länger Leben durch ein tägliches Gläschen?

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Re: länger Leben durch ein tägliches Gläschen?

Beitrag von 420 » 26 August 2018 21:08

Und wenn man dann noch konservativ ist..... Wie lange gibt es Bier und Wein?

Dann bleib ich doch dabei.

Zur Sicherheit nicht zu viel, nicht zu häufig, längst nicht jeden Tag Alkohol trinken und immer wieder mal eine Woche oder auch mal 1-2 Monate Trinkpausen pro Jahr einlegen.
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Fruchtweinkeller
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Re: länger Leben durch ein tägliches Gläschen?

Beitrag von Fruchtweinkeller » 26 August 2018 22:45

Allerdings ist heutzutage der Alkoholgehalt der Getränke eher hoch und die Lebensdauer generell eher lang. Sprich: Moderater Alkoholkonsum wird sich in der Vergangenheit womöglich eher selten negativ manifestiert haben.
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Re: länger Leben durch ein tägliches Gläschen?

Beitrag von Metinchen » 27 August 2018 09:36

420 hat geschrieben:
26 August 2018 21:08
Und wenn man dann noch konservativ ist..... Wie lange gibt es Bier und Wein?
Gestern Abend kam eine Sendung auf ZDF (aus der Terra X Reihe), dort wurde erklärt es Bier schon mehrere Tausend Jahre gibt, wenn es auch nicht mit dem heutigen Bier vergleichbar ist. In Ägypten zum Beispiel hatte es ca. 2 % Alkohol und war Bestandteil der Bezahlung beim Pyramidenbau. War ganz interessant, wer mag kann sich das ja in der Mediathek anschauen.
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Re: länger Leben durch ein tägliches Gläschen?

Beitrag von Igzorn » 27 August 2018 18:02

Irgendwann müssen wir alle den Löffel abgeben. Dann lieber gut essen und trinken.
Ist das Trinkgefäß erst leer, macht es keine Freude mehr. ... Rechtschreibfehler kommen alle durch dem Handy...

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Re: länger Leben durch ein tägliches Gläschen?

Beitrag von Fruchtweinkeller » 19 Oktober 2018 22:15

Fruchtweinkeller hat geschrieben:
03 Oktober 2016 16:09
Ich hänge es mal hier an....

Da forscht doch tatsächlich jemand an einem Alkoholersatz, der zwar berauschend wirken soll, aber eben keinen Kater "danach" verursacht weil es gänzlich ungiftig ist:
https://www.welt.de/wissenschaft/articl ... rsatz.html

Name für das Gebräuch: Alcosynth. Star Trek geht noch einen Schritt weiter, das "Synthehol" imitiert den Geschmack von Alkohol, knallt aber nicht einmal...
http://de.memory-alpha.wikia.com/wiki/Synthehol
Ergänzend dazu: Wein-Feeling dank Stromschlägen... wer's mag: Vocktail :mrgreen:
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Re: länger Leben durch ein tägliches Gläschen?

Beitrag von Chesten » 20 Oktober 2018 14:15

Wie man das chemisch hinkriegen will ich mal wissen:
Soll schmecken wie Alkohol, soll wirken wie Alkohol darf aber kein Alkohol sein !
"Die einzig stabile Währung ist die alkoholische Gärung" (Das Känguru-Manifest)

Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt:
http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175

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Re: länger Leben durch ein tägliches Gläschen?

Beitrag von Igzorn » 21 Oktober 2018 21:57

Ich bin gern betrunken. Alkoholersatz .... Total Irre...
Ist das Trinkgefäß erst leer, macht es keine Freude mehr. ... Rechtschreibfehler kommen alle durch dem Handy...

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Re: länger Leben durch ein tägliches Gläschen?

Beitrag von wickie » 23 Oktober 2018 12:58

Ich kenne mehrere Personen in meinem Umfeld, die an Krebs erkrankt sind oder daran gestorben sind und Kenne auch deren trinkgewohnheiten. Ich kann so diese Studie nicht wirklich bestätigen.

Ich habe mir jetzt die Englische Studie nicht durgelesen, aber die deutsche sagt schon alles: "es gibt keinen Unterschied zwischen 1 Glas täglich und keinen Alkohol" des weiteren habe ich jetzt nicht gelesen das irgendwo die Art des Alkohols berücksichtigt wurde. Ein Glas Bier hat viele wertvolle Inhaltsstoffe was aber Vodka nicht hat. Die Zahlen verschlechtern sich erst bei 3 oder mehr Gläsern am Tag und da ist man ja schon weit im Alkoholiker Stadium drinnen. Ja, reiner Alkohol ist ein Gift, das wissen wir alle schon seit Jahren, aber ich halte den Konsum von Salz weitaus gefährlicher und der Zuckergehalt in Lebensmitteln steigt auch ständig an. Von Glutamat oder Konservierungsstoffen möchte ich da gar nicht anfangen.

Ich selber bin auch ein starker Trinker, der gerne trinkt, aber auf 1 Glas Täglich komme ich bei meinen Rechnungen nicht. Des weiteren hat mir die FWT gezeigt, das wir alle hier disziplinierte Genießer sind und keine Trinker. Somit genieße ich meinen Wein weiter ohne schlechtes Gewissen auf euer Wohl. PROST

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Chesten
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Re: länger Leben durch ein tägliches Gläschen?

Beitrag von Chesten » 23 Oktober 2018 15:26

Ich finde dieses Video ganz passend zu den immer neuen Studien !

https://www.youtube.com/watch?v=AxqlMc1-7Bc
"Die einzig stabile Währung ist die alkoholische Gärung" (Das Känguru-Manifest)

Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt:
http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175

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Re: länger Leben durch ein tägliches Gläschen?

