WeiWi - Das Weinwirtschaftssystem aus dem Fruchtweinkeller

Kleine Helfer erleichtern die Arbeit
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Beitrag von matzl0505 » 15 November 2010 20:59

So ich bin hier mal so frei, den neuen Thread zu eröffnen.
Ich versuche mal zusammenzufassen:
Entstanden ist die Idee in diesem Thread:
Forum-Link … 59-20.html

Grob gesagt ging es darum, ein Verwaltungsprogramm für die selbst hergestellten Weine zu schaffen.
Die wichtigen Beiträge aus dem alten Thread folgen:
Wie wird das chemische Element Brom gewonnen?

Man nimmt eine Handvoll Brombeeren, lässt diese zur Erde fallen. Die Beeren verbinden sich mit der Erde zu Erdbeeren und Brom wird frei."


Es gibt 10 Arten von Menschen. Die, die das Binärsystem verstehen und die, die es nicht verstehen.


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Beitrag von matzl0505 » 15 November 2010 21:00

Tiga schrieb:

Hallo
da sowas ja nicht vom Himmel fällt, muss man es planen.
Mal ein paar Gedanken dazu:


* Die Datenmengen bleiben recht klein, also lohnt eine Datenbank nicht. Das kann man wohl mit nem Textfile lösen.

* Man muss sich über die Gliederung Gedanken machen

* Welche Funktionen sind gefordert?

* Auf welchen Plattformen soll das alles laufen?

* Sollen alle Funktionen auf jeder Plattform verfügbar sein oder werden die Bestände immer am PC angelegt und dann nur auf den mobilen Geräten verwaltet?

* Arbeiten die mobilen Geräte auf eigenen Datenbeständen (wie werden die dann mit dem PC sychronisiert?) oder geht alles als Client/Server -Architektur über WLAN?

* ...


Weitere Ideen?
Wie wird das chemische Element Brom gewonnen?

Man nimmt eine Handvoll Brombeeren, lässt diese zur Erde fallen. Die Beeren verbinden sich mit der Erde zu Erdbeeren und Brom wird frei."


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Beitrag von matzl0505 » 15 November 2010 21:03

Antwort von Matzl:

Hallo,
Tiga hat geschrieben:
# Die Datenmengen bleiben recht klein, also lohnt eine Datenbank nicht. Das kann man wohl mit nem Textfile lösen.

# Man muss sich über die Gliederung Gedanken machen

# Welche Funktionen sind gefordert?
Ja...gute Frage.
Ich denke mal es sollte der Weinbestand im Keller erfasst werden können. Dazu gehören natürlich Daten wie
- Fruchtweinsorte/Name aus Frucht 1 und ggf. Frucht 2, Frucht 3...
- Sortenzustatz(zB.Rebsorte, Johannisbeere:Weißer Versailler, Apfel: Boskoop)
- Jahrgang
- Alkoholgehalt
- Winzer (man will ja auch die FWT Mitbringsel genau zuordnen können)
- Lager/Aufbewarungsort
- Chargennummer (ggf: automatisch generierbar)
- Menge (verbraucht/hergestellt) vllt mit Bestandshistorie(wann ist die Flasche weggegangen, an wen)(aus der Arbeit würde mir dazu noch einfallen: Bestandskorrekturfunktion/Diebstahl erfassen(wenn sich die Familie mal wieder bediehnt ))
- vllt eine Berwertung so nach dem Prinzip: erneute Herstellung lohnt/lohnt nicht

Dazu als Funktionen:
- Suchfunktion
- Anzeige Nullbestände
- "Warnung Wein XY nur noch n Flaschen vorrätig" (n je Weinsorte frei wählbar)
Tiga hat geschrieben:
# Auf welchen Plattformen soll das alles laufen?
Windows, Linux, gängige Smartphones/PDAs
Deswegen ist Java warscheinlich die erste Wahl, da Java Clienten doch für die meißten Betriebssysteme verfügbar sind.
Tiga hat geschrieben:
# Sollen alle Funktionen auf jeder Plattform verfügbar sein oder werden die Bestände immer am PC angelegt und dann nur auf den mobilen Geräten verwaltet?

