Stiefels Reben

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Beitrag von Ellute » 26 Oktober 2009 19:01

Danke, so wie es die Skize zeigt, habe ich es auch verstanden.

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Dreizehn
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Beitrag von Dreizehn » 26 Oktober 2009 23:19

@stiefel

Glückwunsch zu Deinem Weinberg. Optimieren ist sicher möglich, besonders beim Schnitt.
derapulier hat geschrieben:...Bei dem grossen Abstand der Reben wären m.M. nach 2 Flachbogen ideal um den Raum auszunützen mit der entstprechenden Zahl an Augen...
Das sehe ich ebenso, der Schnitt würde Dir bestimmt auch viel leichter fallen.

Das Buch von Snoek habe ich ebenfalls, finde es aber in weiten Teilen überholt, auch durch die praktische Zusammenarbeit mit Winzern.

Mit Traubenstolz bin ich der Meinung, dass die Reben noch nicht sehr alt sein dürften, wenn man von der Stammdicke ausgeht (ist natürlich auch abhängig vom Boden und der Unterlage). Diese Anmerkung ist aber unwichtig.

Besonders freue ich mich darüber, dass hier die Traubenfraktion weiter gestärkt wird!

Grüße, Dreizehn

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Beitrag von Traubenstolz » 27 Oktober 2009 15:06

@ Dreizehn

Schön, dass Du wieder von der Reise zurück bist, ich habe mich schon gewundert, dass Du Dich nicht in die Diskussion eingeschaltet hast.

Ich bin erst seit kurzem in diesem Forum, deshalb die Frage, was meinst Du mit "stärken der Traubenweinfraktion". Sind so wenig Traubenhobbywinzer im Forum aktiv?

Gruß Traubenstolz

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Beitrag von Dreizehn » 27 Oktober 2009 17:38

Traubenstolz hat geschrieben:(1)...dass Du wieder von der Reise zurück bist...
(2) Sind so wenig Traubenhobbywinzer im Forum aktiv?
(1) Das Gutedelland hatte mal wieder gerufen. Mit meinem iPod habe ich gelegentlich hier hereingeschaut, aber Schreiben ist auf dem Teil etwas mühsam – jedenfalls für mein Fingerkuppenformat.

(2) Die, die da sind, sind aktiv (aua, gequältes Deutsch). Allerdings stellen die Vergärer anderer Grundstoffe die Mehrheit – noch ;–))

Grüße, Dreizehn

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Beitrag von derapulier » 27 Oktober 2009 18:10

Vielleicht nicht viele Hobbywinzer,aber die Qualität und das hohe Niveau in diesem Forum spricht schon wirklich für sich.

Vor allem auch immer wieder Fruchtweinkeller´s fachlich kompetenten Beiträge.
Siehe auch:www.razyboard.com/system/forum-fruchtwe ... 93284.html
Da gibts nix mehr zum hinzufügen.(Naja kann man auch nicht:happy :)
Einmal ein Danke an alle Beteiligten.

Gruss derapulier

[Dieser Beitrag wurde am 27.10.2009 - 18:13 von derapulier aktualisiert]
Sorten:Montepulciano,Malvasia Nera,Primitivo,Moscato Rosso,Trebbiano,Moscato Bianco

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Beitrag von Traubenstolz » 29 Oktober 2009 11:49

Hallo Stiefel,

haben wir Dich mit den vielen Vorschlägen verschreckt? Melde Dich.

Gruß Traubenstolz

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Beitrag von stiefel » 30 Oktober 2009 23:23

Hallo Traubenstolz und Freunde,

sorry für die späte Antwort. Deine Zeichnung ist aber genau richtig.

Die Schnittänderung werde ich mit meinen Mitwinzern mal diskutieren - so ganz überzeugt bin ich aber noch nicht :|

Was ich nicht ganz verstehe: ein Freund hat z.B. einen einzelnen Rebstock (rote Trauben) der über einen ganzen Garten läuft. Wenn er nicht lügt hat dieser letztes Jahr alleine über 50kg Trauben.

Warum sollte der Wein - der ja in der Natur eine wildwuchernde Pflanze ist - sich bei so radikalem Rückschnitt gut entwickeln?

