wein
50 Liter Wein
Beiträge: 92
Registriert: 21 September 2025 17:42

Eine neue Flasche geöffnet Linux

Beitrag von Vimeta »

Ein Thema, dass mit dem Wein wenig zu tun hat, mit dem Forum umso mehr.
Ich habe es bereits Jahre vor mir her geschoben und sicher bin ich auch nicht allein mit meinem Ärger über den aufgeblähten Softwareriesen.
Mein Rechner lief ohne Beanstandung unter Win10. Dann wurde mir mitgeteilt, dass mein schöner Lenovo ThinkPad T450s für Win11 nicht mehr taugt. Einen neuen Computer zu holen und damit erneut eine Win11 Software kaufen, wollte ich nicht. Also bin ich auf Linux umgestiegen und der Lenovo läuft unter Linux Mint super.
Man hat eigentlich nur die Wahl, weiter mit dem alten Betriebssystem im Internet ohne Updates unterwegs zu sein, auf Win11 wechseln, wenn es die Hradware zulässt oder eben einen neuen PC zu kaufen. Die bequemste Lösung ist der Wechsel auf Win11.
Mit etwas mehr Arbeit ist der Umstieg auf Linux schon verbunden.

Wie gesagt, mit der Schreibmaschine kommt keiner in das Forum des Frucht- oder Hinigweinkellers. Somit ist der Computer doch auch hier ein Thema – oder?
willkomm2000
500 Liter Wein
500 Liter Wein
Beiträge: 501
Registriert: 29 August 2018 18:36

Re: Eine neue Flasche geöffnet Linux

Beitrag von willkomm2000 »

hallo forumsfreunde,

kann dem nur zustimmen.... va kommt linux auch für die in frage, die auf ihrem pc/laptop ohnehin nicht mehr machen als der normalo, sprich bisschen internet, mail etc..... ist da ja so ähnlich wie mit den superteuren smartphones, die meisten menschen machen damit auch nur (schlechte) fotos, internet, soziale medien etc.. ausnahmen bestätigen die regel..

hier meine erfahrung - so 1 - 2 jahre her.



ich komme eigentlich aus der microsoft-windows-welt. hab mich da berufsmässig so 3-4 jahrzehnte rumgeschlagen. kenne/kannte da eigentlich alles rauf und runter. zwischendurch vor etwa 25 jahren hatte ich einen kleinen ausflug in die unix/linux-welt, weil wir beruflich sehr früh einen internet-server auf linux-basis aufgesetzt hatten, weil microsoft sich da sehr schwer tat am anfang... da hab ich auch mal das eine oder andere linux-buch studiert, und mich ein wochenende damit beschäftigt, wie man ein cd-laufwerk einbindet :-) seit dem war ruhe.

jetzt hat mir meine frau ihr altersschwaches notebook vor die füsse geworfen um es im elektroschrott zu entsorgen. ging gar nicht mehr unter windows 10, alles nur quälerei.. vorgestern hab ich mich dann mal wegen dauerregen drangesetzt und hab da ein paar daten gesichert und dann aus spass an der freude mal probeweise ein linux-system drauf gemacht. hab aus irgendwelchen gründen ubuntu ausgewählt.

was soll ich sagen: ich bin absolut begeistert. firefox als browser und thunderbird als mail-client waren schon mit im paket... alles läuft super schnell, abgesehen vom startvorgang.. nur beim versuch ein microsoft-office zu installieren, bin ich trotzt diverser anleitungen gescheitert.. bin dann auf die alternative free office gestossen, die eine ältere umsonst-version von softmaker office ist. auch restlos begeistert. hab mal ein paar komplexe word-, excel und ppt-dateien von mir drauf ausprobiert. laufen auch tadellos... mehr braucht eigentlich kaum ein mensch, abgesehen von den power-usern, die 500 programme auf dem pc haben.

ich persönlich hab den umstieg auf windows11 gemacht, weil ich doch das eine oder andere progrämmchen habe, was eben eher windows benötigt, und weil ich mich da ziemlich gut auskenne...

wie gesagt, kann man mal ausprobieren.
gruss aus ostwestfalen
klaus
Thellesto
0 Liter Wein
0 Liter Wein
Beiträge: 2
Registriert: 26 Juni 2026 14:10

Re: Eine neue Flasche geöffnet Linux

Beitrag von Thellesto »

Kann ich gut nachvollziehen. Gerade bei älterer Hardware kann Linux wirklich nochmal neues Leben einhauchen. Viele Rechner, die unter einem aktuellen Windows kaum noch Spaß machen, laufen mit einer schlankeren Linux-Distribution plötzlich wieder völlig brauchbar.

Ubuntu ist für den Einstieg auch eine gute Wahl, weil vieles direkt funktioniert und man nicht erst stundenlang konfigurieren muss. Gerade für die typischen Aufgaben wie Browser, E-Mail, Dokumente und ein bisschen Multimedia reicht das für viele Anwender völlig aus.

Was Office angeht: Die vollständige Kompatibilität mit komplexen Microsoft-Office-Dateien bleibt tatsächlich einer der Punkte, bei denen Windows noch Vorteile hat. Für normale Dokumente sind LibreOffice oder SoftMaker Office aber oft mehr als ausreichend. Die meisten Nutzer schöpfen die Möglichkeiten von Office-Paketen ohnehin nie aus.
Thellesto
0 Liter Wein
0 Liter Wein
Beiträge: 2
Registriert: 26 Juni 2026 14:10

Re: Eine neue Flasche geöffnet Linux

Beitrag von Thellesto »

Thellesto hat geschrieben: 24 Juli 2026 03:06 Kann ich gut nachvollziehen. Gerade bei älterer Hardware kann Linux wirklich nochmal neues Leben einhauchen. Viele Rechner, die unter einem aktuellen Windows kaum noch Spaß machen, laufen mit einer schlankeren Linux-Distribution plötzlich wieder völlig brauchbar – perfekt übrigens auch, um alte Test-Laptops wieder fit zu machen, auf denen man nebenbei noch schnell ein paar Social-Media-Accounts oder followerfabrik.de betreut, ohne den Hauptrechner zu belasten.

Ubuntu ist für den Einstieg auch eine gute Wahl, weil vieles direkt funktioniert und man nicht erst stundenlang konfigurieren muss. Gerade für die typischen Aufgaben wie Browser, E-Mail, Dokumente und ein bisschen Multimedia reicht das für viele Anwender völlig aus.

Was Office angeht: Die vollständige Kompatibilität mit komplexen Microsoft-Office-Dateien bleibt tatsächlich einer der Punkte, bei denen Windows noch Vorteile hat. Für normale Dokumente sind LibreOffice oder SoftMaker Office aber oft mehr als ausreichend. Die meisten Nutzer schöpfen die Möglichkeiten von Office-Paketen ohnehin nie aus.
Genau so sehe ich das auch. Vor allem die Sache mit der älteren Hardware ist oft der Hauptgrund, warum sich der Umstieg lohnt – es ist einfach zu schade, funktionierende Geräte wegen künstlicher Software-Hürden zu entsorgen.

Was Office angeht, stimme ich dir ebenfalls zu. Wer wirklich auf komplexe Excel-Makros oder spezielle Formatierungen angewiesen ist, kommt um Windows bzw. das Original-Office oft nicht herum. Aber für den Standardkram (Briefe, einfache Tabellen, PDFs) reicht LibreOffice dicke aus.
Antworten

Zurück zu „Off-Topic“