Ich habe das mobile Gerät jetzt eher als MDE gesehen. Quasi ich bin auf dem Weg in den Keller, schau auf meinem Handy was da ist(also Suchfunktion/Listenansicht), wähle den Wein virtuell auf dem Handy aus, lasse mir darauf die Daten anzeigen und buche ihn direkt über einen Klick aus, nachdem ich ihn aus dem angezeigten Regal genommen habe.(ggf. noch ein kleiner Kommentar anhängbar). Übertragen werden die Daten (das eine/zwei/drei/n Flaschen der Weine x/y/z aus dem Regal genommen wurden) dann durch synchronisation auf dem PC wo die restlichen oben genannten Funktionen möglich sind.
Warscheinlich unmögliche aber ultimatieve Idee:
Das Programm generiert für jeden Wein einen Strichcode, der dann ans Regal geklebt wird. Nimmt man einen Wein raus bucht man ihn nicht selbst aus, sondern fotografiert den Strichcode am Regal mit der Handykamera und das Programm bucht automatisch eine Flasche dieses Weines aus dem Bestand aus.
Tiga hat geschrieben:
Arbeiten die mobilen Geräte auf eigenen Datenbeständen (wie werden die dann mit dem PC sychronisiert?) oder geht alles als Client/Server -Architektur über WLAN?

Synchronisieren würde ich manuell laufen lassen, da ich im Keller kein WLan habe.
Also vllt USB, Bluetooth oder dann WLan wenn man wieder oben ist.

gruß
Marius...
...der nicht glaubt, dass sowas umsetzbar ist


Edith meint:
Eine FWT Funktion wäre natürlich auch noch cool:
Man wählt die Weine aus, die man mitnehmen will und bekommt dann gleich eine Liste, die man dann ins Forum posten kann, damit jmd(dieses Jahr wares wenn ich mich recht erinnere Fibroin) es dann leichter hat, eine Weinkarte zu erstellen.
Statistische Daten, wie viele Flaschen gerade im Keller liegen wären sicher auch nicht uninteressant.
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Beitrag von matzl0505 » 15 November 2010 21:05

Danach folgte eine Diskussion über die zu wählende Programmiersprache:
Java war Favourit, aber es wurde sich geeinigt sich erst entgültig festzulegen, wenn klar ist, was das Programm alles können soll.

JasonOgg schrieb unter anderem:

Viel spannender fände ich eine Tagebuch-Funktion, dann bräuchte ich nicht immer im Forum zu suchen
Also, welche Hefe, Früchte, Menge, wann abgepresst, wann welchen Alkoholgehalt, wieviel Zucker.
Als absoluter Goodie darauf den Gärverlauf grafisch darstellen., um die Wahrscheinlichkeit zu bestimmen, ob die Gärung bereits am Ende ist.

Was noch?
Winzer ist recht knapp und wird bald ausarten:
1. Realname --- Forenname --- was steht auf dem Etikett (nämlich kein Name)?
2. Adresse zum Päckchen schicken
3. Fibroin hat in einem Monat Geburtstag

Absoluter Luxus-Punkt 4: welche Weine kennt Professore schon von mir? (für Release 2036)


Ähnliches gilt für die Fruchtweinsorte:
- mehr als eine Frucht
- in welchem Wein habe ich die Frucht/Zutat(z.B. Tanin) noch verwendet.
Da reichen ein paar Felder möglicherweise nicht.

Weiter geht's mit der Frucht:
- wo habe ich sie geerntet
- wann
- Arbeitsschritte
- verwendete Sorten (z.B. bei Apfel oder Butten)

Weiter geht's:
Wo hatte ich Nachgärungen?
Welche Korken, waren sie gut?
In welchen Weinen hatte ich Hefe XY?

Meiner Meinung nach schreit das nach einer relationalen DB, oder man legt die Daten auf's Sofa, da sind dann auch Textdateien.
(Heh ihr Java-Freaks, XML ist sowas von überholt) Sorry, konnte mich nicht bremsen

Vielleicht sollte man sich doch erst einmal nur auf Weinlager beschränken, aber ob ich das als alleinige Funktion brauche?
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Beitrag von matzl0505 » 15 November 2010 21:10

Anschließend folgte die Überlegung wie man das Projekt angehen könnte.
Als Idee kam, Studenten und Professoren mit den eigenen Produkten für das Programm zu begeistern, da wir selbst niemanden mit hinreichenden Programmierkenntnissen unter uns haben.

Da das ganze in einem Thread war, der bereits Seiten vorher um ein anderer Programm ging, hatte Josef vorgeschlagen, einen neuen übersichtlicheren Thread zu dem Thema aufzumachen.
Ich hoffe das ist hiermit geschen.
Lasst die Diskussion fortlaufen:

gruß
Marius
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Beitrag von Josef » 15 November 2010 22:38

Eine Datenbank um den eigenen Weinbestand zu verwalten, das hab ich ja verstanden.
Aber ab wann gilt das Programm? Erst wenn der Wein fertig in der Flasche ist, oder wird die Herstellung mit einbezogen, das heißt sämtliche Zutaten, wann angesetzt, wann abgezogen usw.?

