MEIN erstes Mal

Bahnwein
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Re: MEIN erstes Mal

Beitrag von Bahnwein » 30 September 2019 18:52

Wenn er dir nicht zu süß ist nach dem Nachzuckern, machst du nichts verkehrt, denn selbst wenn dann die Gärung aufhört und dementsprechend kein Zucker mehr verbraucht wird, passt doch alles.
Schlimm ist nur zu süß, denn das bekommst du bei erreichen des Gärendes nicht mehr weg.
Und mit 100g Zucker, also etwa 10 g/l ist die Menge auch für die Hefe nicht zu stressig.

Hofgut
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Re: MEIN erstes Mal

Beitrag von Hofgut » 06 Oktober 2019 16:05

Klinke mich hier mal mit ein, bei mir hat heute Nacht mein kerner angefangen zu brodeln. meine 86*Oe. Müsste in meinen aufzeichnungen noch mal nachschauen. Bei mir war das Problem dass er zu kühl war ( 14 °C ). Habe ihn dann mit meinem Magnetrührer mit Heizplatte auf 24° temperiert. Als Hefe Satz habe ich Liebfrauenmilch genommen, den ich mit 1 l Most als Starthilfe auf der Heizung vorbereitet habe.
Klein aber mein, oder so 🙈

Hofgut
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Re: MEIN erstes Mal

Beitrag von Hofgut » 06 Oktober 2019 17:40

Bild
Bild vergessen 🙈🙈
Sieht etwas verzogen aus, ist ein 50 Liter Ballon, wird momentan aber als leerer, da wir viel als Federweisser Trinken
Klein aber mein, oder so 🙈

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Re: MEIN erstes Mal

Beitrag von Fruchtweinkeller » 06 Oktober 2019 21:36

Na, der Rührer könnte etwas größer sein :pfeif:
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Re: MEIN erstes Mal

Beitrag von Chaosbiene64 » 17 November 2019 14:47

So, nachdem ich immer schön probiert und nachgezuckert habe, ist mein Ansatz recht gut geworden. Als ich vor 10 Tagen fand, dass er gleichbleibend schmeckt und es nur noch selten blubbert, habe ich geschwefelt und kalt gestellt. Da sich bereits so viel abgesetzt hat, habe ich ihn heute vom Bodensatz abgezogen und wieder kalt gestellt. Nun heißt es also warten, wie er sich klärt.

Zwei Fragen stellen sich mir aber:
Ist es richtig, dass es jetzt wieder blubbert? Wahrscheinlich schon nach dem Umfüllen, oder?

Und: ich finde inzwischen, er könnte süßer sein, auch wenn er gleichbleibend 12 % hat. Nun gst jemand anders bei Facebook (zu seinem eigenen Wein) geschrieben, dass er immer während der Klärungsphase noch nachzuckern. Funktioniert das? Gärt es dann wieder? Was passiert dann? Ich dachte, jetzt ist es zu spät und wenn nichts mehr passiert, schmeckt meiner auch so, aber wenn es gut ginge, würde ich vielleicht noch etwas dazuzuckern....

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Re: MEIN erstes Mal

Beitrag von Upgrayedd » 17 November 2019 18:33

Bei 12% ist es wahrscheinlich, dass die Alkoholtoleranz-Grenze der Hefe noch nicht erreicht ist. Welche hast du denn, hab das jetzt auf die schnelle nicht gefunden.

In diesem Fall wird die Hefe wohl weiter arbeiten, solange sie Nahrung, also Zucker, hat. Halt sehr langsam, da kalt, geschwefelt und abgezogen, aber trotzdem.

Da du vermutlich keinen Filter zur Verfügung hast, um dem ganzen ein Ende zu setzen, würde ich den Wein jetzt richtig kalt lagern und zügig verbrauchen. Nachzuckern wohl am Besten erst kurz vor dem Trinken.

Wenn die Gärung sicher beendet ist, kann man natürlich den Wein auch in der Klärungsphase nachzuckern. Beim nächsten Mal langsam angehen, überlegen wie du den lagerungsstabil bekommen willst (= keine Nachgärung riskierst) und an den Plan halten. Tipps dazu gibt es auf der Homepage :)

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Re: MEIN erstes Mal

Beitrag von Chaosbiene64 » 17 November 2019 21:13

Also das war eine polnische Universalhefe, die im Set war, mehr kann ich nicht übersetzen.

Ich habe alles genau so gemacht, wie auf der Homepage beschrieben.

Der Wein stand jetzt, da Alkoholgehalt und Süße 3 Wochen gleich waren, 10 Tage draußen, also bei 0 - 5 Grad.

Alles schön. Er muss jetzt nur noch klar werden.

Mich hat es nur gewundert, dass viele da jetzt noch Zucker reinmachen.

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Re: MEIN erstes Mal

Beitrag von Fruchtweinkeller » 17 November 2019 21:26

Die Nachzuckermethode funktioniert nur zuverlässig mit Hefen hoher Alkoholtoleranz. Während der Klärung Zucker zuzugeben macht wenig Sinn (Auftrieb wird größer, man muss umrühren... Quark).
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Re: MEIN erstes Mal

Beitrag von Upgrayedd » 18 November 2019 09:53

Chaosbiene64 hat geschrieben:
17 November 2019 21:13
Also das war eine polnische Universalhefe, die im Set war, mehr kann ich nicht übersetzen.

Ich habe alles genau so gemacht, wie auf der Homepage beschrieben.

Der Wein stand jetzt, da Alkoholgehalt und Süße 3 Wochen gleich waren, 10 Tage draußen, also bei 0 - 5 Grad.

Alles schön. Er muss jetzt nur noch klar werden.

Mich hat es nur gewundert, dass viele da jetzt noch Zucker reinmachen.
Irgendwann muss der Zucker halt rein, wenn man nach dem Abziehen feststellt, dass er nicht süß genug ist. Die Alternative wäre, den Wein nach der Klärung nochmal in einen Ballon abzuziehen und dort zu süßen. So kommt dann natürlich mehr Sauerstoff mit rein. Das versuche ich zu vermeiden (auch weil es ein Arbeitsschritt mehr ist :D) und immer direkt in die Flasche zu füllen. Wenn während der Klärung süßen, dann eben am Besten ganz zu Anfang, da gebe ich dem Chef recht. Wenn länger dauert, finde ich persönlich das verkraftbar, da ich dabei ja nichts machen muss und ein wenig Lagerung auch nicht schaden kann.

Bezüglich der Hefe noch ergänzend: es gibt Heferassen, die bei niedrigerem Alkoholgehalt schon scheinbar in die Knie gehen, mit viel Geduld aber auch noch auf die 15% kommen. Dauert aber sehr lange! Da du nicht weißt, was du hast, würde ich davon ausgehen, dass die Gärung nicht vorbei ist und den Wein entsprechend verwenden, damit du keine Flaschenbomben kriegst. Beim nächsten Mal am Besten eine Hefe kaufen, wo du entsprechende Infos hast, die kosten auch nicht viel.

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Re: MEIN erstes Mal

Beitrag von Fruchtweinkeller » 18 November 2019 21:44

So isset, Zu diesen polnischen Hefe-auf-Holzsplittern-Hefen gab es zudem hier im Forum einige negative Berichte (gärt gar nicht oder "komisch"). Dieses Produkt ist ganz klar nicht empfehlenswert.
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