Mein neuer 3D Drucker

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Fruchtweinkeller
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Re: Mein neuer 3D Drucker

Beitrag von Fruchtweinkeller »

Ihr habt mich überzeugt: Holz gibbet bei mir erstmal nicht :mrgreen: Rubindüsen, so weit kommt es noch 8-) Damit die Düsen nicht verstopfen macht der größere Durchmesser sicher Sinn, und das gehärtete besser sind leuchtet auch ein. Aktuell habe nur normale Bronzedüsen in Reserve, und Bock auf Wechsel habe ich gerade auch nicht.
Mal sehen, wenn ich mal irgendwo was bestelle fällt so eine sicher mit in den Warenkorb. Ich denke, bei den Düsen sollte man nicht am falschen Ende sparen.
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CaptainPatrick
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Re: Mein neuer 3D Drucker

Beitrag von CaptainPatrick »

Hab zwar aktuell keinen 3D-Drucker aber ich bin für einen eigenen 3D-Druck-Bereich im Forum. Vielleicht hole ich mir wieder einen dazu :D

@Fruchtweinkeller
Druck doch mal was praktisches: https://www.thingiverse.com/thing:3684605 ;)
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Re: Mein neuer 3D Drucker

Beitrag von Fruchtweinkeller »

Ich bin jetzt kaum überrascht :lol:
Dein Ameisenfeeder ist bestimmt prima geeignet für meine Futterfliegen in den Gottesanbeterinnen-Terras. Aktuell habe ich da immer einen Deckel mit etwas Honig drin, aber einige Fliegen sind zu blöde und ersaufen darin :roll:
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Re: Mein neuer 3D Drucker

Beitrag von Fruchtweinkeller »

Kleines Update.... wollte ich eigentlich schon längst tippen, habe es aber wohl im Brast verpennt ?-?

Inzwischen habe ich meine erste PETG-Erfahrung hinter mich gebracht: Ist auch nicht 100%ig wasserdicht, zieht Fäden wie sau und hat sich auf der Dauerdruckplatte dauerhaft verewigt :P

Inzwischen ist auch das Ersatzboard längt eingetroffen. Über den Service kann ich nichts schlechtes sagen.

Inzwischen hat mein Filamentbruchsensor, den ich extra gekauft hatte, die für Anycubic wohl typischen Fehlalarme rausgehauen. Am Anfang war der völlig problemlos, nach einigem Gebrauch fing er dann aber an zu nerven. Im Netz hatte ein User berichtet das der den Sensor auseinander genommen und ein Metallstückchen nachgebogen hätte, das soll helfen. Ich habe von unten einen Zahnstocher mehr oder weniger brutal hineingestoßen bis es kräftig geknirscht hat, aktuell ist der wieder brav. Wenn sich das Problem wieder häuft fliegt er komplett raus... In der Theorie soll der Drucker ja unbeeindruckt an der Stelle weiterdrucken wo er unterbrochen hat, in der Praxis hatte ich aber 1x einen Versatz, 1x einen fetten Knubbel und 1x hafteten die Layer nicht gescheit aneinander sodass ich eine Sollbruchstelle hatte. Da bringt dann auch der Sensor nichts, sprich ich würde mir den nicht unbedingt nochmal kaufen.

Aktuell versuche ich mich am Druck eines Mini-Keg-Abtropfständers 8-) Wenn der halbwegs funktioniert werde ich ihn vorstellen.
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Re: Mein neuer 3D Drucker

Beitrag von Fruchtweinkeller »

Neuigkeiten von meiner 3D-Drucker...

Das Ding stand ein paar Wochen unbenutzt herum, und Gestern wollte ich schnell mal nebenbei was drucken. HAHAHAHAHA (irres Lachen). "Schnell mal nebenbei" funktioniert bei mir selten bis nie 😣
Mein Problem war: Der Extruder drehte sich lustig, aber das Filament wurde nicht eingezogen, und folgerichtig kam unten aus der Düse auch nix heraus. Meine messerscharfe Schnelldiagnose: Irgendwo ist eine Verstopfung. Mist.

Aktion 1: Zugegeben, die Düse sah schon arg mitgenommen aus, zumal ich einmal einen Kunststoffknubbel am Druckkopf produziert hatte. Ich habe sie also getauscht, und da auch das Gewinde etwas versifft war brauchte ich erschreckend viel Kraft dafür. Das hat geklappt, hat das Problem aber nicht behoben. Die Folgerung: Die Verstopfung muss weiter oben sitzen.

