Wann vom Geläger abziehen?

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Gothmog
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Wann vom Geläger abziehen?

Beitrag von Gothmog » 12 September 2004 21:20

Hi Leute,

Nun gärt mein Met schon fast eine Woche fröhlich vor sich hin. Auf dem Boden des Gärballons hat sich auch schon ein deutliches Geläger gebildet, insbesondere nach der Hinzugabe des Tannins. Ein grosser Teil der Schaumschicht, die in den ersten Tagen den Ansatz bedeckte, scheint ebenfalls auf den Grund gesunken zu sein.

Frage ist jetzt, wann ist es sinnvoll, das erste Mal vom Geläger zu ziehen?

Andreas
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Birgit
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Wann vom Geläger abziehen?

Beitrag von Birgit » 12 September 2004 21:22

Wenn die Gärung zu Ende ist. Nach dem ersten Mal Schwefeln.

Gruß Birgit
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Wann vom Geläger abziehen?

Beitrag von Fruchtweinkeller » 12 September 2004 22:46

...womit wir wieder beim Thema nachzuckern und Gärende wären :D Den Gärungsendpunkt beim Honigwein und damit den richtigen Zeitpunkt für die Schwefelung zu finden ist nicht ganz einfach. Siehe auch hier:

www.foren.de/system/thread-gaerverlaufu ... 47500.html
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Wann vom Geläger abziehen?

Beitrag von Odinasgardson » 15 September 2004 07:58

Mein 25L "normaler" Met der jetzt die 4.Woche steht hat jetzt mittlerweile nur noch 40°Oe und ca 15 % Vol die Blasenbildung hat sich von alle 2 sec auf alle 8 sec verlangsamt.

Da der Alcoholgehalt fast an dem Punkt angekommen ist den ich mir vorstelle und er wahrscheinlich nicht mehr
wird, werde ich ihn noch eine Woche stehen lassen und dann abziehen.

mfg
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[Dieser Beitrag wurde am 15.09.2004 - 08:01 von Odinasgardson aktualisiert]

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Wann vom Geläger abziehen?

Beitrag von Gothmog » 15 September 2004 12:59

hi Odinasgardson,

ich werd heute mal messen wie meiner dreht :shock:

Gleicht ihr eigentlich irgendwie den Flüssigkeitsverlust durch Probenahme, Verkostung und Umsetzen aus?

[Dieser Beitrag wurde am 15.09.2004 - 13:04 von Gothmog aktualisiert]
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Wann vom Geläger abziehen?

Beitrag von Tompson » 15 September 2004 13:17

Auf etlichen Seiten wird empfohlen Wasser zuzugeben, bis der Ballon in dem man die Klärung herbeiführen will, vollständig gefüllt ist. Man will sicherlich eine möglichst kleine Oberfläche des Weins der Luft aussetzen.
Ich persönlich finde das Blödsinn. Erst mache ich mir Gedanken, wie ich am besten den wohlgefälligtsen Geschmack erziele und dann verdünnen :?: Dazu kommt das der enthaltene Restzucker dann anfangen könnte zu vergären, da ja der Alologehalt sinkt und man ist doch eigentlich dann schon froh, zum nächsten Schritt übergehen zu können ?-|
Da ist die Methode, den Ballon mit sterilen Glasmurmeln zu füllen um die bestmöglichste Füllhöhe zu bekommen, sicher besser. Aber auch das spare ich mir. Bei meinen persönlichen Abziehmethoden kommt ohnehin genug Luft ran :schlecht:
Oak ne jechn!

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Beitrag von Fruchtweinkeller » 15 September 2004 13:27

Ich sehe das wie Tompson, alles Schnickschnack :) Für die Alkoholmessung und einen Probeschluck muss man eh nicht mehr als gut 5 ml. Und die Oechslewaage (dafür bräuchte man ein größeres Probenvolumen) brauchst Du nicht.
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Wann vom Geläger abziehen?

Beitrag von Odinasgardson » 15 September 2004 13:51

Aber selbst die 100 ml für die Oechslemessung kann man verschmerzen. :(

Da ich es nach der Messung sowieso trinke. :schlecht:

Wenn das so weiter geht mit meinem Met,sind jetzt 4 Ansätze gleichzeitig, komm ich nicht mehr aus dem Keller raus. :D

mfg
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