Säuregehalt im ausgegorenen Met

Jaschacux
0 Liter Wein
0 Liter Wein
Beiträge: 6
Registriert: 19 Januar 2017 20:07

Re: Säuregehalt im ausgegorenen Met

Beitrag von Jaschacux » 20 Januar 2017 21:35

Ok also mehr Säure!

Mit was Säuere ich am besten nach, im Ansatz befindet sich bis jetzt Zitronensäure, bleibe ich dabei oder besorge ich mir besser Milchsäure?

Macht das einen geschmacklichen unterschied

und wie viel werde ich ca brauchen um den Säuregehalt zu bekommen.

Wie sieht das mit dem Filtern aus. Jetzt oder warte ich noch etwas? Schaffe ich es damit den Gärprozess endgültig sicher zu beenden ?

LG Jascha
Rechtschreibfehler sind gewollt und dienen der eigenen Belustigung

Benutzeravatar
420
2500 Liter Wein
2500 Liter Wein
Beiträge: 3432
Registriert: 27 September 2011 00:00

Re: Säuregehalt im ausgegorenen Met

Beitrag von 420 » 20 Januar 2017 23:48

Milchsäure ist normal die Säure der ersten Wahl. Aber bitte dabei die maximale Zugabe berücksichtigen. Siehe auch hier.

VG
„Nicht alles, was zählt, ist zählbar!“ „Nicht alles, was zählbar ist, zählt!“ Albert Einstein
Filme Wein, Gerätschaften, Projekte und mehr

Jaschacux
0 Liter Wein
0 Liter Wein
Beiträge: 6
Registriert: 19 Januar 2017 20:07

Re: Säuregehalt im ausgegorenen Met

Beitrag von Jaschacux » 21 Januar 2017 08:51

Alles klar also besorge ich Milchsäure.

Wie sieht es mit der Filtrierung aus?

Sollte ich die schon durchführen?

Schaffe ich es damit den Gärprozess endgültig sicher zu beenden ?

LG Jascha
Rechtschreibfehler sind gewollt und dienen der eigenen Belustigung

Benutzeravatar
Fruchtweinkeller
Administrator
Administrator
Beiträge: 27430
Registriert: 29 März 2004 00:00
Kontaktdaten:

Re: Säuregehalt im ausgegorenen Met

Beitrag von Fruchtweinkeller » 21 Januar 2017 09:05

Um Nachgärungen sicher zu verhindern brauchst du steril- bzw. Entkeimungs-Filterschichten (EK).
90% of everything is crap... Except crap. 100% of crap is crap.
(Too much coffee man)

Sorry, aber ich antworte nicht auf PMs, die inhaltlich ins Forum gehören!

Benutzeravatar
Metinchen
1000 Liter Wein
1000 Liter Wein
Beiträge: 1262
Registriert: 24 Juli 2009 00:00

Re: Säuregehalt im ausgegorenen Met

Beitrag von Metinchen » 21 Januar 2017 09:25

Sorry Admin, ich habe oben einen Doppelpost. :oops: Mein Tablett zickte gestern Abend rum, eigentlich dachte ich es wäre gar nichts rausgegangen. :?

Jaschacux: Wenn Du oben auf -Der Fruchtweinkeller- klickst kommst Du zu einer sehr guten Seite (Kapitel Sauberkeit und Sterilität)wo es genau beschrieben steht wie Du den Met Hefe frei bekommst. Besser als wir es hier in kurzen Worten erklären können ;) . Vor allem steht dort auch warum man was macht, das finde ich immer hilfreich um Zusammenhänge zu begreifen. Auch das ganze drumherum ist deutlich beschrieben, was nutzt es wenn Du sterile Filterscheiben benutzt und alles andere noch mit Hefe `kontaminiert`ist?
Blumen sind das Lächeln der Erde!
(Herkunft unbekannt)

Benutzeravatar
Chesten
2500 Liter Wein
2500 Liter Wein
Beiträge: 2681
Registriert: 22 Mai 2012 00:00
Wohnort: Ruhrgebiet

Re: Säuregehalt im ausgegorenen Met

Beitrag von Chesten » 21 Januar 2017 14:03

Fruchtweinkeller hat geschrieben:Um Nachgärungen sicher zu verhindern brauchst du steril- bzw. Entkeimungs-Filterschichten (EK).
Dazu ist noch zu sagen das bei manchen Verkäufern steril nicht gleich steril ist bei H**24 muss man z.B. "super steril" nehmen damit die Hefe sicher abgetrennt wird.
"Die einzig stabile Währung ist die alkoholische Gärung" (Das Känguru-Manifest)

Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt:
http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175

Benutzeravatar
Flowie91
500 Liter Wein
500 Liter Wein
Beiträge: 809
Registriert: 29 September 2014 20:11
Wohnort: Schleswig Holstein

Re: Säuregehalt im ausgegorenen Met

Beitrag von Flowie91 » 21 Januar 2017 14:46

Es ist natürlich immer Geschmackssache, aber ich gehe bei einem "normalen" Met (also ohne Frucht) nicht über 5 g/l . Mir ist das defnitv zu viel und passt nicht zu einem Met.

Wenn wir jetzt natürlich von einem Kirschmet oder ähnlichem reden, sieht das schon wieder ganz anders aus ;)
Viele Grüße aus dem grünen Herzen Schleswig Holsteins
Flo

Antworten

Zurück zu „sonstige Fragen zum Honigwein“