Aktion 2: Anycubic hat diverse Filmchen auf Youtube gestellt, eines zeigt den Austausch des Hotends. Dafür muss der komplette Kopf demontiert werden; ich habe mich an die Anleitung gehalten und hatte das Hotend schließlich in der Hand. Tatsächlich war ganz oben noch ein Kunststoffpropf, den ich vorsichtig mit einem kleinen Bohrer und Fingerspitzengefühl herausbekommen habe. Da war kurz vor Mitternacht, und gut gelaunt habe ich das Ding schnell wieder zusammengeschraubt für einen Funktionstest: Ätsch, klappte immer noch nicht. Die Folgerung: Das war entweder nicht die letzte Verstopfung, oder der Extruder ist fratze. Schlecht gelaunt bin ich zu Bett gegangen; ich hasse es, wenn so etwas unerledigt bleibt, da kann ich schon mal die Nacht durchmachen. Aber gelegentlich brauche ich dann doch mal etwas Schlaf :schlecht:

Aktion 3: Heute Abend habe ich das Ding also nochmal abgebaut und zerlegt, außerdem habe ich den Extruder aufgeschraubt. Dafür gibt es kein Video, und ich war etwas besorgt, ob ich das ganze Ding wieder zusammenbekommen würde. Immerhin, das Problem war schnell gefunden:

Bild
Rechts sieht man das Hotend mit aufgesetzter Filamentzuführung, und der rote Pfeil markiert die Verstopfung (leider wollte das Smartphone nicht darauf fokussieren). Die war ganz einfach zu entfernen. Im Extruder war noch ein wenig Abrieb vom Filament, den habe ich mit Wattestäbchen leidlich gut entfernt. Dann wieder alles zusammengesetzt, dann tauchte das nächste Problem auf: Ich hatte mir nicht genau gemerkt, auf welcher Höhe der Näherungssensor hing. Da lag ich erst falsch, was zu Abstürzen beim Autoleveling und/oder Fehlermeldungen führte. Also nochmals nachjustiert bis es dann irgendwann klappte. Und siehe da, jetzt druckt das Mistding wieder. Mal sehen, ob der Ausdruck auch gut wird.

Tja, so eine Herumschrauberei, das gehört zu den Dingen, die ich eigentlich nicht brauche oder ganz sicher auch nicht wollte. Alle Schräubchen wirkten etwas locker, die Verarbeitung des Geräts ist gefühlt nicht dramatisch gut (es ist ja auch ein Budget Gerät), aber wohlwollend muss ich zugestehen das ich damit ganz gut zurecht gekommen bin, und ich bin ganz sicher nicht der Held aller Schrauber. Nachdem ich auch im Netz etwas gesucht habe scheint so eine Schrauberei bei Besitzern von 3D Druckern ganz normal zu sein. Suuuuuper. Selbst schuld wenn ich mir so ein Ding kaufe.

Ich Zukunft werde ich das Filament wohl entfernen wenn ich den Drucker länger nicht nutze, mal sehen ob das hilft. Wie haltet ihr das?

In meiner Verzweiflung habe ich auch nach Ersatzextrudern gesucht. Auf die Schnelle habe ich aber ausgerechnet für mein Gerät (Kobra ohne Max, Neo oder Go) keinen gefunden 8-! Wenn das Problem öfters auftritt würde ich den Extruder auch gegen einen höherwertigen tauschen. Auf Thingiverse gibt es einen Adapter für einen ed3 Titan Aero Extruder:
https://www.thingiverse.com/thing:5418093
Leider ist mir nicht ganz klar, welche Variante des Aero ich kaufen müsste, und wie man das Ding hinterher kalibriert. Ich hoffe einfach mal, das dieser Kelch an mir vorübergehen wird :pfeif:
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Re: Mein neuer 3D Drucker

Beitrag von Fruchtweinkeller »

Spaß mit dem 3D Drucker, nächster Teil :?

Als stolzer KEG- und iTAP-Besitzer bereite ich mich innerlich so langsam auf die erste Gegendruckabfüllung vor. Da die Flaschenadapter sündhaft teuer sind dachte ich mir: Druck dir mal gemütlich die Adapter von Thingiverse aus (https://www.thingiverse.com/thing:5165488). Ich weiß zwar nicht ob ich sie alle brauchen werde, aber besser nicht brauchen und haben als brauchen und nicht zur Hand haben.

