Also ich habe jetzt nochmal den verdünnten Saft titriert und lande etwa bei 16-17 g/l.
Das Rezept war: 15,4l Josta-Saft, 12l Wasser , 5 kg Zucker - 1 Liter Wasser habe ich mir noch aufgehoben um das
evtl. Nachzuckern auf 6-8 kg Zucker zu erleichtern.
Wenn ich aber auf eine Säure um 7 g/l (laut Homepage

) kommen will/soll muss ich wohl noch kräftig Wasser zugeben !?
Wenn ich das "Säureproblem" richtig verstanden habe, macht es
a) keinen Sinn den reinen Saft zu titrieren
b) liegt die optimale Säure bei 6,5-7,5 g/l
c) ändert sich der Säuregehalt während der Gärphase wenig bis nicht mehr.
Eine Frage bleibt: Wieviel Wasser kann ich noch zusetzen OHNE nachher "Wasser-Wein" zu bekommen ?
Ich würde es jetzt mal mir 2-3 Litern probieren....die Säure wird aber wohl zu hoch bleiben....
@Bahnwein: wieder was gelernt

Die Titrierlösung ist 2-3 Jahre alt
Ein zweiter Süßkirschen-Wein vom 15.6. (also jetzt gerade 14 Tage), der die Gärprobleme hat/hatte mag noch immer nicht so recht,
allerdings ergibt die Messung auch schon: 12-13% Alkohol, Säure: 5-6 g (PH 4).
Der Geschmack ist ... naja irgendwie gelingen mir die Kirschweine nicht so recht und es fällt mir -vom Geschmack her- schwer zu sagen: Da fehlt Zucker oder da fehlt Säure ....