Aprikosenwein

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schreberpeter
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Aprikosenwein

Beitrag von schreberpeter » 18 Juni 2005 12:51

Im Aprikosen/Pfirsichwein-Rezept steht:

"Die Früchte zunächst waschen, entsteinen und vierteln. Füllen Sie die Stücke mit dem in Wasser gelösten Zucker in einen Ballon. Hefenährsalz, Tannin, Kaliumpyrosulfit und Antigel zufügen. Zuletzt die Hefe beimengen. Ein bis zwei Woche gären lassen, dann von der Maische abpressen ..."

Gibt es einen besonderen Grund, in so frühem Stadium schon Kaliumpyrosulfit zuzufügen? Wenn ja, welchen Grund und wieviel Kaliumyprosulfit?

[Dieser Beitrag wurde am 18.06.2005 - 12:56 von schreberpeter aktualisiert]

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Birgit
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Aprikosenwein

Beitrag von Birgit » 18 Juni 2005 14:11

Sowohl Pfirsiche als auch Aprikosen sind häufig in den nicht ganz geschlossenen Kernen mit Schimmel belastet. Häufig sieht man auch in unmittelbarer Entfernung von noch gesunden Früchten schimmelige stehen.Das Maischegut kann also Sporen belastet sein, welche sich bei diesem Gärgut extrem schnell verbreiten können. Da Schimmel von Schwefel stark gehemmt wird, setzen wir Kaliumyprosulfit in der üblechen Dosierung (1g/10l) zu.

Gruß Birgit
Aus dem Feuerquell des Weines, aus dem Zaubergrund des Bechers,
sprudelt Gift und süße Labung, sprudelt Süßes und Gemeines;
nach dem eig'nen Wert des Zechers, nach des Trinkenden Begabung! (Friedrich von Bodenstedt)

Sorry, aber ich antworte nicht auf PMs, die inhaltlich ins Forum gehören!


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schreberpeter
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Aprikosenwein

Beitrag von schreberpeter » 19 Juni 2005 12:34

Hallo Birgit,

vielen Dank!

Hab' geschwefelt. Diese irrationale Aversion gegen das Zeug ist schwer abzuschütteln.

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Tompson
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Beitrag von Tompson » 20 Juni 2005 08:45

Ich habe das übriges auch bei Kirschen und Pflaumen getan. Man sieht nicht immer Faulflecken bei tiefdunkelroten Früchten und so war es mir sicherer...
Oak ne jechn!

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