Empfehlungen für Hefen wenn es keine Arauner mehr gibt

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Nikolas
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Empfehlungen für Hefen wenn es keine Arauner mehr gibt

Beitrag von Nikolas »

Hallo zusammen,

wie auch an anderer Stelle schon bemerkt wurde, schließt Arauner im Laufe des Jahres. Also wird absehbar auch meine bisher ausschließlich genutzte Portweinhefe nicht mehr verfügbar sein.

Hat da jemand schon eine gute Alternative, die quasi genauso "gelingsicher" ist und vom gebildeten Alkohol ähnliche Werte erzielt?
willkomm2000
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Re: Empfehlungen für Hefen wenn es keine Arauner mehr gibt

Beitrag von willkomm2000 »

Nikolas hat geschrieben: 15 März 2024 16:39 Hallo zusammen,

wie auch an anderer Stelle schon bemerkt wurde, schließt Arauner im Laufe des Jahres. Also wird absehbar auch meine bisher ausschließlich genutzte Portweinhefe nicht mehr verfügbar sein.

Hat da jemand schon eine gute Alternative, die quasi genauso "gelingsicher" ist und vom gebildeten Alkohol ähnliche Werte erzielt?
hallo nikolas,
hab ein ähnliches problem. arbeite bei meinem apfelwein neben ein paar experimenten nur mit arauner - hefe... ich verwende steinberg und sherry.. schon seit geraumer zeit gab es sherry auch bei arauner nur als flüssighefe...

als flüssighefe bekommt man sie z.b. wie auch portwein hefe hier https://vina-reinhefen.de/modules/wsSho ... at_id=7634

portweinhefe in trocken findest du auch bei hbs24, allerdings ist die informationslage da eher dünn https://www.hbs24.de/contents/de/d307_r ... html#p1370

es gibt noch ein paar andere anbieter. mir liegen da aber keine einschlägigen erfahrungen vor...

https://vierka.de/produkte/wein/vierka- ... essig/?p=1
https://braumarkt.com/de/Weinhefe-Port- ... _8QAvD_BwE
https://braumarkt.com/de/Weinhefe-Port- ... kgQAvD_BwE

gruss aus ostwestfalen
klaus
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tiga
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Re: Empfehlungen für Hefen wenn es keine Arauner mehr gibt

Beitrag von tiga »

Kauf dir bei Brouwland 100 g VinoRouge und lagere es im Kühlschrank.
Das hält so Jahre und kostet kaum was
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Gruss
Jan

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Fruchtweinkeller
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Re: Empfehlungen für Hefen wenn es keine Arauner mehr gibt

Beitrag von Fruchtweinkeller »

EC1118 ist auch problemlos, Erbslöh-Hefen haben mich auch noch nicht enttäuscht.
90% of everything is crap... Except crap. 100% of crap is crap.
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The amount of energy needed to refute bullshit is an order of magnitude bigger than to produce it.
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willkomm2000
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Re: Empfehlungen für Hefen wenn es keine Arauner mehr gibt

Beitrag von willkomm2000 »

Fruchtweinkeller hat geschrieben: 15 März 2024 23:25 EC1118 ist auch problemlos, Erbslöh-Hefen haben mich auch noch nicht enttäuscht.
wobei sich für mich mal wieder die frage auftut, ob man zb. den unterschied zwischen einer sherry- oder portwein-hefe überhaupt schmecken würde....wenn man nicht gerade die hier öfter im forum schon besprochen polnische tabak-variante kommt...

jeder hier im forum schwört im zweifelsfall auf sein produkt, weils gut und/oder preiswert ist. aber ob man den unterschied geschmeckt hätte, wenn man ein anderes verwendet hätte? abgesehen vom grundunterschied in niedrig- und hochprozentig drehende varianten, der ja auch eher theoretisch ist.. wenn z.b. die von mir gern verwendete steinberg-hefe als vermeintlich niedrig-dreher bei mir locker auf 14 prozent kommt? aber ob ich einen unterschied geschmeckt hätte, wenn ich ec11118 verwendet hätte??

gruss aus ostwestfalen
klaus
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Chesten
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Re: Empfehlungen für Hefen wenn es keine Arauner mehr gibt

Beitrag von Chesten »

willkomm2000 hat geschrieben: jeder hier im forum schwört im zweifelsfall auf sein produkt, weils gut und/oder preiswert ist. aber ob man den unterschied geschmeckt hätte, wenn man ein anderes verwendet hätte?
Cheffe hatte mal einen Heferassen-Vergleich bei Met-Ansätzen gemacht.
viewtopic.php?t=14772&hilit=hefevergleich

guckste da!