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Beitrag von tiga » 15 November 2010 23:52

Hallo
ich denke wir sollten uns auf die Verwaltung bestehender Weine beschränken.
Also Lagerverwaltung.

Strichcodes oder besser noch die etwas neueren 2D-Codes sind nicht wirklich ein Problem. Sowas könnte in einer späteren Version durchaus eingebaut werden. In der ersten Version wird es aber sicher noch nicht sein.

Ich habe heute mal einen Prof. für Softwaretechnik und Programmieren angesprochen. Er fand das recht reizvoll und meinte, dass er in Zukunft wohl auch wieder passende Seminare anbieten wird. Es könnten aber auch studentische Projekte in der Richtung laufen.
Das mit dem zusätzlichen Anreiz fand er eine gute Idee :D

Ich soll ihm mal einige Spezifikationen zusammenschreiben. Eine Erweiterbarkeit um Barcodes und eine entsprechende Erfassung der Codes über eine Handykamera hielt er durchaus für möglich.

Wir sollten also mal die Grundfunktionen eingrenzen
Gruss
Jan

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Beitrag von sven65 » 18 November 2010 10:56

Hallo ,

ich hab mir eine kleine Lagerhaltung geschrieben.

Meine Weinflaschen haben alle einen QR Code mit den wichtigsten Daten wie Jahrgang, Sorte, Alkoholgehalt in einer bestimmten Struktur.

Über mein Handy (IPhone) kann ich den QR Code scannen und dann den Text per Mail verschicken. In der Betreffzeile gebe ich dann Keywords an um Aktionen zu bestimmen wie z.B. Warenbestand lesen, Flaschen zufügen oder Flaschen entnehmen.

Ist eine Weinsorte noch nicht erfasst wird diese dann automatisch mit der Stückzahl aufgenommen.

Der QR Code wird im Handy abgespeichert und kann immer wieder verwendet werden.

Mein Provider unterstützt das Scriptausführen beim Maileingang, somit erfolgt die Aktion sofort und ich bekomme per Mail die Information zurück.

Allerdings befriedigt mich dieses Vorgehen noch nicht so richtig, hab zwar noch ein paar Ideen auf Lager aber im Moment keine Zeit das anzugehen.

Das mal zu meinen Aktivitäten.

Gruß Sven

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Beitrag von Josef » 19 November 2010 20:02

matzl0505 hat geschrieben:Viel spannender fände ich eine Tagebuch-Funktion, dann bräuchte ich nicht immer im Forum zu suchen
Also, welche Hefe, Früchte, Menge, wann abgepresst, wann welchen Alkoholgehalt, wieviel Zucker.
Als absoluter Goodie darauf den Gärverlauf grafisch darstellen., um die Wahrscheinlichkeit zu bestimmen, ob die Gärung bereits am Ende ist.
Sorry, hatte ich überlesen, aber das macht die Sache irgendwie interessanter.

Wenn da wirklich was brauchbares auf die Beine gestellt wird, bin ich selbstverständlich mit zwei, oder auch mehr, Flaschen dabei. :shock:

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Beitrag von tiga » 20 November 2010 23:50

Hallo
zuviel sollten wir von einer ersten Version auch nicht erwarten.

Was sicher keine Probleme bereiten wird ist folgendes:
  • Verwaltung von Regal
  • Fach
  • und Weinsorte
  • mit Inhalt
  • Erzeuger
  • Jahr
  • Vermerke wie lieblich, trocken usw.
  • und Anzahl der Flaschen.
  • Vereinfachtes Display für Mobilgeräte (umschaltbar)
  • Ausgabe in CSV-Dateien um es in anderen Programmen zu bearbeiten.
  • Suche über alle Inhalte
  • Ordentliche Dokumentation

Habe ich was wichtiges vergessen?

Weiter Features wie Tagebuch für jeden Wein, Client-Server-Architekturen, Terminkalender usw. sollte man sich für Folgeversionen aufheben



Gruss
Jan

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Beitrag von Josef » 21 November 2010 00:19

Mal ehrlich,
eine ordentliche Verwaltung der Herstellung wäre mir mindestens genau so wichtig wie eine Lagerverwaltung.
Was habt ihr für Regale, das man einen solchen Aufwand nur für die Organisation treiben muss? :schlecht:

Für mich wäre das eher ein Abfallprodukt, nach dem Motto: Das sollte ein Programm auch beherschen. :-x

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Beitrag von tiga » 21 November 2010 10:42

Hallo
ich brauche weder das Eine, noch das Andere. Finde es nur eine nette Idee und darum bin ich dabei.
Gruss
Jan

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