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Beitrag von hossa15 » 13 November 2004 22:32

Die Gärung ist nun zu Ende ...und ich konnte den Zucker (bestimmt mind. 500g) als Satz wegschütten.
Süß ist er natürlich dadurch auch geworden, nun weiß ich wie das mit dem vorsichtig nachsüßen war.
Der Alkoholgehalt lag dann doch höher: 15vol%. Meiner Frau jedenfalls schmeckt er jetzt schon .
Als nächstes Projekt könnte ich ja mal versuchen einen trockenen Wein herzustellen, da alle bis jetzt ungewollt lieblich im Geschmack geworden sind :shock:
LG

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Beitrag von Pauli » 28 November 2004 15:29

hi,

habe meinen zwetschkenwein gestern in flaschen gefüllt. nach aufforderung meiner besseren hälfe hab ich vor einer woche einfach eine stange zimtrinde in das gärgefäß geworfen und bis gestern darin "ziehen lassen". der zuvor schon himmlische wein schmeckt jetzt einfach göttlich. ich finde zwetschkenwein kann ruhig auch etwas süß sein, obwohl ich sonst herb-saures mehr bevorzuge!

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Beitrag von hossa15 » 13 Dezember 2004 16:48

Wie lange braucht denn der Wein zur Selbstklärung?
Ich glaube, es geht nicht so recht voran. :?:

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Beitrag von Fruchtweinkeller » 13 Dezember 2004 17:09

Unserer Erfahrung nach hängt das auch stark von der Zwetschgensorte ab. Einige klären recht gut (die sind schon nach der Gärung fast klar), andere sind da zickiger. Hängt vielleicht mit dem Pektingehalt der jeweiligen Früchte zusammen??

[Dieser Beitrag wurde am 14.12.2004 - 08:27 von Fruchtweinkeller aktualisiert]
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Beitrag von Antiquark » 13 Dezember 2004 17:34

man kann schon bei den früchten ein wenig rückschlüsse drauf ziehen glaube ich.......habe schon mehrfach das gefühl gehabt dass sich bei versch. Sorten das Fruchtfleisch unterschiedlich anfühlte, bei einigen sogar leicht mehlig....das könnten wohl dann die sein die sehr trüb sind und auch bleiben.......(hab noch keinen wein damit gemacht....musste nur früher öfter mal ein paar kg kernen helfen)
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Beitrag von hossa15 » 13 Dezember 2004 23:15

Na wenns nicht anders geht, dann werd ich mir einen Filter kaufen ...oder bauen müssen.
Bin aber noch guter Hoffnung, daß da noch was passiert.LG

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Beitrag von Pauli » 14 Dezember 2004 16:23

hi,
bin mir nicht sicher, ob´s am fruchtfleisch oder eher an dem zeugs auf der schale liegt. ich hatte zumindest nirgends sowiel bodensatz, wie bei zwetschke und pfirsich. nach dem auspressen im sack hab ich nach etwa einem monat durch den groben 22cm Filter gefiltert, danach war da eine "schlunzschicht" von knapp einem halben millimeter auf den scheiben.

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Beitrag von Tompson » 15 Dezember 2004 07:11

Das geht scheinbar auch mit ein und derselben Sorte Kirschen... (eigener Baum)
Letztes Jahr innerhalb 6 Wochen fertig gegärt, geklärt und abgefüllt. Kaum Bodensatz, wenn ich mich recht erinnere.
Dieses Jahr habe ich die Hälfte mit Schlunz voll gehabt, die Gärung ist bei 12% steckengeblieben und wollte trotz noch enthaltenen Zuckers nicht mehr weiter. :?: :schlecht: (Stand gestern früh :D )
Habe daher zur Gewalt gegriffen und jetzt immerhin 15 (von ursprünglich 25 Ltr. ?-| ) steril- und klargefilterten Wein :twisted: (Stand gestern abend 8-) )
Schmeckt auch super.

[Dieser Beitrag wurde am 15.12.2004 - 07:12 von Tompson aktualisiert]
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Beitrag von Bienchen » 17 Dezember 2004 20:28

Unser Zwetschgenwein hat sich prima selbst geklärt. Sind jetzt 6 Wochen her seit dem Gärende und er ist fertig zur Abfüllung.

Mit dem Pfirsich sieht es schlechter aus. Der fing schon mal an von oben her klar zu werden, doch ist jetzt wieder durch und durch trübe und "weiß". Weiß einer was das zu bedeuten hat? Von Gärung ist nichts mehr zu merken. Sollte ich ihn vielleicht doch noch mal warm stellen? Vielleicht ist er ja doch noch nicht fertig? :?:

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Beitrag von Fruchtweinkeller » 17 Dezember 2004 20:38

Klingt merkwürdig. Wie riecht der Wein? Kohlendioxid entsteht keines mehr?
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Beitrag von Bienchen » 17 Dezember 2004 20:54

Er riecht nach Pfirsich und schmeckt voll lecker. Sieht allerdings scheußlich aus. Kein Kohlendioxid! :|

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Beitrag von Fruchtweinkeller » 17 Dezember 2004 21:11

Klingt erst einmal merkwürdig für mich... Die Trübung deutet auf eine Vermehrung der Hefen hin, aber ohne Bildung von CO2 ist das nicht möglich. Ganz ehrlich, im Moment fällt mir dazu nicht viel ein. Wie kalt steht denn der Wein? Es ist möglich, dass einige Substanzen im Wein bei niedrigen Temperaturen ausfallen und den Wein trüben, aber das halte ich nicht für wahrscheinlich. Ansonsten könnte die Trübung auf einen Weinfehler hinweisen, aber wenn er gut schmeckt, sollte ja eigentlich alles OK sein. Hast Du geschwefelt? Wenn nicht, würde ich das jetzt zur Sicherheit nachholen.
Vom Hefebodensatz ist der Ansatz auch schon abgezogen?

[Dieser Beitrag wurde am 17.12.2004 - 21:13 von Fruchtweinkeller aktualisiert]
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