1. Versuch mit Kirschmet

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Hasenbein
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1. Versuch mit Kirschmet

Beitrag von Hasenbein » 05 Juli 2016 09:24

Liebe Freunde der Honiggährung,

Nachdem ich mit meinen ersten Versuchen mit Pflaumen- und Nashiwein gute Erfahrungen gemacht habe, werde ich nun einen Kirschmet versuchen.

Werde mich an das Rezept vom Chef halten und 10 Liter ansetzen.
Die Kirschen werde ich im Angebot kaufen, 2 kg frisch für 6,90€.
Dazu wollte ich mir Waldhonig vom örtlichen Imker kaufen.
Als Hefe hätte ich noch Killerhefe da, ist die okay oder besser eine andere bestellen?
Ich habe hier immer mal etwas über Pollen gelesen. Bringen Sie positive Effekte in den Wein?

Starten wollte ich am Samstag.
Liebe Grüße
Daniel

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Chesten
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Re: 1. Versuch mit Kirschmet

Beitrag von Chesten » 05 Juli 2016 13:31

Hasenbein hat geschrieben:Als Hefe hätte ich noch Killerhefe da, ist die okay oder besser eine andere bestellen?
Kommt auf die genaue Heferasse an aber normalerweise sind Killerhefen nicht schlechter als "normale" Hefen.
Ich weiß nur das Turbohefen Fehlgeschmecker geben könnte.
Hasenbein hat geschrieben:Ich habe hier immer mal etwas über Pollen gelesen. Bringen Sie positive Effekte in den Wein?
Pollen sind Geschmachsträger können aber bei der Selbstklärung Probleme geben aber normalerweise geht das alles.
"Die einzig stabile Währung ist die alkoholische Gärung" (Das Känguru-Manifest)

Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt:
http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175

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Re: 1. Versuch mit Kirschmet

Beitrag von Fruchtweinkeller » 05 Juli 2016 21:16

Viele Weinhefen sind "Killerhefen" ;) Siehe auch http://www.fruchtweinkeller.de/Wine/hefe.html
90% of everything is crap... Except crap. 100% of crap is crap.
(Too much coffee man)

Sorry, aber ich antworte nicht auf PMs, die inhaltlich ins Forum gehören!

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Re: 1. Versuch mit Kirschmet

Beitrag von Hasenbein » 05 Juli 2016 22:33

Ich habe Bioferm killerhefe und Doux da. Werde die Doux nehmen weil sie im Oktober abläuft.
Liebe Grüße
Daniel

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Re: 1. Versuch mit Kirschmet

Beitrag von Hasenbein » 05 Juli 2016 22:38

Um nochmal auf die Pollen zukommen. Wieviel nimmt man da.
Habe vorhin mit der Imkerin gesprochen. Ich bekomme 2 kg Waldhonig vom letztem Jahr zu 10€ das kg und 2 kg ganz frisch zu je 12€ das kg. Kann ich Donnerstag abholen.
Liebe Grüße
Daniel

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Re: 1. Versuch mit Kirschmet

Beitrag von Metinchen » 06 Juli 2016 10:22

Hasenbein hat geschrieben:Ich habe Bioferm killerhefe und Doux da. Werde die Doux nehmen weil sie im Oktober abläuft.
Kannst Du filtern? Mit der Doux habe ich auch mal ein Jahr gearbeitet und frstgestellt das sie kein sauberes Gärende findet. Ab 12-13% scheint es zuende zu sein und Tage später blubbt es auf einmal wieder. Und das bei allen Weinen(min.10-12)die ich damit gemacht hatte. Schade, geschmacklich fand ich sie sehr lecker.
Blumen sind das Lächeln der Erde!
(Herkunft unbekannt)

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Re: 1. Versuch mit Kirschmet

Beitrag von Hasenbein » 06 Juli 2016 14:45

Hallo,
Leider kann ich nicht filtern, noch nicht. Bei meinem Pflaumenwein hatte ich das Gefühl das gährende getroffen zu haben. Ich werde es mal versuchen.
Liebe Grüße
Daniel

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Re: 1. Versuch mit Kirschmet

Beitrag von Hasenbein » 07 Juli 2016 14:29

Es geht los. Gestern habe ich den Gärstarter angesetzt und heute Morgen war schon jede Menge Schaum drauf. Beim schütteln hat es ordentlich geblubbert.

Heute morgen würden 6 kg Kirschen gekauft und ca. 4,2 kg entkernt und in den Ballon gegeben. Mittags konnte ich den Wald- und Blütenhonig bei der Imkerin abholen. 2,3 kg aus dem letzten Jahr, dieser war fest, und 2 kg frischen von diesem Jahr.

Zu den Kirschen sind dann die 2,3 kg Honig und 10 ml Antigel sowie 4 g Hefenährsalze gekommen. Mit destilliertem Wasser und Gärstarter auf ca. 11,5 Liter aufgefüllt.

Nun heißt es abwarten.
Liebe Grüße
Daniel

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Re: 1. Versuch mit Kirschmet

Beitrag von Chesten » 07 Juli 2016 18:32

Hasenbein hat geschrieben:...2,3 kg aus dem letzten Jahr, dieser war fest, ...
Fester Honig ist zwar schwerer zu verarbeiten ist aber besser für die Vergärung geeignet da dieser ein für die Hefe bessere Zuckerzusammensetzung hat.

Dann wünsche ich dir gutes Gelingen mit deinem Kirschmet!
"Die einzig stabile Währung ist die alkoholische Gärung" (Das Känguru-Manifest)

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Re: 1. Versuch mit Kirschmet

Beitrag von Hasenbein » 07 Juli 2016 19:20

Es blubbert auch schon :D
Liebe Grüße
Daniel

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Re: 1. Versuch mit Kirschmet

Beitrag von NetDevil » 08 Juli 2016 09:53

Hasenbein hat geschrieben:2,3 kg aus dem letzten Jahr, dieser war fest, und 2 kg frischen von diesem Jahr.
Was ich hier gemacht habe, ich habe ein Wasserbad aufgesetzt und im oberen Topf den festen Honig schonend erhitzt (dauert knapp 5 bis 8 Minuten) bis er schön flüssig war. Temperatur gemessen und es waren knapp 40° - also weit unter kochend. Flüssig konnte der Honig dann deutlich leichter im Wasser aufgelöst werden.

Falls du das fürs Nachzuckern versuchen willst ein Tipp noch: vorm zugeben des flüssigen, warmen Honigs den Ballon gut durchschütteln damit die Hefe nicht am Boden liegt und vom einfließenden warmen Honig gekillt wird (plötzlicher Temperaturanstieg von über 2°). Oder den Honig noch kurz etwas abkühlen lassen auf Zimmertemperatur und hinzugeben bevor er wieder fest wird.
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Re: 1. Versuch mit Kirschmet

Beitrag von Hasenbein » 08 Juli 2016 15:57

So ähnlich habe ich es auch gemacht.
Der Tipp zum Nachzuckern ist gut
Liebe Grüße
Daniel

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