Pflaumenwein

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Bienchen
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Pflaumenwein

Beitrag von Bienchen » 25 Dezember 2004 09:19

Sorry für die späte Antwort und danke.
Ja, von der Hefe ist er seit einem Monat abgezogen. Nur mit dem Schwefeln bin ich mir nicht sicher. Kann aber auch nur vergessen worden sein es aufzuschreiben. Wir schwefeln eigentlich immer beim Abziehen. Habe es zur Sicherheit aber mal nachgeholt.
Wie gesagt, er schmeckt gut, hat 14% Alk aber sieht noch immer so trübe aus. Die Umgebungungstemperatur bewegt sich so zwischen 3°-8°C. Ist sehr von der Außentemperatur abhängig.
Na ich werde noch ein bißchen warten, ob sich jetzt nach dem Schwefeln etwas tut.

Ich danke dir noch mal und wünsche erstmal schöne und erholsame Weihnachten.

Tschau Bienchen

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Beitrag von Fruchtweinkeller » 25 Dezember 2004 14:50

Besten Dank und auch noch ein paar geruhsame Feiertage!

Zu dem Trübstoffproblem fällt mir leider nicht mehr viel ein. Ich würde den Ansatz erst einmal nicht abfüllen und weiter beobachten. Wenn es kein mikrobieller Weinfehler ist, sollte sich der Wein eigentlich klären, auch wenn das sehr lange dauern kann.
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Beitrag von hossa15 » 29 Dezember 2004 23:20

Nicht das jetzt zuviel bei Bienchen geschwefelt wurde...

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Beitrag von Fruchtweinkeller » 30 Dezember 2004 09:53

Das glaube ich nicht... die übliche Schwefelei mit 1 g Kaliumdisulfit setzt etwa 500 mg SO2 frei, damit wären das 50 mg SO2/l. Im Traubenwein sind je nach Sorte bis 400 mg/l erlaubt. Rein rechnerisch sollte das also nicht zu viel sein.
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Beitrag von Bienchen » 30 Dezember 2004 20:06

Hat sich echt was getan. :D
Bin sehr froh, seit dem Schwefeln sacken sich die Trübstoffe langsam ab. Das obere Drittel des Weines ist schon wesentlich dunkler und klarer geworden.

Zuviel Schwefel kann es wirklich noch nicht sein. Selbst wenn es jetzt schon das 2. Mal war. :?: Was ich nicht weiß.

Danke Andreas, war ein guter Tip.

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Beitrag von hossa15 » 05 Januar 2005 19:36

Bei uns dauert die Klärung auch ewig.
Hab den Wein nun schon zum 3.Mal abgezogen und wieder war Satz drin.
Das Filtern mit 2 ineinander gesteckte Kaffefilter war, glaub ich, ne Schnapsidee. Die 1,5h Arbeit haben sich jedenfalls nicht gelohnt.
Werd mich also in Geduld üben und mich nebenbei um die anderen 3 Weine kümmern :D
LG

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Beitrag von fiddler » 05 Januar 2005 23:24

Es scheint so, dass Pflaumenwein das so an sich hat. Bei mir steht auch noch ein Ballon mit selbigem, seit 2 Monaten kann ich keine Veränderung feststellen. Der Hagebuttenwein, welcher später angesetzt wurde, ist schon lange klar (und funkelt gerade im Glas vor mir!), nur der Pflaumenwein läßt sich feiern...
Von mir aus, ich hab's nicht eilig!
Viele Grüße aus Thüringen!
fiddler


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Beitrag von basti123 » 21 September 2005 14:58

hallo,

ich hab ein kleines problem mit meinem weinansatz.
ich hab mich an das rezzept von tommy (siehe seite 3)gehalten und am samstag einen pflaumenwein angesetzt. doch leider hat sich noch nichts getan ich hab es bis jetzt noch nicht einmal im gärröhrchen blubbern sehen. zuvor habe ich schon einen apfelwein hergestellt bei dem allerdings alles superlief... kann es sein dass meine hefe tot ist? ich hab sie über ebay bestellt und sie mir per post zuschicken lassen..ist es möglich dass sie bei einer zu hohen temperatur irgendwo verstorben ist?? :(

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Beitrag von Fruchtweinkeller » 21 September 2005 15:12

Hi basti123,

es ist nicht auszuschließen, dass die Hefe tot war. Das ist ein trauriges Thema, das wir hier leider schon oft besprochen haben, z.B. hier:

www.foren.de/system/thread-qualitaetvon ... 89319.html

Ich rate deshalb immer zu Trockenhefen oder zur Verwendung eines Gärstarters (Rezepte siehe Homepage -> Kapitel Hefe). Den Gärstarter kann man leicht verschmerzen, wenn man ihn wegschütten muss.

Wie lang steht der Pflaumenansatz schon? Nach eine Woche würde ich mir ernsthaft Sorgen machen. Wenn Du noch gärenden Apfelwein hast kannst Du davon einen guten Schluck Hefe zu den Pflaumen schütten.

[Dieser Beitrag wurde am 21.09.2005 - 15:23 von Birgit aktualisiert]
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Beitrag von Birgit » 21 September 2005 15:26

Hallo basti,

wie der Andreas geschrieben hat sind Flüssighefen ein trauriges Kapitel, aber an was anderem kann es nicht liegen, zum Beispiel die Temperatur? Da der Ansatz seit Samstag steht, würde ich auf jedenfall mal sehr kritisch nach Schimmel oder Kahmhefen Ausschau halten und schnellstens andere Hefe besorgen.

Gruß Birgit
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Beitrag von basti123 » 22 September 2005 20:15

hi,
eine gute nachricht: ich wollte mich eben nocheinmal vom wein überzeugen und habe dabei ein paar kleine bläschen durchs gärröhrchen huschen sehen... schaumbildung ist ebenfalls zum teil festzustellen... :shock:
kann ich jetzt davon ausgehen dass die hefe doch noch angesprungen ist (heute ist tag 5nach ansatz) oder sind das schon fremde kulturen? :|

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Beitrag von Birgit » 22 September 2005 20:29

Du kannst Hoffnung haben, daß das Reinzuchthefe ist. Das muß aber nicht zwingend so sen. Also erstmal weitermachen.

Gruß Birgit
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