Nun hatte mein Drucker in der Vergangenheit gelegentlich mal einen Fehldruck produziert, aber wirklich gedacht habe ich mir nix dabei: Mit den Schultern gezuckt, neu gedruckt. Für die Adapter habe ich nun eine noch unbenutzte und damit schwere PETG-Rolle verwendet, und an einen vernünftigen Druck war nicht mehr zu denken. Das sah dann beispielsweise so aus:

Bild

Messerscharfer Schluss: Das Ding hat ein Problem mit der X-Achse, und ich bin davon ausgegangen, dass der Zahnriemen durchrutscht. Der war auch recht locker und ließ sich nicht mehr gescheit spannen. Als ich daran herumgefummelt habe fiel der komplette Riemen dann nach unten auf die Druckplatte :schlecht: Das Mistding ist gerissen, war sicherlich schon vorher arg angeschlagen (siehe oben). Ich vermute, dass der Druckkopf bei Bewegungen immer an der vollen Rolle gezogen hat, sodass die Belastung für den Riemen groß war. Im Bereich der Antriebswelle sieht man auch Abriebsspuren. Wie genau der Riemen am Druckkopf eingehakt war habe ich natürlich nicht gesehen, aber die Möglichkeiten sind begrenzt. Ich habe mal auseinandergenommen was ging und denke, ich könnte einen neuen einsetzen. Auf dem alten Riemen steht "LI-2GT 6", was mir die Suche nach einem Ersatzriemen sehr erleichtert hat. Offensichtlich ist das eine Standardgröße für 3D-Drucker, und am Fluss oder in der Bucht gibt es reichlich Ersatz. Ich habe mir jetzt 5 m glasfaserverstärkten Riemen gekauft und ein paar Clips für die Enden bestellt. Der Drucker besitzt zwei Riemen, sprich ich muss damit rechnen dass der zweite auch irgendwann den Geist aufgibt. Den neuen Riemen muss ich dann auf die richtige Länge schneiden, Clips ran, einhaken, weiter geht der Spaß. Hoffentlich :roll: Mit den 5m komme ich jedenfalls recht weit, und sollte der neue Riemen auch nix taugen gibt es stahlverstärkte Alternativprodukte (wobei die sicher nicht reißen, aber womöglich trotzdem durchrutschen).

Tja, wer sich so ein Ding anschafft sollte schon etwas bastelaffin sein. Ich komme damit zurecht, aber Spaß macht mir das nicht.
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Re: Mein neuer 3D Drucker

Beitrag von CaptainPatrick »

CaptainPatrick hat geschrieben:
> Hab zwar aktuell keinen 3D-Drucker aber ich bin für einen eigenen
> 3D-Druck-Bereich im Forum. Vielleicht hole ich mir wieder einen dazu :D

Update: Seit Feburar steht hier ein Creaility Ender 3 v2 Neo direkt mit Dual-Drive-Shaft (Filament wird durch zwei Zahnräder statt nur durch eines gezogen) erweitert.
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Re: Mein neuer 3D Drucker

Beitrag von Fruchtweinkeller »

:clap: Die Produkte von Creality scheinen gut zu sein.

Nach zweistündiger Operation scheint mein Anycubic den neuen Zahnriemen endlich angenommen zu haben. Der erste Testdruck läuft... Ich überlege noch, ob ich den über Nacht laufen lasse oder lieber abbreche. Mal sehen :? :)
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Re: Mein neuer 3D Drucker

Beitrag von Fruchtweinkeller »

Soooooo.... Der Druck über Nacht hat natürlich nicht geklappt ?-| Die Beobachtung am Morgen: Das Teil war zu etwa 1/3 korrekt gedruckt mit Filamentspaghetti obenauf. Das Filament zwischen Filamentabbruchsensor und Druckkopf war extrem gespannt, zudem steckt das Filament im Sensor fest: Schon mit dem Auge konnte ich sehen, dass der Strang ein paar dicke Beulen hatte. So viel zur Verarbeitungstoleranz... Ich sage mal: Einfach eine miese Qualität. Mit etwas Gewalt habe ich das Zeug schließlich herausgezogen bekommen.

Meine Gedanken: Besser der Sensor verstopft als die Zuführung am Druckkopf. Aber: Wenn sich der Druckkopf nicht mehr frei bewegen kann weil das Filament feststeckt geht das bestimmt auf den Schrittmotor und den Zahnriemen. Vielleicht ist das der Grund für den Verschleiß des alten Riemens? Der neue Riemen scheint jedenfalls (noch) zu halten.

