Welche Honigsorte (HelP)

elproblemo
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Welche Honigsorte (HelP)

Beitrag von elproblemo » 20 Oktober 2014 19:31

Hallo zusammen!
Eine kurze Frage an euch ..mein vorhaben sieht folgendermaßen aus ..ich möchte als Basis für einen Met einen möglichst milden Honig vergären der möglichst nicht zicken sollte ,mit Akazienhonig hab ich schlechte Erfahrung gemacht was das Gärverhalten angeht der fällt schonmal weg! Was gibt es da ähnliches ? . (ich möchte später für den Geschmack einen Waldhonig verwenden,,aber eben erst später !)
muss also zum waldhonig passen.
Danke schonmal
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Re: Welche Honigsorte (HelP)

Beitrag von Fruchtweinkeller » 20 Oktober 2014 22:55

Rapshonig (gärt willig und schmeckt unaufdringlich)
90% of everything is crap... Except crap. 100% of crap is crap.
(Too much coffee man)

Sorry, aber ich antworte nicht auf PMs, die inhaltlich ins Forum gehören!

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Re: Welche Honigsorte (HelP)

Beitrag von elproblemo » 21 Oktober 2014 12:37

Super ! DANKE
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Re: Welche Honigsorte (HelP)

Beitrag von Neugierer » 22 Oktober 2014 20:05

Fruchtweinkeller hat geschrieben:Rapshonig (gärt willig und schmeckt unaufdringlich)
Macht der hohe Anteil Glykose und die Abwesendheit meist sämtlicher höherwertigen Zucker.

Ist aber eher flach im Geschmack.

Gruß
neugierer ....
.... hat auch einen Raps am gären (bevor die wilden Hefen die Macht an sich reisen).
Gruß, Neugierer ...

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Re: Welche Honigsorte (HelP)

Beitrag von Imker2306 » 23 Oktober 2014 09:09

elproblemo hat geschrieben:Hallo zusammen!
Eine kurze Frage an euch ..mein vorhaben sieht folgendermaßen aus ..ich möchte als Basis für einen Met einen möglichst milden Honig vergären der möglichst nicht zicken sollte ,mit Akazienhonig hab ich schlechte Erfahrung gemacht was das Gärverhalten angeht der fällt schonmal weg! Was gibt es da ähnliches ? . (ich möchte später für den Geschmack einen Waldhonig verwenden,,aber eben erst später !)
muss also zum waldhonig passen.
Danke schonmal
Hallo elproblemo, das Gärverhalten der verschiedenen Honigsorten ändert sich von Jahr zu jahr mit der Zusammensetzung selbiger. Reine Sortenhonige sind offt sehr dominant im geschmack und bringen deshalb auch einen Met hervor der seinen Ursprung deutlich macht. Für den Start würde ich einen Frühtracht/Blütenhonig empfehlen und später einen Linde/Waldhonig. Es gibt auch einen MelizitoseHonig (auch Zementhonig genannt), dieser besteht aus einem 3wertigen Zucker und wird schon in der wabe steinhart. Der Imker bekommt diesen nicht aus der Honigwabe geschleudert und kann ihn so nicht vermarkten. Praktikabelste Lösung ist daher die verwendung als Methonig. Jedoch tut sich die hefe mit diesem Honig sehr schwer und der met gärt über zwei jahre sehr langsam. Aber der geschmack diese Met entschädigt für den Aufwand und Ausdauer.
Gruß Olaf

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Re: Welche Honigsorte (HelP)

Beitrag von Fruchtweinkeller » 23 Oktober 2014 12:36

Zwei Jahre Gärzeit? Eine schlechte Gärführung führt zu Hefestress, und eine gestresste Hefe macht keinen guten Wein. Elproblemo hat zudem expizit nach einem gut vergären Honig gefragt.
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Re: Welche Honigsorte (HelP)

Beitrag von Imker2306 » 23 Oktober 2014 13:09

Hallo Fruchtweinkeller, warum der scharfe Ton in deinen Antworten auf meine Beiträge? Ich dachte eigentlich ein Forum lebt vom Gedankenaustausch. Sicher verfüge ich nicht über einen so reichen Erfahrungsschatz in der Weinbereitung wie Du, bin aber durchaus lernfähig. Ich bin z.B. in einem Bienenforum aktiv und dort kommen jedes jahr auch die selben Fragen zu immer wieder kehrenden themen. Dort wird niemand einfach nur ins Archiv verwiesen sondern wir versuchen alle fragen individuell zu klären.
Gruß Olaf

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Re: Welche Honigsorte (HelP)

Beitrag von Fruchtweinkeller » 23 Oktober 2014 14:00

Bisschen schnell eingeschnappt, oder?
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Re: Welche Honigsorte (HelP)

