Amber Ale für Tobias

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Elektrowok
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Amber Ale für Tobias

Beitrag von Elektrowok » 30 Oktober 2013 17:45

Tobias sucht hier nach einer Endlagerstätte für seinen Hopfen.
Also ich würde eine Form von hopfigem Amber Ale vorschlagen.

einfache Variante:
Bernsteinfarbenen (amber) Extrakt kaufen und hernehmen.
60min oder länger kochen, dabei Hopfen reinwerfen, wobei der Zeitpunkt nicht egal ist, muss man ausrechnen.
Nach Kochende im Topf abkühlen, z.B. Wasserbad (Badewanne).
Wenn halbwegs kühl, mit Kochlöffel anrühren. Der Hopfenbatz wird einen Kegel in der Mitte ausbilden wenn der Strudel zur Ruhe kommt.
Dann mit dem Weinheber vom Rand her abziehen in den Gärbehälter. Das ist das sogenannte Whirlpoolverfahren.
Die Würze darf halt nicht mehr so heiß sein dass der Kunststoff vom Weinheber weich wird, das ist der Grund fürs Warten. Naja noch ein Grund wär ggf. dass ein Glasballon bei Temperaturschock springen kann.

Extract+Steeping-Variante: z.B. diese Schüttung (Malzmischung) zum Vorbild nehmen:
Klick
Pale Ale Malz durch hellen Extrakt ersetzen, wie diesen Dosierung gemäß dem Beschreibungstext, also 1 Dose für 2kg Malz.
Vorgehen gemäß dieser Anleitung. Geeignete Säckchen gibts beim Hobbybrauerversand unter dem Begriff Hopfensäckchen (Extraktbrauen ist hier so wenig verbreitet dass niemand an diese zweite Verwendung denkt).
Man macht quasi erst einen nicht zu heiß gebrühten Malztee, dann Vorgehen wie oben.

Die Kochhopfung kann noch ergänzt werden mit einer Kalthopfung wie beim Hopfenmet.

Edit:
Der wichtigste Tipp aber: was immer du tust, besprich das erst auf Hobbybrauer.de :)
Hab selber nämlich noch nie mit Extrakt gebraut.
ich mache Bier aus Sachen mit Stärke und Wein aus Sachen mit Zucker. Für mich definiert sich der Unterschied über die Kettenlänge.

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