"Saft"bügelflaschen für Flaschengärung

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rizzek
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"Saft"bügelflaschen für Flaschengärung

Beitrag von rizzek »

Moin zusammen,

hat jemand zufällig Erfahrungen damit gemacht, ob die Glas-Bügelflaschen, die man im Supermarkt für den Heimgebrauch bekommen kann, dem Druck von Flaschengärung standhalten können?
Beispiel: https://www.westmark.de/de-de/b%C3%BCge ... l-66282270

Ich habe gerade gestern einen "Hydromel" (finde kein Deutsches Wort für Met nach Cider-Art?) zur Flaschengärung abgefüllt. Größtenteils in alte Bier-Bügelflaschen. Allerdings kam etwas mehr dabei heraus und mir gingen die Flaschen aus. Ich hatte aber noch ein paar Bügelflaschen (wie die oben verlinkte) übrig und darum den Rest einfach darin abgefüllt.

Ich bin mir nur unsicher, ob ich damit jetzt Flaschenbomben gebaut habe und die frühzeitig wegtrinken sollte oder ob die Flaschen das aushalten.
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Fruchtweinkeller
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Re: "Saft"bügelflaschen für Flaschengärung

Beitrag von Fruchtweinkeller »

Hydromel scheint mir eher das französische Wort für "Met" zu sein.

"Eckige" Flaschen haben eine geringe Druckfestigkeit, davon sind mir einige bei Versuchen mit "falschem Sekt" hochgegangen.
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rizzek
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Re: "Saft"bügelflaschen für Flaschengärung

Beitrag von rizzek »

Die französische Bedeutung für "Hydromel" war auch die erste, die ich gefunden habe. Zumindest in den englischsprachigen Communities (ich hatte während einer Corona-Infektion eine Meeeeeeenge Zeit in Isolation, um mich durch YouTube-Videos zur Metherstellung zu fressen) wird das aber als Bezeichnung für einen Met verwendet, der ziemlich stark an einen Cider erinnert. Nur eben nicht auf Apfel- sondern Honigbasis. Das hat sich so interessant angehört, dass ich das mal ausprobieren wollte.

Das Ergebnis vor der Karbonisierung schmeckt schon sehr vielversprechend. Ich bin gespannt, wie das nachher in perlig schmeckt.

Aber dann werde ich die eckigen Flaschen mal zügig austrinken - waren zum Glück nicht viele und nur kleine. :D
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Chesten
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Re: "Saft"bügelflaschen für Flaschengärung

Beitrag von Chesten »

Ich habe (unfreiwillig) einen "Honigsekt" gemacht. Sprich mit bis ca. 14 vol% vergorgen und mir eine Nachgärung eingehandelt. Ich fülle in Bierflaschen ab und die sind, zumindest für Bier, auf Drückbeständigkeit ausgelegt. Wenn mich nicht alle täuscht hatte ich mit ca. 20-25 g/L Fructose die Restsüße angestellt.

Die Experten , ich müsste es erst berechnen, können jetzt sagen wie viel Druck auf den Flaschen ist.
"Die einzig stabile Währung ist die alkoholische Gärung" (Das Känguru-Manifest)

Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt:
http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175
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