Herstellung von Schaumwein

Alex_22
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Re: Herstellung von Schaumwein

Beitrag von Alex_22 »

aber müsste nicht wenigstens ein hauch von Gärung zu spüren sein?
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Fruchtweinkeller
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Re: Herstellung von Schaumwein

Beitrag von Fruchtweinkeller »

Wenn sich gar nix tut könnte man die Flaschen natürlich nochmal öffnen und ein wenig (mehr) Hefe händisch zugeben. Auf Sterilität muss man ja nicht mehr achten. Ohne Garantie, dass das helfen wird :hmm:
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Alex_22
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Re: Herstellung von Schaumwein

Beitrag von Alex_22 »

Stand jetzt tut sich immer noch nichts. Kann es sein das ich ein wenig zu viel Schwefel dazugegeben habe?
Hätte man beim Schaumwein eher gar nicht schwefeln sollen?
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tiga
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Re: Herstellung von Schaumwein

Beitrag von tiga »

Schwefeln verhindert die Gärung nicht
Gruss
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apple87
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Re: Herstellung von Schaumwein

Beitrag von apple87 »

Im Eingangsbeitrag hattest du doch geschrieben, beim filtern extra kein Schwefel beigegeben zu haben?
Also: Hast du beigegeben und wenn ja wie viel?
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Re: Herstellung von Schaumwein

Beitrag von Alex_22 »

Stimmt, ist schon etwas länger her. Dann hatte ich wohl nichts hinzugegeben. Wenn dann auch maximal ein 1 g / 10l.
Aber woran soll es denn jetzt liegen, das ich keine Gäraktivitäten verzeichne? Vorallem nach so langer Zeit ...
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tiga
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Re: Herstellung von Schaumwein

Beitrag von tiga »

Evtl. war die Hefe kaputt
Gruss
Jan

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apple87
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Re: Herstellung von Schaumwein

Beitrag von apple87 »

Die Hefe hat er ja getestet und arbeitete scheinbar tadellos.
Ich kann auch nur mutmaßen: Eine Kombination aus vielen Faktoren wie vorhandemem Alkohol, Schwefel, Hefe.
Wenn du es noch probieren willst, test mal mit einer anderen Hefe, z.B. Sekt von Arauner. Dafür würde ich dann einen Starter mit hoher Hefekonzentration machen und wenn der anstänig gärt keine kleine Menge in jede Flasche geben.
Lustig: Wenn die Gärung durch wäre, ist das genau der Effekt den man haben will, nachdem die Restsüße eingestellt ist. ;)
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Re: Herstellung von Schaumwein

Beitrag von Alex_22 »

Das mit dem Gärstarter klingt nach einem letzten möglichen Versuch, das werde ich mal probieren :D
Danke für die Mühen!

Wie soll ich den Starter ansetzen - Zucker, Hefe und Wasser?
Irgend ein Saft, Hefe und Wasser?
Oder einfach eine Flasche von dem Grundwein opfern und mit diesem einen Gärversuch starten?
Dann würde ich das vielleicht heut oder morgen nochmal probieren können
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Re: Herstellung von Schaumwein

Beitrag von Tona »

Bei meinem letzten „Problemsekt“ verlief mein Neustart so :
Sekthefe mit sehr wenig naturtrüben Apfelsaft angesetzt und neben den Ofen gestellt bis sich Schaum gebildet hatte (ca. 3-4 Stunden) und dann den Ansatz mit dem Grundwein etwas verdünnt. Noch einmal 20-30 min. warten.
In der Zwischenzeit habe ich die Sektflaschen noch einmal geöffnet und den Gesamten Wein in einen Eimer geschüttet. Den neuen Gärstarter mit etwas Hefenährsalz gut untergerührt und die Flaschen neu befüllt.

Ich habe jetzt immer zur Sicherheit eine kleine Bierflasche mit Manometer befüllt, um den Druck beobachten zu können.

Bei meinen Sektansätzen hatte ich nur Probleme, wenn der Grundwein zu viel Alkohol Prozente hatte.

Viel Glück beim Neustart !
"Der Wein ist unter den Getränken das Nützlichste, unter den Arzneien das Schmackhafteste, unter den Nahrungsmitteln das Angenehmste."
(Plutarch, griechischer Philosoph)
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Re: Herstellung von Schaumwein

Beitrag von cathypo2 »

Man kann es sich auch schwer machen im Zeitalter von Sprudelmax und Co ;-)
Ich ruiniere mir jedenfalls nicht mehr meine zu 100% glasklarfefilterten Weine später wieder mit Resthefe die sich immer absetzen wird nur damit es schäumt. Und genau das nachträgliche hinzufügen von CO² durch Imprägnierverfahren/Karbonisierung ist eben Schaumwein bzw. mit weniger Druck eben Perlwein.
Wenn es natürlich bei der Gährung entsteht hätte man Sekt ... Wobei der "Profi" eben auch trotz CO² den Restsatz weg bekommt dank extra Druckbehältern. Im kleinen hatte ich meine Flaschen durch einfrieren wieder sauber bekommen so als Stichpunkt zum selbst googeln.
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