Moin,
Nachdem ich aus gesundheitlichen Gründen die Filteraktion auf die lange Bank schieben musste, habe ich am letzten Wochenende zwar humpelnd aber motiviert die drei Weine in die Flaschen gebracht.
Ich wollte nun mal kurz über das Ergebnis berichten.
Ich hab so gefiltert , wie geschrieben, erst Quitte, dann Quitte mit Glühweingewürz und zum Schluss die Schlehe. Dadurch hat sich die Glühquitte etwas von der Menge nach oben verschoben und die Quitte wurde etwas weniger, was auch nicht schlimm ist
Gefiltert habe ich in vier Durchgängen (da alle Weine doch recht trüb waren) mit 3 Mikron, 0,9 Mikron, 0,7 Mikron und dann steril mit 0,25 Mikron.
Es lief alles flüssig durch und nach guten 6 Stunden waren die 50 Liter inklusive der Reinigung der Wohnung erledigt.
Nach der Quitte mit Gewürz habe ich bestimmt gute 30 Liter Wasser durch den Filter gejagt (viel hilft viel) und konnte keinen Gewürzgeschmack in der Schlehe feststellen.
Bei der Quitte fiel mir auf das der Quittengeschmack vor der ersten Filterung überhaupt nicht da war. Der schmeckte ungefiltert gut, fruchtig und süffig aber halt nicht nach Quitten. Erst als die 3 Mikron Filterung durch war kam der typische Quittengeschmack leicht durch, was ich schade fand, denn die Früchte waren wirklich sehr aromatisch. Hergestellt hatte ich das ganze nach FWK Rezept nur mit Honig. Auch die Farbe hatte einen leicht grünlichen Stich, einem Silvaner nicht unähnlich. Normalerweise kenne ich Quittenwein ehr gelblich.
Die Schlehe hatte aber richtig Power! Geschmacklich sowie auch farblich. Der war fast schwarz wenn nicht die Sonne auf die Flaschen schien. Schön herb mit fruchtiger Honigsüße. Ich glaube das wird meine beste Schlehe wenn er etwas Zeit hatte
Anbei sind Bilder vom fertigen Werk
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