Beitrag von Imker2306 » 23 Oktober 2014 14:03

Nein garnicht, bin für konstruktive Kritik immer offen. ;)

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Re: Welche Honigsorte (HelP)

Beitrag von Fruchtweinkeller » 23 Oktober 2014 14:06

und die hast du von mir bekommen.
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Re: Welche Honigsorte (HelP)

Beitrag von Neugierer » 25 Oktober 2014 13:14

Imker2306 hat geschrieben:
elproblemo hat geschrieben: ..ich möchte als Basis für einen Met einen möglichst milden Honig vergären der möglichst nicht zicken sollte ,mit Akazienhonig hab ich schlechte Erfahrung gemacht was das Gärverhalten angeht der fällt schonmal weg! Was gibt es da ähnliches ?
Es gibt auch einen MelizitoseHonig (auch Zementhonig genannt), dieser besteht aus einem 3wertigen Zucker und wird schon in der wabe steinhart. Der Imker bekommt diesen nicht aus der Honigwabe geschleudert und kann ihn so nicht vermarkten. Praktikabelste Lösung ist daher die verwendung als Methonig. Jedoch tut sich die hefe mit diesem Honig sehr schwer und der met gärt über zwei jahre sehr langsam. Aber der geschmack diese Met entschädigt für den Aufwand und Ausdauer.
Gruß Olaf
Fruchtweinkeller hat geschrieben: Zwei Jahre Gärzeit? Eine schlechte Gärführung führt zu Hefestress, und eine gestresste Hefe macht keinen guten Wein. Elproblemo hat zudem expizit nach einem gut vergären Honig gefragt.
Ein in meinen Augen sehr apparter Met ist auf Basis von Kastanienhonig erzeugter.
Dieser hat den Vorteil eines herben, besonderen Geschmacks
mit sehr geringem Anteilen von mehrwertigen Zuckern.
Im Anschluß an eine gut verlaufene Gärung von Raps ggf. Frühtracht Honigs,
würde ich mich in diese Richtung orientieren.

Meliztose ist bei den Imkern recht unbeliebt, wegen seiner oben beschriebenen Eigenschaften.
Aber ein Met daraus ist machbar und kann durchaus lecker sein,
da es sich hierbei zumeist um einen Waldhonig auf Fichtenbasis handelt.
Fichte deshalb, da die dort meist vorherrschenden Honigtauerzeuger (Lachniden)
besonders viel dieser höherwertigen Zucker abgeben.
Aufpassen sollte man in meinen Augen, ein wenig mit dem bei diesen Meterzeugung
unweigerlichen Wachsanteil, dies hat bei mir (Honiglikör) schon zu einem Wachsartigen
Beigeschmack geführt.

Eine lange Gärzeit ist bei höherwertigen Zuckern, gerade bei den Mengen wie in Melizitose
eigentlich sicher. Hier muß erst ein "vergärbarer" Zucker entsehen (Glykose Molekühl wird von
Saccharose getrennt), dies geschieht wohl recht gut bei der Stürmischen Gärung,
im späteren Gärverlauf dann nur recht langsam.
Deshalb kann man hier sicherlich die Fruchtweinkellerempfehlung gut nutzen
und zum Ende der Gärung Haushaltszucher (Saccharose) verwenden,
um einen saubereren Endpunkt zu finden.

Das ist natürlich schon weit weg von dem was der Themenersteller elproplemo wissen wollte.


Gruß
neugierer ...
... macht die kommende Woche noch mit dem Tierarzt (BSV) Futterkranzproben,
das im nächsten Jahr die "Neuen Besitzer" unserer Völker sicher sein können.
Gruß, Neugierer ...

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Re: Welche Honigsorte (HelP)

Beitrag von elproblemo » 28 Oktober 2014 22:32

:D hahaha ist ja richtig Action hier ... Ich danke erstmal für alle Tips ..für anregungen bin ich immer offen :) allerdings sind mir 2Jahre Gärzeit etwas zu lang ..soviel Geduld hab ich nicht ,,an Frühtracht etc hab ich anfänglich auch gedacht ,,ich werde nun aber den Rat vom Fruchtweinkeller beherzigen und Raps als Basis nehmen ..werde ja sehen wies Gärt
Auf Kastanie kann ich garnicht ..Ich habe einmal einen Ansatz mit Kastaniehonig "verfeinert" ..hat keinen Spaß mehr gemacht dat zeug zu trinken ,war nicht zu herb oder sowas ,,hatte einfach ein eigenwilliges Aroma ,,ist auch bissher der einzige Honig den ich nicht mag!
so ... Weiter machen ! :D
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