Haltbarkeit schefelige Säure

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onk3l
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Haltbarkeit schefelige Säure

Beitrag von onk3l » 19 März 2019 13:08

Hallo,

ich habe letztens mit 5l Wasser, 25g Kaliumpyrosulfit und 4g Zitronensäure eine schwefelige Säure hergestellt.
Diese schleuse ich inzwischen in mein fünftes Gefäß.
Will sagen, ich habe die immer wieder weiter benutzt.
Momentan ist diese in einem verschlossenen Speidel Fass, welches ich erst in 2 Wochen wieder benötige.
Was denkt ihr wie oft man diese gebrauchen kann? Klar, wenn sie total dreckig und verfärbt wäre, aber sieht noch klar aus und riecht kräftig nach Schwefel.

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Chesten
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Re: Haltbarkeit schefelige Säure

Beitrag von Chesten » 19 März 2019 15:24

Chef meint immer wenn die noch stinkt wirkt die auch noch ;) !

Wenn die noch nicht verfärbt ist und noch stinkt sollte die noch ok sein.
"Die einzig stabile Währung ist die alkoholische Gärung" (Das Känguru-Manifest)

Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt:
http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175

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Re: Haltbarkeit schefelige Säure

Beitrag von Fruchtweinkeller » 19 März 2019 18:46

Ja, das sage ich immer. Aber ganz ehrlich: Ich rate dringend, die Lösung immer frisch anzusetzen. Wenn die Wirkkonzentration nicht mehr ausreicht ärgert man sich hinterher.
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Re: Haltbarkeit schefelige Säure

Beitrag von Igzorn » 19 März 2019 18:48

Mit viel Wasser in den Ausguss oder bei Regen auf die Auffahrt
Ist das Trinkgefäß erst leer, macht es keine Freude mehr. ... Rechtschreibfehler kommen alle durch dem Handy...

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Re: Haltbarkeit schefelige Säure

Beitrag von onk3l » 19 März 2019 19:19

ich mache hier auch oft mit NaOH rum, in Wiefern ich die schwefelige Säure damit neutralisiere, k.A. aber ihr glaubt gar nicht was bei industriellen Lebensmittelherstellern so alles mit viel Wasser im Senkloch landet...

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Re: Haltbarkeit schefelige Säure

Beitrag von Fruchtweinkeller » 19 März 2019 19:35

Wenn Säuren und Basen neutralisiert wurden: Was soll's. Und die Abwässer in Gewerbegebieten werden auch gelegentlich kontrolliert ob da irgend etwas zu finden ist was da nicht hineingehört.
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Re: Haltbarkeit schefelige Säure

Beitrag von onk3l » 19 März 2019 19:46

Is zwar Offtopic, aber hab schon nen Kripo Einsatz deswegen erlebt, das Ende vom Lied war ein verplombtes ph Meter im Hauptgulli!

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Re: Haltbarkeit schefelige Säure

Beitrag von Fruchtweinkeller » 19 März 2019 19:56

Ich erinnere mich an einen Fall wo wohl größere Kupfermengen im Abwasser gelandet waren. Dumm nur dass die ansässigen Abwasserproduzenten absolut nichts mit Kupfer am Hut hatten. Damals hieß es aber auch dass auch Privatleute sehr "kreativ" bei der Entsorgung ihrer Altlasten sein können :?
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Re: Haltbarkeit schefelige Säure

Beitrag von Igzorn » 19 März 2019 20:48

5 Liter Jungs. Chillt mal
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Re: Haltbarkeit schefelige Säure

Beitrag von Fruchtweinkeller » 19 März 2019 21:38

Hauptsache kein Kupfer :mrgreen:
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Re: Haltbarkeit schefelige Säure

Beitrag von Chesten » 20 März 2019 15:27

In meiner Ausbildung wurde mal das Labor aufgeräumt und dann waren ca. 5 Liter abgelaufender Methanol die weg mussten.
Was man Methanol schlecht werden kann weiß ich bis heute nicht :hmm: :hmm: :hmm: ?
Chef meinte kipp in den Ausguss das geht schon klar, sollen sich die Stadtwerke drum kümmern !
Gesagt getan...
Ein paar Stunden später als ich nach Hause ging stand die Polizei rätselratent eine Straße weiter und wie ich es mitkommen habe hat jemand seine Kippe in den Gulli geworfen und dann kam da eine Stichflamme raus und es gab einen lauten Knall :o :o :o !

Natürlich haben beide Ereignisse nix miteinander zu tun 8-! 8-! 8-! !

Wenn du das wegkippen willst bitte mir seeehr viel Wasser nachspülen oder vorher verdünnen !
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Re: Haltbarkeit schefelige Säure

Beitrag von Igzorn » 20 März 2019 20:13

:lol: Hahahha
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