Schlehe oder Zierpflaume oder was?

Sammel- und Anbautipps
Benutzeravatar
JasonOgg
5000 Liter Wein
5000 Liter Wein
Beiträge: 7301
Registriert: 13 August 2007 00:00

Schlehe oder Zierpflaume oder was?

Beitrag von JasonOgg » 02 November 2011 08:53

Nach meiner Ernte vom Wochende kann ich nur wieder bestätigen, dass die Formenvielfalt bei Schlehen doch recht enorm sein kann. Wenn die nicht alle die gleichen Blätter und Geschmack hätten ...



An diesem Strauch hingen zwar Unmengen, aber nur von der Größe dicker schwarzer Johannisbeeren. Andere Sträucher hatten eher birnenförmige Früchte, andere waren von der Größe kleiner Kirschen. Von Blau bereift bis pechschwarz gab es alle Schattierungen. Ebenfalls waren die Blätter von der Farbe unterschiedlich. Die meisten gingen ins gelbliche und rieselten sehr großzügig ab beim Pflücken, aber ich habe auch verfärbungen ins violette gesehen. Von der Größe waren die Blätter eher kleiner als auf den vorherigen Fotos.

Natürlich kann man die Fruchtgröße und Dichte auf den Standort schieben, auch Aussagen wie, je weniger Früchte, desto dicker können einleuchten. Aber ich glaube schon an eine große Bandbreite.
'And what would humans be without love?' - 'RARE', said Death.
T.Pratchett - Sourcery (1988)

Benutzeravatar
Orestes
100 Liter Wein
100 Liter Wein
Beiträge: 112
Registriert: 02 Juni 2012 00:00

Schlehe oder Zierpflaume oder was?

Beitrag von Orestes » 03 November 2012 21:24

Drücke mal eine der Früchte kaputt. Bei Schlehen ist das Fruchtfleisch grün und der Kern verglichen mit der Frucht recht gross (1/3 des Fruchtdurchmessers).

Benutzeravatar
fibroin
7500 Liter Wein
7500 Liter Wein
Beiträge: 9822
Registriert: 25 Mai 2004 00:00

Schlehe oder Zierpflaume oder was?

Beitrag von fibroin » 03 November 2012 21:28

Wenn ich es richtig gelesen habe, sind Schlehen und Wildpflaumen nicht nur verwandt, sondern bei Kreuzungen auch ziemlich vielfältig.
Ob es überhaupt noch was reinrassiges gibt, weiss ich nicht. :?:
Wenn du dich wohlfühlst, mache dir keine Sorgen. Das geht wieder vorbei.

Antworten

Zurück zu „Wildobst in Natur und Garten“