Die PETG-Filamenrolle habe ich vorsorglich in die Tonne gedrückt, obwohl ich höchstens 1/3 verbraucht habe. Das war so ein ebay-Billigkauf... Habe mir jetzt nochmal die Bewertungen des Verkäufers angeschaut, seit ich vor einigen Monaten gekauft hatte hat sich da viel getan. Offensichtlich bin ich nicht der einzige, der mit dem Material ein Problem hat. Vielleicht verkauft der den Mist, der durch die Qualitätssicherung rasselt :schlecht: Naja, mein Kauf liegt schon länger zurück, ich kann nix mehr tun. Ich habe hier noch eine andere PETG-Rolle herumliegen, diesmal Qualitätsware zum doppelten Preis. Mal sehen, wie sich das schlägt.
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Re: Mein neuer 3D Drucker

Beitrag von Fruchtweinkeller »

Ein kleines Update: Mit der neuen Filamentrolle ging der Druck sehr viel besser: Der Ausschluss wurde deutlich weniger, das Streaking ist reduziert, die Haftung ist besser. Da sieht man mal, welchen Einfluss das Filament haben kann, das hätte ich nicht gedacht.
Die neue Rolle ist nun schon zu 2/3 verbraucht, und ich habe die iTAP-Adapter gedruckt. Trotz des besseren Drucks wird deren Einsatz nicht völlig problemlos werden, aber dazu schreibe ich bei Gelegenheit vielleicht besser etwas beim iTAP-Trööt ;)
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Re: Mein neuer 3D Drucker

Beitrag von Fruchtweinkeller »

Jetzt sind wir ein paar Tage Non-Stop-Druckerei weiter, und er druckt auch noch brav. Aaaaaaaber: Als ich den letzten Druck von der Druckplatte gelöst habe fiel mir ein (nicht gedrücktes) Kunststoffteil auf, das unter dem Schlitten lag: Offensichtlich hat mein Druckkopf das Gebläsegehäuse für die Schichtkühlung verloren :? Die Bohrungen für die Schräubchen sehen ausgerissen aus. Keine Ahnung, ob ich das Ding irgendwann selbst heruntergrupft habe, oder ob das bei einem Fehldruck abgerissen ist... Ersatz muss her, auch wenn ich bisher noch nicht den Eindruck hatte, dass die Druckqualität leidet. Wie gut, das man Probleme mit 3D-Druckern mit Produkten aus dem 3D-Drucker lösen kann: Auf Thingiverse gibt es ein ensprechendes Ersatzteil, https://www.thingiverse.com/thing:5370436

Druckt gerade, mal sehen ob das funzt.
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Re: Mein neuer 3D Drucker

Beitrag von JasonOgg »

Ich geb mal meinen Senf dazu, einiges habe ich ja auch schon gedruckt.

Wie du gemerkt hast ist PETG nicht gleich PETG. Allerdings lassen sich viele Probleme mit passender Temperatur und trockenem Filament oft lösen. Ich habe ein "PETG Qualitäts-Filament", das druckt am besten mit 220°C, das andere will 250°C.

Nimm dir die Zeit und drucke mal einen Heattower, z.B. hier, noch besser einmal den Einfahrplan durchspielen, das schafft eine Menge Verständnis für Funktionsweise, Parameter und den eigenen Drucker.

Nächster Punkt, bei mir presste sich die erste Schicht so tief in das Hotbed, dass ich es nicht mehr lösen konnte. Neu Nivellieren half (danke an Anycubic für den Autolevel)

Unsauberer Druckkopf mit Resten vom letzten Druck, teilweise verkohlt vom vorvorletzten Druck, oder an der Seite rausgedrückt, weil beim Druckdüsen Wechsel die neue nicht richtig eingeschraubt wurde (oder zu billig und ungenau ist). Nun ja, wenn solche Reste auf den Druck fallen, auskühlen und dem Druckkopf im Weg sind, dann bleibt letzterer hängen und hat so bei mir nicht nur den Druck, sondern den Sensor für die Nivellierung ruiniert.

Letztes Projekt waren zusammensteckbare Einsätze für die ausgesprochen stabilen Schalen in denen eine Gartenkette in meinem Fall Kohlrabi-Pflanzen verkauft. Mit den Einsätzen kann man die als Anzuchtschale verwenden.

Jedenfalls haben meine letztes Jahr gedruckten Haken für das Erbsenranknetz einige Monate direkte Sonne überstanden und kommen dieses Jahr wieder zum Einsatz, dieses Jahr wird mehr Regen getestet.
„DENK DARÜBER NICHT ALS STERBEN", sagte der Tod.
„DENK EINFACH DARAN, DASS DU FRÜHER GEHST, UM DEM ANSTURM AUSZUWEICHEN.“

Sir Terry Pratchett 1948-2015
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