Rebenkrankheit

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Tompson
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Beitrag von Tompson » 24 August 2005 06:43

?-| Donnerwetter, dickes Lob! :shock:

So was beeindruckendes kann ich nicht bieten.
Oak ne jechn!

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Dreizehn
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Rebenkrankheit

Beitrag von Dreizehn » 24 August 2005 11:50

Hallo in die Runde,

erst einmal Dank an Andreas für seine Mühe mit den Bildern.

Dass euch der Garten gefällt, freut mich natürlich, aber in erster Linie wollte ich euch zeigen, was man mit Rebzeilen im Garten machen kann (wenn man etwas Platz dafür hat). Viel geht doch auch auf kleinen Flächen, an einer besonnten Mauer oder Hauswand (nicht die schlechteste "Lage"!), vorausgesetzt, man findet es wie ich reizvoll, GERADE AUSSERHALB der Weinbaugebiete reife Trauben und daraus nicht nur trinkbaren, sondern sogar gut schmeckenden Wein zu erzeugen. Je nach "Jahreswetter" ist das mal leichter, mal schwerer, aber immer reizvoll, jedenfalls für mich. Mein Sohn meint zwar, das Hobby sei etwas "gaga", aber den Wein trinkt er sehr gern...

Unser Garten liegt in Ostwestfalen/Teutoburger Wald, ca. 110 m NN, einer Gegend, die von der Sonne sicher nicht verwöhnt wird; zumal unser Haus und die Nachbarhäuser sowie die ringsum befindlichen, immer höher wachsenden Bäume den Garten zeitweise beschatten (bei zunehmend "flachen" Sonnenstand im Herbst natürlich mehr). Deshalb müssen die Trauben bis Mitte Oktober reif sein, wir haben dann auch oft schon die ersten Fröste. Wahrscheinlich befinden sich einige von euch in weitaus "besseren" Gebieten. Aber gerade deshalb möchte ich euch ermutigen, es mit eigenen Reben und Wein daraus zu wagen. Mittlerweile sind doch Reben gezüchtet mit hoher Pilzresistenz und kurzer Vegetationszeit, ohne gewöhnungsbedürftige oder sogar abschreckende Aromen (Foxgeschmack/nasses Hundefell, "Tessineraroma"), mit denen das in vielen Gebieten möglich ist. Also, nur Mut und etwas Geduld!

Über mein langjähriges Versuchen und Lernen sowie die vielen Tipps von meinem Winzerfreund habe ich bereits geschrieben und einige Erfahrungen an euch weitergegeben. Wenn es also noch irgendwo "klemmen" sollte und ich helfen kann, dann mache ich das gern. Natürlich auch in der Hoffnung, weitere Reben- und Weinfreunde zu gewinnen.

Grüße, Dreizehn

Übrigens: Thema war ja Rebenkrankheit, Chlorose usw., dazu schrieb ich euch, dass auch meine Reben diese Symptome haben. Auf den Bildern könnt ihr das sehen. Wie gesagt, kein Problem. In der Sortenbeschreibung von "Regent" wird sogar darauf hingewiesen.

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Tom
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Rebenkrankheit

Beitrag von Tom » 24 August 2005 13:59

Hallo !

echt toller garten. super... was soll man dazu noch viel schreiben...

werde mich anstrengen müßen, damit mein regent in 2 bis 3 jahren auch so toll da stehen.

dieses jahr gibt´s bei mir ja noch nicht viel zu fotographieren...aber nächstes jahr...

mfg

Tom

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sigi
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Beitrag von sigi » 28 August 2005 21:45

Dreizehn,

erstens.... klasse Weingarten !

zweitens....

nachdem ich auf meine im Bereich Hefe angesiedelte Frage "nur" Antworten von FWK und Fibroin bekommen habe,
Frage an Dich:

Welche Hefe benutzt Du für die Weisswein-Gärung ??

Gruss... Sigi
Schwäbisches Fünfgängemenü: Ein Zwiebelrostbraten und vier Viertele Trollinger

Der wo koin Wei mog und koin Gsang ond koine luschtige Weiber, der wird nie a Jäger, der bleibt emmer a Treiber


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Beitrag von Dreizehn » 29 August 2005 20:26

Bitte bei Hefe schauen.

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Beitrag von Dreizehn » 30 August 2005 09:59

@novalis

Braune Flecken auf den Blättern sind Nekrosen (abgestorbene Blattzellen). Bei pilzresistenten (besser pilztoleranten) Reben können sie Zeichen einer Abwehrreaktion auf eine vorangegangene Pilzinfektion (Peronospora/Oidium) sein. Das feuchte Wetter (als Auslöser, wie du wohl richtig vermutest) begünstigt allgemein die Pilzkrankheiten.

Grüße, Dreizehn

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