Logens Cidertagebuch

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Fruchtweinkeller
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Re: Logens Cidertagebuch

Beitrag von Fruchtweinkeller » 13 April 2016 21:16

Ich möchte einwerfen: Je höher der Alkoholgehalt, desto geringer die Gefahr der mikrobiell bedingten Verderbnis. Ganz ausschließen kann man das aber leider nie.
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Re: Logens Cidertagebuch

Beitrag von Logen » 27 April 2016 19:31

So ich will das mal auf den neusten Stand bringen :)

Am 21.4 hat die Gärung aufgehört und das Vinometter einen Alkwert von 6-7% angegeben.
Ich habe das ganze dann bis zum 26.4 ruhen lassen und dann von der Hefe abgezogen in 15l Ballone spundvoll.
Denn Schwefel habe ich bis jetzt noch wegglassen wegen der Flaschengärung ich hoff mal das ist richtig.

Der Wein ist wie zu erwarten war recht sauer geworden schmeckt aber sehr erfrischend und fruchtig. :D
Süßstoff wollte ich eigentlich nicht einsetzen daher suche ich einen anderen Weg ohne den Alkwert höher als 10% zubringen.( Filtern und dann süßen fällt bei mir flach wegen Geräten :cry: )
Ich habe mal hier im Forum gelesen das Orangenblütenhonig viel unvergärbaren Zucken enthält, deswegen frage ich mich ob das eventuell funktionieren würde? :hmm:

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Re: Logens Cidertagebuch

Beitrag von Drunkenmaster » 27 April 2016 21:23

na viel unvergärbarer Zucker bedeutet auch das da noch eine größere Menge vergärbarer Zucker drin ist. Wird vermutlich schwer genau den Punkt zu treffen

kannst ja vor dem Trinken immer nach Gusto nachsüßen oder Süßstoff verwenden. Xucker soll ja ganz gut sein (hab ich zumindest schon paar mal gelesen aber nicht selber ausprobiert)
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Re: Logens Cidertagebuch

Beitrag von Logen » 27 April 2016 21:54

Ja ich denke mal das es aufs nachsüßen hinaus laufen wird ich trinke auch eigentlich gerne mal nen trocken tropfen nur meine kollegen nicht.
:)

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Re: Logens Cidertagebuch

Beitrag von Fruchtweinkeller » 27 April 2016 22:24

Theoretisch könnte man mit Fruktose experimentieren; ist diese im Überschuss vorhanden, so kann man sich eine Gärstockung einhandeln, was in deinem Fall gewünscht wäre. Aber das ist ein reines Gedankenspiel, ob das wie gewünscht klappt... :hmm:
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Re: Logens Cidertagebuch

Beitrag von 420 » 27 April 2016 22:33

Erhitzen hilft.

Und Ingwer ist auch sehr gärhemmend.

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Re: Logens Cidertagebuch

Beitrag von Logen » 30 April 2016 18:40

Klingt schon mal alles interessant ich werde mal ein bisschen experimentieren :D

Schreib euch dann mal wa rausgekommen ist :pfeif:

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Re: Logens Cidertagebuch

Beitrag von Logen » 06 Mai 2016 14:53

Nach einem sehr lehrhaften Kneipengespräch gestern, mit einem Apfelweinproduzenten habe ich mich entschlossen meinen Wein auf die gewünschte Süße einzustellen und dann in Flaschen abzufüllen und dann noch einige Tage (die Zeit muss ich vorher noch Testen) in den Flaschen gären zulassen und dann im einkocher schonend zu erhitzen um die Hefe abzutöten.

Ich hoff mal das das so Funktioniert da die Gefahr von Platzern wahrscheinlich ziemlich hoch ist wegen den verschlossenen Flaschen :hmm:
Im schlimmsten Fall hab ich dann halt bruch im Einkocher :(
Was meint ihr dazu oder hat das von euch vlt schon jemand mal gemacht?

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Re: Logens Cidertagebuch

Beitrag von Chesten » 06 Mai 2016 17:54

Ich würde das nicht machen da eh schon Druck auf dem Flaschen ist und wenn du diese erhitzt entweicht das CO2 und vergrößert noch sein Volumen da du das sehr heißt machen musst. Ich denke nicht da die Gefahr sehr hoch ist sondern das dass garantiert passieren wird wenn du die Flaschen geschlossen lässt !
"Die einzig stabile Währung ist die alkoholische Gärung" (Das Känguru-Manifest)

Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt:
http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175

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Re: Logens Cidertagebuch

Beitrag von Fruchtweinkeller » 07 Mai 2016 09:10

Klingt für mich hochgradig gefährlich. Normale Flaschen und die Verschlüsse überstehen keinen allzu hohen Druck. Und pasteurisieren sollte man ohnehin nur hefefreien Wein.
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