Rhabarberplan - gut oder schlecht?

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Orestes
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Rhabarberplan - gut oder schlecht?

Beitrag von Orestes » 05 Juni 2013 23:19

Hallo alle,
auch ich habe Rahabarbarige Pläne, habe mir auch einen Plan zurechtgelegt. Da ich aber noch Anfänger bin, wäre es schön wenn jemand mir kurz sagen könnte ob das grober Unsinn ist, oder klappen könnte.

Mein Plan sieht wie folgend aus: Rhabarber kaufen, kleinschneiden, einfrieren, auftauen, überbrühen, pürieren, Antigel dazu. Dann 24h später abpressen und Säure messen. Gut aufschreiben :) .
Auf Ansatzgröße auffüllen mit Fruchtsaft (Apfel oder Birne) und Säure einstellen (Oxalsäurefällung einberechnen!). Hefe, Nährsalz und Co dazu.

Nach Abschluss der Gärung Schwefelpulver dazu und gleichzeitig CaCO3 (auf Rechnungsgrundlage der Anfangsmessung die ich gut aufgeschrieben habe :) ) dazu, mischen und kühlstellen. Dann sollten sich Hefe und Oxalsäure absetzen. Nach einer Woche einen Abstich von allem was da abgesackt ist machen, und wenn nötig noch nen zweiten Abstich eine Woche später. 2 Monate klären, Filtrieren, Abfüllen, Fertig.

Klingt einfach... aber ist das auch sinnvoll? Oder habe ich was übersehen?

Vielen Dank!

MfG

[Dieser Beitrag wurde am 05.06.2013 - 23:22 von Orestes aktualisiert]

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Rhabarberplan - gut oder schlecht?

Beitrag von Fruchtweinkeller » 05 Juni 2013 23:39

Kein guter Plan. Hefe im "Schlamm" der Fällung eingeschlossen fault schnell. Du solltest die Fällung vor der nach Gärung im hefefreien Wein vornehmen.
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Rhabarberplan - gut oder schlecht?

Beitrag von Orestes » 05 Juni 2013 23:45

Super, vielen Dank. Hätte nicht gedacht das die Hefe in der einen Woche des ersten Abstiches mit Fällung schon fault.

Sprich erster Abstich Hefe weg, Zweiter Abstich Oxalsäure fällen? Habe etwas Sorgen meine unvergorene Zucker-Rhabarber-Pampe insgesamt 72h rumstehen zu lassen (24 zum aufweichen, 48 zum fällen), daher die Idee zuerst zu gären, dann zu fällen.

MfG

[Dieser Beitrag wurde am 05.06.2013 - 23:46 von Orestes aktualisiert]

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Rhabarberplan - gut oder schlecht?

Beitrag von Fruchtweinkeller » 06 Juni 2013 00:09

Hier im Forum wird sowohl vor als auch nach der Gärung gefällt.

Auf 72 h komme ich aber nicht, höchstens auf gut 48 h (siehe Rezept auf HP); und wenn du den Rhabarber mit dem heißen Zuckergedöhns übergießt ist das ja immerhin "semi-steril."
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Re: Rhabarberplan - gut oder schlecht?

Beitrag von essigtante » 02 September 2013 05:56

ich persönlich hab auch Rhabarberwein - allerdings hab ich meinen Rhabarber abgekocht da ich davon ausgegangen bin daß roher Rhabarber ungesund ist genauso wie Hollunder.

Mein Rhabarberwein ist jetzt noch in der Reife - kann das atm schlecht beurteien da er noch nicht fertig ist..

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Re: Rhabarberplan - gut oder schlecht?

Beitrag von Fruchtweinkeller » 02 September 2013 17:40

...siehe auch Homepage ;)
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