Gingerale

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Coding
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Gingerale

Beitrag von Coding » 21 August 2020 19:33

5 l Gingerale (dauert ca. 1 Woche)
abgekochtes Wasser
~1000 g Zucker
~200 g geriebener Ingwer (das schmeckt dann aber wirklich nach Ingwer und hat eine gewisse Schärfe)
1 g Weinhefe Portwein (mittlerweile nutze ich dafür Backhefe)
0,5 g Hefenährsalz
nach etwa 5 Tagen kann der Saft von 2 Zitronen hinzu gegeben werden und der Ansatz in Flaschen gefüllt werden.
Je nach Gärung bis zu 2 Tage in Flaschen gären lassen (Kohlensäure), dann kühlen und direkt verbrauchen (im Bauch produziert die Hefe auch noch CO2...) oder pasteurisieren.
Ich persöhnlich fand es geschmacklich positiv wenn etwas Ingwer in die Flaschen gelangte, dafür optisch nicht so ansprechend.
kaum Alkohol (nicht gemessen, da kein Hydrometer vorhanden)
Habe ich bei 22°C Raumtemperatur gemacht. Bei höheren Temperaturen geht es ggf. etwas schneller.

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Re: Gingerale

Beitrag von Fruchtweinkeller » 22 August 2020 07:27

Danke für die Inspiration, ich möchte nur einen technischen Aspekt ansprechen: Mit einem Hydrometer/einer Senkspindel lässt sich der Alkoholgehalt im gärenden Wein nicht bestimmen, siehe dazu auch Homepage, Kapitel "Analytik".
90% of everything is crap... Except crap. 100% of crap is crap.
(Too much coffee man)

Am Rande des Wahnsinns hat man die beste Aussicht.

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Re: Gingerale

Beitrag von Coding » 22 August 2020 23:02

Fruchtweinkeller hat geschrieben:
22 August 2020 07:27
Danke für die Inspiration
Sehr gerne wollte ich auch mal etwas zurückgeben.
Die Webseite+Forum haben mir bereits so viele Fragen beantwortet und bis zu einem gewissen Grad das ganze Vergären ermöglicht.
Inspiriert zum Vergären hat mich folgender Text:
Patrick Rothfuss - Der Name des Windes hat geschrieben:Ich tippte mir an meine nicht vorhandene Hutkrempe und trank einen Schluck, um wieder zur Besinnung zu kommen, und da geschah etwas Wunderbares in meinem Mund: Honig, Nelke, Kardamom, Zimt, Traubensaft, süße Birnen, klares Quellwasser. Das ist alles, was ich über Metheglin sagen kann. Wenn ihr es nie probiert habt, tut es mir Leid, dass ich es nicht genauer beschreiben kann. Und wenn ihr es je probiert habt, muss ich euch nicht daran erinnern, wie es schmeckt.
War mir nur nicht sicher, in welchen Ordner ich den Thread schieben sollte, da es technisch nicht wirklich ein "Wein" ist. Geht eher Richtung Limonade...
Fruchtweinkeller hat geschrieben:
22 August 2020 07:27
ich möchte nur einen technischen Aspekt ansprechen: Mit einem Hydrometer/einer Senkspindel lässt sich der Alkoholgehalt im gärenden Wein nicht bestimmen, siehe dazu auch Homepage, Kapitel "Analytik".
gerade nochmal gelesen: https://www.fruchtweinkeller.de/Wine/analytik.html
Mhh, da ich drauf und dran bin mir so ein Ding zu kaufen, dazu noch ein paar Fragen (Es dürfen auch andere Antworten, möchte Fruchtweinkeller nicht mit ggf. immer wieder auftauchenden Fragen belästigen)
Das meintest du wegen der Ungenauigkeit, oder? Wenn ja, ist diese so groß? (Normalerweise mache ich Met mit gefühlt >15%)
Da ich süßen Met mag (sorry wenn jetzt manche das Gesicht verziehen) und gegen Ende nachzucker bis es schmeckt, weiter vergärt, wieder nachzucker... und am Ende messe (Differenz zum Startwert -> vergärter Zucker), hätte ich immer einen fehlerhaften Wert. Es sei denn ich vergäre den gesamten Zucker, messe, füge wieder Zucker hinzu, vergären bis kein Zucker mehr, messen, und so weiter um beim vorletzten Wert eine möglichst kleine Abweichung (Glycerin, etc.) zu haben, der letzte ist dann aber wieder durch Zucker fehlerbehaftet, da das wieder der mir schmeckende süße Met ist.
Ist das soweit Korrekt?
Genauigkeit +-2,5% wäre mir ausreichend genug, nur um grob zu wissen wie heftig das Zeug ist.

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Re: Gingerale

Beitrag von Fruchtweinkeller » 23 August 2020 17:03

Kauf dir ein Vinometer, das ist auch ungenau, aber genauer als die gar nicht brauchbare Senkspindel.
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Re: Gingerale

Beitrag von Coding » 24 August 2020 01:23

Fruchtweinkeller hat geschrieben:
23 August 2020 17:03
Kauf dir ein Vinometer, das ist auch ungenau, aber genauer als die gar nicht brauchbare Senkspindel.
Danke für den Hinweis!

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Re: Gingerale

Beitrag von Vinolino3 » 09 November 2020 16:48

Wow das klingt ja echt lecker. Ich wollte schon immer mal Gingerale selber machen, vielleicht mache ich das jetzt im Lockdown wenn man wieder soviel Zeit Zuhause ist. Vielen Dank für die Inspiration! :)

Schöne Grüße aus dem Schwabenländle, Jannika
Der Wein ist Zeit; denn sie macht den Wein. :)
- Jean-Marc Maugey

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Re: Gingerale

Beitrag von Coding » 10 November 2020 11:50

Vinolino3 hat geschrieben:
09 November 2020 16:48
Wow das klingt ja echt lecker. Ich wollte schon immer mal Gingerale selber machen, vielleicht mache ich das jetzt im Lockdown wenn man wieder soviel Zeit Zuhause ist. Vielen Dank für die Inspiration! :)

Schöne Grüße aus dem Schwabenländle, Jannika
Wenn du herkömmliches Ginger Ale magst, würde ich weniger Ingwer nehmen. Vlt 100g. Zucker am besten abschmecken und nachzuckern. Und wenn es nichts wird hat es ja nur 2-3€ gekostet für 5 l 😁
Und Pass auf, dass sie Flaschen nicht zu viel Druck aufbauen. Am besten Mal eine Flasche nach der anderen öffnen um den Druck zu überprüfen. Wenn es passt kaltstellen und zügig aufbrauchen. Das zügige bekomme ich immer ganz gut hin. Glaube ich mach das auch Mal wieder die Tage.

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