der allererste Versuch - Zwetschge

Spucki
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der allererste Versuch - Zwetschge

Beitrag von Spucki » 30 August 2012 15:13

Heute war es endlich soweit, habe meinen ersten Wein angesetzt:



6,6 Kg Zwetschgen gewaschen, entkernt und püriert
1,7 Kg Zucker in 5l Wasser aufgelöst
15ml Antigel
4gr Häfenährsalz
1 Fläschchen Portweinhefe



Alles gut durchgerührt. Anschließend habe ich ca. 250ml Fruchtsaft abgepresst und den Zuckergehalt und die Säure gemessen.


Die Öchselwaage sagt 80oe und der Säuregehalt liegt bei 5g/l

Den Säuregehalt habe ich mit 20gr Zitronensäure angehoben.

Wieviel Zucker muss noch rein (1,4Kg ?? Ich möchte 130oe einstellen)und wann ist dafür der Beste Zeitpunkt?

Wie geht es dann weiter?

Vielen Dank für eure Hilfe

Spucki

[Dieser Beitrag wurde am 30.08.2012 - 15:17 von Spucki aktualisiert]

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Beitrag von Fruchtweinkeller » 30 August 2012 20:16

Hallo Spucki,

130°Oe wären reichlich... suboptimal...

Warum?

Das kannst du hier nachlesen:

www.fruchtweinkeller.de/Wine/zucker.html
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Beitrag von Spucki » 30 August 2012 21:13

Ok, also keine süßliche Plörre :)

Der Zucker reicht also erstmal? Und ich füttere nach? indem ich den Alkohol messe? Das würde bei der Portweinhefe also irgendwo bei 18% liegen?

DAnke

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Beitrag von Fruchtweinkeller » 30 August 2012 21:21

Ich würde auf etwa 90 Ochsen nachzuckern. Dann gären lassen bis der Zucker verbraucht ist (Geschmacksprobe), dann abpressen und mit dem Nachzuckern beginnen. Und immer in kleinen Schritten damit die Hefe nicht überfordert wird.

Wenn du bis an die Alkoholtoleranzgrenze gehen willst: Wahrscheinlich sind 15% realistischer als 18%, aber das ist von Ansatz zu Ansatz, Hefe zu Hefe und Experimentator zu Experimentator verschieden ?-|
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Beitrag von Spucki » 31 August 2012 20:09

Ok, habe ich gemacht. 90 Ochsen sind eingestellt, nun heist es wohl warten und Geduld haben :schlecht:

Danke

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Beitrag von Fruchtweinkeller » 31 August 2012 23:02

Hast du einen Gärstarter?
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Beitrag von Spucki » 01 September 2012 04:51

Ich habe die Hefe direkt hineingegeben ?!?


*zitter*

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Beitrag von Fruchtweinkeller » 01 September 2012 10:21

Flüssighefe kann Probleme bereiten, manchmal will sie nicht so recht. Wenn sie falsch gelagert werden kann der Inhalt praktisch tot sein. Um Zweifel auszuräumen ist es immer besser, insbesondere Flüssighefen zuvor per Gärstarter zu vermehren um sicherzustellen dass du aktive, frische Hefen hast.

Naja, kann schiefgehen, muss aber nicht. Also erst einmal abwarten "daumendrück"
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Beitrag von fibroin » 01 September 2012 14:07

Es kann aber einige Tage bis zum Gärstart dauern. :?:
Wenn du dich wohlfühlst, mache dir keine Sorgen. Das geht wieder vorbei.

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Beitrag von Fruchtweinkeller » 01 September 2012 15:21

Ja, sicher. Am sichersten wäre es, einen Gärstarter anzusetzen für den Fall dass der Hauptansatz nicht angärt. Für den Gärstarter wäre es freilich sinnvoll, eine Hefe aus anderer Quelle zu verwenden. Wären beide Hefen (also die im Hauptansatz und die im Gärstarter) aus der gleichen Quelle, so werden vermutlich entweder beide funktionieren oder beide versagen... :|
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Beitrag von Spucki » 01 September 2012 16:37

die Hefe kommt aus der hiesigen Apotheke und hat sich bei Bekannten bereits mehrfach bewährt. Da mache ich mir also keine Sorgen. Ich berichte mal spätestens Mittwoch wie es aussieht.

*in großer Erwartung*

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Beitrag von Spucki » 10 September 2012 16:54

Kurzer Zwischenbericht:

Heute ist Tag 11 des Ansatzes.

Nach dem Ansetzen brauchte die Mischung 3 Tage, bevor ich etwas von der Gärung mitbekommen habe (Co2 Austritt am Gäraufsatz). Habe die Mischung täglich (ab dem 3 Tag) gut durchgeschüttelt.
Heute der erste Geschmackstest und erste Bestimmung des Alcohol-Gehaltes:

Geschmack: furchtbar ?-| ; sehr sauer kaum bis keine Restsüße

Alc: 12% (lt meinem 4€ Vinometer) :shock:

Habe das ganze mit 400g Zucker nachgesüsst und bin weiterhin geduldig.

Gruß

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