Beitrag von Fruchtweinkeller » 23 Oktober 2018 21:54

Ich bin weit davon entfernt Abstinenz zu predigen, aber das kann ich so leider nicht stehen lassen.
wickie hat geschrieben:
23 Oktober 2018 12:58
Ich kenne mehrere Personen in meinem Umfeld, die an Krebs erkrankt sind oder daran gestorben sind und Kenne auch deren trinkgewohnheiten. Ich kann so diese Studie nicht wirklich bestätigen.
Das ist der klassische Denkfehler, den ich normalerweise Homöopathen Impfverweigerern und anderen "Spezis" vorwerfe: Eine Einzelbeobachtung beweist oder widerlegt überhaupt nichts. Erstens weißt du nicht wie sich die Krankheit der Betroffenen bei anderen Trinkgewohnheiten entwickelt hätte, zweitens sind wir alle anfällig für den Bestätigungsfehler.

wickie hat geschrieben:
23 Oktober 2018 12:58
Ich habe mir jetzt die Englische Studie nicht durgelesen, aber die deutsche sagt schon alles: "es gibt keinen Unterschied zwischen 1 Glas täglich und keinen Alkohol"
Nein. In dem Spiegel-Artikel steht ganz klar dass schon ein Glas pro Tag das Erkrankungsrisiko erhöht; minimal, aber wohl statistisch signifikant. Am Ende wird ja auch diskutiert, oder man deswegen sein Verhalten ändern sollte oder nicht.

wickie hat geschrieben:
23 Oktober 2018 12:58
Ein Glas Bier hat viele wertvolle Inhaltsstoffe was aber Vodka nicht hat. Die Zahlen verschlechtern sich erst bei 3 oder mehr Gläsern am Tag und da ist man ja schon weit im Alkoholiker Stadium drinnen.
Nein und Nein. Ein Glas (siehe oben), und der immer wieder bemühte positive Effekt von geringen Alkoholmengen beruht womöglich nur auf einem Statistikfehler. Auch dazu ist ein Artikel beim Spiegel verlinkt.

Um es nochmal ganz klar zu machen, und um mich selbst zu zitieren:
Geschätzt sind rund 99,9% aller Giftstoffe, die wir aufnehmen, "natürliche" Stoffe aus der Natur. Die Natur ist unerbittlich und produziert die gefährlichsten Giftstoffe die bekannt sind [...]. Auch eine so genannte oder dafür gehaltene "natürliche" Ernährung ist überspitzt gesagt ein Kompromiss zwischen Verhungern und Vergiften.
Ich habe absolut nichts gegen den Alkoholkonsum in Maßen. Was ich aber immer wieder bemerkenswert finde ist, wie alltägliche, vergleichsweise hohe Risiken "kleingedacht" werden (in diesem Fall der übermäßige Alkoholkonsum) und andererseits die Leute ausflippen wenn diverse Lobbygruppen mal wieder eine ihrer "Angst-Bomben" zünden (zum Beispiel die Horrormeldung "Glyphosatrückstände im Bier"). Da würde uns allen etwas mehr Gelassenheit gut tun.
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Re: länger Leben durch ein tägliches Gläschen?

Beitrag von Igzorn » 24 Oktober 2018 07:11

Chesten hat geschrieben:
23 Oktober 2018 15:26
Ich finde dieses Video ganz passend zu den immer neuen Studien !

https://www.youtube.com/watch?v=AxqlMc1-7Bc
Hahahaha sauber - sehr passend. OK, vielleicht doch leicht am Thema vorbei, aber sehr gut.
Ich mache mir jetzt ein Frühstücksbier auf. John Smith Smooth - da kommt man direkt gut in den Tag. 8-) :lol:
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Re: länger Leben durch ein tägliches Gläschen?

Beitrag von wickie » 24 Oktober 2018 09:52

Fruchtweinkeller hat geschrieben:
23 Oktober 2018 21:54
Das ist der klassische Denkfehler ... Eine Einzelbeobachtung beweist oder widerlegt überhaupt nichts ...
In meinem Bekanntenkreis und Freundeskreis, konnte ich im Laufe meines Lebens mehr als 100 Todesfälle beobachten. Angefangen bei enger Verwandschaft mit Lungenkrebs, Leberzirrrhose über Blutgerinsel bis hin zum Brustkrebs und so weiter ...
Das es etwas beweist oder widerlegt will ich ja gar nicht behaupten, sondern das ich bei einem Glas täglich keinen Unterschied zur Abstinenz sehen kann und das auch am lebendem Beispiel.
Fruchtweinkeller hat geschrieben:
23 Oktober 2018 21:54
Nein. In dem Spiegel-Artikel steht ganz klar dass schon ein Glas pro Tag das Erkrankungsrisiko erhöht ...
Das mag schon sein, aber bei 100000 Probanten erhöht sich die Zahl doch nur um 4. Auch steht da, dass die die Abstinenz Leben, auch an erkrankungen leiden, die mit Alkohol zu tun haben sollen.
Fruchtweinkeller hat geschrieben:
23 Oktober 2018 21:54
... und der immer wieder bemühte positive Effekt ...
Ich habe hier aber nicht über einen Positiven Aspekt von Alkohol gesprochen, sondern das man bei so einer Studie auch die Art des konsumierten Alkohol berücksichtigen muss. Bier hat nun mal Vitamin B6, B12, Kalium, Magnesium, Calcium, Eiweiß ... usw.
Das alles hat Wodka nun mal nicht.

So wie ich es schon gesagt habe, komme ich bei meiner Rechnung nicht auf 1 Glas Täglich und deswegen genieße ich weiter hin meinen Wein / den Wein von der FWT ohne schlechtes Gewissen. :D

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