(Ihr habt natürlich sicherlich recht - nur verstehen tue ich es noch nicht ganz :) )

Die erwartete Folge der Schnittumstellung wäre nach euren Beiträgen also:
- Gesündere Pflanzen
- Weniger Quantität dafür mehr Qualität?


Viele Grüße,
Stefan

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Beitrag von felix » 31 Oktober 2009 00:33

Der Weinstock, der ja richtig groß werden kann, wenn man ihn lässt, wird seine ganze Kraft in die kleine Pflanze und natürlich auch in die (wenigen) Trauben stecken. Der Stock kann einerseits natürlich Holz und Blätter bilden bis zum Abwinken, wenn man ihn wachsen lässt. Schneidet man ihn radikal zurück und lässt außerdem nur ein paar Trauben am Stock, so erhalten diese viel mehr von dem, was der Stock aus dem Boden und dem Sonnenlicht aufnimmt - die Qualität, sowohl Zuckergehalt als auch Aroma, wird besser.

Gruß,
Christian

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Beitrag von sigi » 31 Oktober 2009 02:11

felix hat geschrieben:Der Weinstock, der ja richtig groß werden kann, wenn man ihn lässt, wird seine ganze Kraft in die kleine Pflanze und natürlich auch in die (wenigen) Trauben stecken
Nanana...so (wenige) Trauben bringt eine gut geschnittene einzelne Rebe denn doch nicht.

Meine eine Spalierrebe brachte heuer 75 Kilo Trauben mit 78 Oe.

Gehört zwar nicht zu Stiefels Thema, musste aber mal gesagt werden... ;)

Gruss... Sigi
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felix
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Beitrag von felix » 31 Oktober 2009 08:47

Okay, damit hast Du wohl offensichtlich Recht :D

75 Kilo... fein fein!

Gruß,
Christian

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Beitrag von Dreizehn » 31 Oktober 2009 16:39

Auch noch mal OT:
sigi hat geschrieben:Meine eine Spalierrebe brachte heuer 75 Kilo Trauben mit 78 Oe.
Glückwunsch, Sigi, für Menge und Qualität!

Aber für solch ein Ergebnis müssen schon mehrere Faktoren zusammentreffen:

1. ein geschützter Standort, bei dem der Stock ohne nennenswerte Konkurrenz einen großen Wurzelraum in einem guten Boden für sich beanspruchen und ein entsprechendes Wurzelwerk ausbilden kann;
2. der Stock muss ein entsprechendes Alter haben;
3. es muss eine gut tragende Sorte und
4. richtig gepflegt sein;
5. die klimatischen Bedingungen müssen passen.

Scheint in diesem Jahr alles besonders gut zusammengekommen sein.

Grüße, Dreizehn

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Beitrag von Traubenstolz » 01 November 2009 10:37

Hallo Stiefel,

es ist richtig, es gibt rießige Weinstöcke, die auch noch gut tragen. Ich habe auch so ein Exemplar, bedeckt ca. 50 qm an meiner Hauswand, hat unten einen Stammdurchmesser von ca. 13cm, trägt jedes Jahr kräftig und macht oben Triebe bis zu 10 m über mein Hausdach.

Aber kommen wir nochmals zu Deinen Aussagen am Anfach des Threads:

1. Du hast kranke Trauben,
2. Deine rechte Seite wächst mager,
3. Es sterben jedes Jahr Reben
4. Du hast keinen tiefgründigen Boden.

Das sind alles Gründe, die darauf hindeuten, dass Deine Reben mit 60 Augen angeschnitten vielleicht etwas überfordert sind. Wenn Du unsicher bist, dann versuche es doch einfach mal mit einem oder 2 Stöcken, die Du dann so schneidest wie es derapulier, Dreizehn und ich empfohlen haben. Sollte das keinen Erfolg bringen, kann man weiter Überlegen, was die Ursachen für Deine Probleme sind.

Ich wohne ja nicht allzuweit von Dir entfernt, wenn Du möchtest helfe ich Dir gerne mal, die Versuchsstöcke zu schneiden.

Gruß Traubenstolz

[Dieser Beitrag wurde am 01.11.2009 - 18:43 von Traubenstolz aktualisiert]

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