Bügelverschlußflaschen?

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Bügelverschlußflaschen?

Beitrag von McMead » 16 Dezember 2004 11:00

Ich fände die Bügelverschlußflaschen eigentlich optimal für eine einfache Abfüllung und Lagerung und spiele jetzt mit der Idee, ganz schnell viel Bier von den schönen Flaschen zu befreien.

Wenn ein Wein noch nicht richtig vergort ist, konnte man ihn bedenkenlos abfüllen und sogar einen kleinen Schuß Honig oder Zucker dazu geben, oder?

Viele meine Freunde in den Staaten machen sowieso Met mit Kohnlensäuren, also mehr Richtung cider oder Sekt. Ich weiß nur leider nicht, wie genau sie den Met machen, nur das sie Flaschen mit Kronenkorken verwenden. Habt ihr so was schon gemacht?

Spricht etwas dagen, alte Bierflaschen (mit Bügelverschluß ;) zu benutzen? Wenn nicht, wie oft sollte man die Gummis wechseln? Jedesmal? Wie lange kann so ein Wein lagern?

Mensch, jetzt krieg' ich Durst...

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Bügelverschlußflaschen?

Beitrag von Fruchtweinkeller » 16 Dezember 2004 11:12

Habe keine Ahnung, wie dicht die Bügelverschlussflaschen in der Praxis wirklich sind.
Die Bierflaschen sind oft etwas dicker, denn sie müssen ja auch den Überdruck durch das Bier abkönnen. Inwieweit der Gummi mit dem Säuregehalt und dem Schwefel klarkommt, muss man wohl ausprobieren.
Der Nachteil einer Flaschengärung ist aber nicht nur das Überdruckproblem, er wird ja dadruch auch immer trockener, bis hin zur Ungenießbarkeit.
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Bügelverschlußflaschen?

Beitrag von Antiquark » 16 Dezember 2004 12:00

met in flaschengärung mit kohlensäure scheint in den staaten soweiso sehr beliebt zu sein....(ich persönlich finds seltsam und stilbruch...hab neulich in einer historischen quelle gelesen dass man früher met erst getrunken hat wenn er ncihts mehr von sich gab...)

also ich denke die werden einfach nen met nehmen, dessen zuckeranteil vergoren ist, ihn dann abfüllen und dabei einen schuss honig oder zucker zugeben um die kohlensäure zu erzeugen, dan<ach werden sie verschlossen. dieser vorgang wird ebenfalls im kitzinger unter dem apfel-schaumwein derartig beschrieben. denke aber ebenfalls dass das zeug mit der zeit so dermaßen trocken wird dass mans nicht mehr trinken kann. alternativ müsste man eine restsüße mit unvergärbaren süßungsmitteln einstellen und dann obige prozedur anwenden.

was die verträglichkeit von gummis mit säure und co angeht: gummi verträgt absolut keinen schwefel....mit der ueit wird er weich und klebrig, man nennt das latexpest......
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Beitrag von Fruchtweinkeller » 16 Dezember 2004 13:00

Oder man versucht sich an der "richtigen" Sektherstellung mit einem Met als Grundlage. Theoretisch sollte das klappen.
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Bügelverschlußflaschen?

Beitrag von McMead » 16 Dezember 2004 15:52

Naja, "Stilbruch" finde ich ein wenig hart, besonders wenn sehr viele Leute überall Gerstenwein und ähnliches mit Kohlensäure genießen. In dem UK wird cider auch mit Kohlensäure gern getrunken. Ich fand den Met meiner Freunde auf jeden Fall sehr erfrischend und lecker.
Ich weiß auch, als Historiker, daß alles, was man "anno damals" mal gemacht hat, nicht unbedingt immer das allerbeste gewesen ist. Experimentieren darf man schließlich, sonst gebe es weder Entwicklung noch Rezeptbücher.

Irgendwie, denke ich, müßte das Ganze mit Restsüße schon einstellbar sein, damit es nicht zu trocken wird.

Wird Bier geschwefelt? Wie niedrig ist der pH-Wert eines Bieres? Kommen die Perlen in die Flaschen nur mit der Hilfe einer CO2 Pumpe?

Ich gehe davon aus, daß ich den Met wahrscheinlich innerhalb eines Jahres trinken würde. Die Flaschen klingen auch so toll...

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