Holunderblüten

z.B. Dörrobst, Kräuter, Blüten
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2Dead4u
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Holunderblüten

Beitrag von 2Dead4u » 13 Juni 2006 13:48

Hallo
ich habe mal eine Frage. Und zwar würde ich gerne einen Holunderblütenwein herstellen und wollte diesbezüglich mal wissen wieviele dolden ungefär für 500g blüten gesammelt werden müssen.

ist doch bestimmt ne ganze menge oder ?

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Wolf
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Holunderblüten

Beitrag von Wolf » 13 Juni 2006 13:57

Hallo 2Dead4u,

das läßt sich schwer sagen, da du unbedingt die Stiele entfernen musst. Da gibts nur eins: Sammeln, Blüten abzupfen und wiegen.

Grüße
Wolfgang

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Birgit
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Holunderblüten

Beitrag von Birgit » 13 Juni 2006 14:02

@2Dead4u

Es macht aber auch nichts, wenn Du am Abend den Wein mit zu wenig Blüten ansetzt und am nächsten Tag noch welche sammelst und nachdosierst.

Gruß Birgit
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2Dead4u
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Holunderblüten

Beitrag von 2Dead4u » 13 Juni 2006 17:03

hey danke das ist ja echt toll das ihr so schnell antwortet.

ja nun hab ich noch ne frage. also im rezept im fruchtweinkeller steht ja das 20ml milchsäure für den gärstart ausreichen.. wann muss ich wieviel nachgeben.. oder kann ich von anfang an mehr hinein tun.
wie sieht das mit dem zucker aus? im rezept bei gärstart 3 kg. wie sieht das auch mit nachzuckern. oder kann ich auch hier gleich mehr nehmen. ich habe bis jetzt immer weine gemacht, wo ich von anfang an zucker und säure hinein gepackt und nicht wärend der gärung nachgesüßt habe.


und nochmal ne andere frage: habe nen fertigen honigwein leider schmeckt er wenig nach honig. komtm das mit der zeit. mein letzter hat nach nem halben jahr enorm nach honig geschmeckt.

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fibroin
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Beitrag von fibroin » 13 Juni 2006 17:11

Deine Fragen belegen, dass du dich durch den www.Fruchtweinkeller.de noch nicht gelesen hast.

Vielleicht ganz kurz:
den ganzen Zucker zum Gärstart stresst die Hefe, die sich dann im Endstadium rächt.

Guter Honigwein entwickelt seine Geschmack erst durch Lagerung. Liegen lassen, auch wenns schwer fällt. 8-)
Wenn du dich wohlfühlst, mache dir keine Sorgen. Das geht wieder vorbei.

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Birgit
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Beitrag von Birgit » 13 Juni 2006 17:17

Der Honiggeschmack hängt von vielen Faktoren ab. Es steigert sich sicher bis zu einem gewissen Punkt bei der Lagerung. Aber wichtig sind dabei die anderen Faktoren im Wein. Die wichtigsten wären das Aroma des Honigs, Säuregehalt (sehr wichtig!), Glyceringehalt und Restzucker.

Gruß Birgit
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Beitrag von 2Dead4u » 13 Juni 2006 18:19

so um auf den holunderblütenwein zurück zu kommen.

also das mit der nachzuckermethode ist recht simpel also werde ich diesesmal so vorgehen.

ich finde ein problem ist immernoch die säure. reichen bei dem rezept im fruchtweinkeller die 20ml und die 4 zitronen oder wäre es sinnvoll später noch etwas nachzugeben und wie schmecke ich ob etwas nachgegeben werden muss


wie schmeckt der holunderblütenwein mit apfel? gibt es erfahrungsberichte ?

[Dieser Beitrag wurde am 13.06.2006 - 18:27 von 2Dead4u aktualisiert]

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Beitrag von Birgit » 13 Juni 2006 18:31

Das dein Met nicht intensiv und ausgewogen schmeckt ist kein Wunder. Der Säuregehalt ist garantiert zu gering und der Restzuckergehalt mit großer Sicherheit auch und der Restzuckergehalt wird bei der Lagerung noch sinken.

Zum Holunderblütenwein. Du wirst mit hoher Wahrscheinlichkeit nachsäuern müssen. Schmecken kann man den richtigen Säuregehalt leider nicht. Erklärung siehe Homepage.

Gruß Birgit
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Holunderblüten

Beitrag von 2Dead4u » 14 Juni 2006 19:41

So ich habe heute einen Holunderblütenwein angesetzt. Das sammeln und das abzupfen der blüten war sehr zeitraubend. den ganzen tag habe ich damit verbracht.
Hier das rezept

250g Holunderblüten
9 Liter Naturtrüber apfelsaft 100% Frucht
4 Gramm Hefenährsalz
10 ml Antigel
etwas Vitamin C
1,5 Liter Wasser
1 kg Zucker
Portwein Hefe


was sagt ihr dazu? fehlt noch irgendwas?

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Beitrag von Fruchtweinkeller » 15 Juni 2006 09:26

Klingt gut. Besser wäre klarer Apfelsaft mit einigen hineingeriebenen Äpfeln wegen der besseren Selbstklärung.
90% of everything is crap... Except crap. 100% of crap is crap.
(Too much coffee man)

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Beitrag von 2Dead4u » 15 Juni 2006 14:37

hab mit dem gleichen abfelsaft schon nen apfel met gemacht. dort war die selbstklärung auch kein problem


echt toll hier mit euch und eurer seite.. alles sehr informativ und ich find das echt klasse das ihr immer so schnell im forum antwortet und hilfreiche tipps gebt. werde eure seite weiterempfehlen.
SOLLTE MAL GESAGT SEIN :)

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Tompson
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Beitrag von Tompson » 15 Juni 2006 15:09

Was hat denn der Apfelsaft an Säure?

Da sehe ich nämlich sonst nix in Deinem Rezept :schlecht:
Oak ne jechn!

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