Machen wir es kurz: die Heferasse hat einen großen Einfluss auf den fertigen Wein also ist es klar das jeder auf "seine Heferasse" schwört , weil es ja seine eigene Lieblingsheferasse ist. Und ich habe damit auch kein Problem, da jeder sein Hobby so machen soll wie es ihm gefällt. Aber trotzdem finde ich den Austausch sehr wichtig. Beim jährlichen Saufge... ähmm bei der Tagung :lol: . Kommt man auf solch manche "Weinideen" ob die jetzt besser als "Schnapsideen" sind kann man einfach mal unkommentiert stehen lassen :mrgreen: ! Aber ich wenn jemand gut darlegt warum das "seine Hausheferasse" ist habe ich damit kein Problem. Und wie heißt es so schön : Probieren geht über studieren ! Hier im Forum kann man den Leuten "nur die grobe" Richtung weisen. Am Ballon ist sich jeder selbst der Nächste :lol: !
Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt ( Bebilderte Anleitung) :
http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175
willkomm2000
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Re: Empfehlungen für Hefen wenn es keine Arauner mehr gibt

Beitrag von willkomm2000 »

Chesten hat geschrieben: 16 März 2024 09:27

Cheffe hatte mal einen Heferassen-Vergleich bei Met-Ansätzen gemacht.
viewtopic.php?t=14772&hilit=hefevergleich

guckste da!

Machen wir es kurz: die Heferasse hat einen großen Einfluss auf den fertigen Wein also ist es klar das jeder auf "seine Heferasse" schwört , weil es ja seine eigene Lieblingsheferasse ist. Probieren geht über studieren ! Hier im Forum kann man den Leuten "nur die grobe" Richtung weisen. Am Ballon ist sich jeder selbst der Nächste :lol: !
genau. schöner schlusssatz :-)
andreas, du und andere haben hier ja auch im forum schon öfter draus hingewiesen, wie schwierig so ein hefevergleich ist...
ich hab mir in einem jahr auch mal die mühe gemacht mit 10 verschiedenen ansätzen mit unterschiedlilchen hefen und alkoholgehalten... abgesehen davon, dass das mühsam war mit filtern und co, hat alles ein bisschen anders geschmeckt, aber leider alles gut :-)

bin mal gespannt, wenn ich jetzt quasi zwangsweise von meinem lieblingsprodukt arauner-sherry auf eine sherry-hefe eines anderen herstelles wechsele, ob mir da irgendwas auffällt. werde mal ein paar fertige flaschen zum vergleichstest mit dem alt-material aufheben. ist aber auch schwierig, da sich der wein ja mit der alterung immer irgendwie verändert... schauen wir mal.

gruss aus ostwestfalen
klaus
Nikolas
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Re: Empfehlungen für Hefen wenn es keine Arauner mehr gibt

Beitrag von Nikolas »

Danke in die Runde, da habe ich doch schon mal ein paar Alternativen ;)
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tiga
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Re: Empfehlungen für Hefen wenn es keine Arauner mehr gibt

Beitrag von tiga »

Mal unabhängig vom Hefevergleich von Andreas.
Ja, die Hefe spielt eine Rolle. Aber das gilt natürlich auch nur in dem Bereich, in dem man ihr das auch erlaubt. Am Ende sind der Honig, Fruchtzusätze und die anderen Gärbedingungen vermutlich entscheidender.
Die Hefe soll zum Wein passen. Für meinen Quittenmet habe ich bisher immer die Vinoferm rot genommen. Für kommende Ansätze habe ich mir die Vinoferm Grand Crue besorgt. Ich habe die Hoffnung, dass da evtl. eine Nuance mehr Geschmack in meiner bevorzugten Weinrichtung dabei rauskommt. Ob ich das wirklich merken werde? Ich habe ernste Zweifel, aber es wird vermutlich nicht stören.

Wenn man solche Geschmacksbomben baut, wie ich mit meinem Quittenmet (Quitte bringt viel Geschmack, Sonnenblumenhonig auch, dann viel Alkohol, viel Restsüße und viel Säure, rechlich Tannin und am Ende auch noch Holzchips im Fass. Also von allem viel), dann braucht man einfach eine robuste Hefe. Feinste Nuancen werden da in der sonstigen Üppigkeit untergehen
Gruss
Jan

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Fruchtweinkeller
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Re: Empfehlungen für Hefen wenn es keine Arauner mehr gibt

Beitrag von Fruchtweinkeller »

Chesten hat geschrieben: 16 März 2024 09:27 Am Ballon ist sich jeder selbst der Nächste :lol: !
Der Spruch ist super, darf ich dich zitieren? :lol:
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Re: Empfehlungen für Hefen wenn es keine Arauner mehr gibt

Beitrag von Chesten »

Fruchtweinkeller hat geschrieben: Der Spruch ist super, darf ich dich zitieren? :lol:
"Noch" bin ich nicht bei der GEMA, ab dann kostet es immer Geld :mrgreen:
Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt ( Bebilderte Anleitung) :
http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175
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