Mein erster Himbeerwein

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Re: Mein erster Himbeerwein

Beitrag von Fruchtweinkeller » 07 Juni 2017 23:23

Dem ich kann schlecht widersprechen.... Die Flüssigkeitssäule in der Kapillare war wirklich luftblasenfrei?
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Mo von Wimate
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Re: Mein erster Himbeerwein

Beitrag von Mo von Wimate » 10 Juni 2017 14:40

Es gab leider keine Säule zu sehen. Ich habe es mit einem relativ dunkelroten Industriewein versucht und auch gegen eine weiße Wand geschaut. Es tropft zwar unten raus, aber zwischen oben und unten ist leider nichts zu sehen :(

Heute erstmal die Maische abgepresst. Der Wein ist extrem trübe, wird sich sicherlich noch legen und so sauer, dass sich mir das Gesicht wie in einem Cartoon zusammengezogen hat. Also erst mal auf gut Glück nochmal 500g Zucker rein, es hat ja noch verhalten geblubbert.

Jetzt muss ich erst mal die Küche putzen - egal wie vorsichtig man ist, es spritzt doch überall rum ^^

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Re: Mein erster Himbeerwein

Beitrag von Fruchtweinkeller » 11 Juni 2017 10:59

Da stehe ich jetzt ein wenig auf dem Schlauch. Man muss die Skala samt darin befindlichen Wein doch sehen können damit man das Teil ablesen kann?
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Re: Mein erster Himbeerwein

Beitrag von Mo von Wimate » 13 Juni 2017 19:46

Die Skala kann ich auch sehen, aber die sehr dünne Säule leider nicht. Ich habe es jetzt mal "just for fun" (für den besseren Kontrast) mit Kaffee versucht. Ich sehe wie der Kaffe oben reinläuft und ich sehe wie er unten rauströppelt, aber dazuwischen der Raum ist Kaffeefrei. Das ist wie bei einem Wurmloch :lol:

Der Wein ist aktuell geschmacklich relativ sauer, die Gäraktivität hat sehr stark nachgelassen und die Hefe sammelt sich schneller am Boden als die Probe aus dem Ansatz durch mein Wurmloch-Vinometer läuft.

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Re: Mein erster Himbeerwein

Beitrag von Mo von Wimate » 13 Juni 2017 20:51

Kleiner Nachtrag: Ich habe heute frische Kontaktlinsen eingesetzt und mit einer starken Taschenlampe gegengeleutet. Es könnte eine nur Phantomsäule sein, aber ich glaube fast einen hauchdünnen, feinen, fast nicht vorhandenen Schatten von Rosa (ich habe es wieder mit meinem Himbeerwein versucht) erahnt zu haben.

Falls ich mich nicht versehen habe, stoppte das auslaufen des Weines kurz bei 10% und lief dann weiter aus. Die Probe war ordentlich geschüttelt.
Wenn die 10% stimmen sollten, und ich davon ausgehe, dass die Bordaux-Hefe irgendwo zwischen 12% und 15% ihre Toleranz hat, kann ich bei 10l

20,5 * 2 * 10 = 410g Zucker hinzugeben um erst mal auf 12% zu kommen, ist das richtig?

Wenn das jedesmal so ein Akt ist, mit einem Schätzgerät einen Wert nur zu fühlen, statt abzulesen, halte ich das für noch weniger sinnvoll, als alle zwei Tage zu probieren und so lange wenig Zucker nachzukippen, bis es nicht mehr sauer schmeckt. Kann mir jemand ein Vinometer empfehlen, welches eine deutlichere Säule aufweißt?

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Re: Mein erster Himbeerwein

Beitrag von Igzorn » 13 Juni 2017 22:09

Meins ist auf jeden Fall nur bei gutem Licht abzulesen und gutem Kontrast zum Hintergrund! Im dunklen Keller vor einem Regal... Keine Chance :cry:
Ist das Trinkgefäß erst leer, macht es keine Freude mehr. ... Rechtschreibfehler kommen alle durch dem Handy...

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Re: Mein erster Himbeerwein

Beitrag von Fruchtweinkeller » 13 Juni 2017 22:33

Das Phänomen kenne ich von meinen Vinometern nicht, und das obwohl die Altersweitsicht unerbittlich zuschlägt. Den Meniskus der Flüssigkeitssäule kann ich eigentlich immer ganz gut erkennen, auch bei farblosen proben :hmm:
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Re: Mein erster Himbeerwein

Beitrag von Mo von Wimate » 14 Juni 2017 19:37

Hallo Fruchtweinkeller,

welche Vinometer nutzt du denn? Auch ich werde mich vor einer leichten Presbyopie nicht mehr lange verstecken können. Noch erwischt sie mich nicht, aber sie kauert hinter jeder Ecke und wartet auf einen Moment der Unachtsamkeit um über mich herzufallen.

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Re: Mein erster Himbeerwein

Beitrag von Chesten » 14 Juni 2017 20:50

Ich habe diese beide Vinometer im Einsatz.

http://www.hbs24.de/contents/de/p124_vinometer.html
und das:
http://www.hbs24.de/contents/de/p6023_P ... hbs24.html

Das was du hier beschreibst habe ich noch nicht selbst gesehen.

Es kann ja sein das dein Vinometer defekt ist.
"Die einzig stabile Währung ist die alkoholische Gärung" (Das Känguru-Manifest)

Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt:
http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175

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Re: Mein erster Himbeerwein

Beitrag von Mo von Wimate » 14 Juni 2017 22:05

Ich habe mir mal das Präzisionsvinometer geshoppt und muss mal schauen ob ich damit besser zurecht komme :)

Danke für den Tipp

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Re: Mein erster Himbeerwein

Beitrag von Chesten » 14 Juni 2017 22:21

Hoffentlich hast du auch schön Preise verglichen ;) .

Das gleiche gibt es auch bei anderen Händlern das ich jetzt diesen Shop genommen habe war Zufall.
"Die einzig stabile Währung ist die alkoholische Gärung" (Das Känguru-Manifest)

Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt:
http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175

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Re: Mein erster Himbeerwein

Beitrag von Fruchtweinkeller » 14 Juni 2017 23:26

Ich nutze auch ein Präzisionsvinometer, habe aber auch ein günstiges erwischt dass halbwegs genau ist. Und ich hatte das Problem mit beiden nicht.
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