Gehopftter Met - Basisrezept

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BufferBill
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Gehopftter Met - Basisrezept

Beitrag von BufferBill » 12 März 2014 12:41

Hallo liebe Forum-Nutzer,

derzeit bin ich dabei das Ansetzen eines gehopften Mets vorzubereiten, habe jedoch hierzu eine kleine Frage:

Laut Rezept soll nach Zugabe des Hopfens weiter wie im Basisrezept für die Metherstellung verfahren werden.

Während im Hopfen-Rezept die Wahl zwischen zerriebenen Äpfeln und naturtrübem Apfelsaft gelassen wird, muß laut Basisrezpt beides in den Ansatz.

Was ist nun richtig?

Gruß

BufferBill

CJD
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Re: Gehopftter Met - Basisrezept

Beitrag von CJD » 12 März 2014 12:51

Apfelsaft ist glaub ich dazu da um die Hefe Nährstoffe zu bieten, die sonst nicht im Honig vorkommen und auch um etwas Trubstoff in dem Ansatz zu bringen. Die zerriebene Äpfeln tun das natürlich auch aber helfen auch zusätzlich, dass die Kohlensäure besser entweichen kann - so habe ich das zumindest verstanden (Die Experten können korregieren;) ) . Ich persönlich würde beides reinhauen - kann ja nicht schaden.

Die Hopfen sollen sich auch als gärfördernd erwiesen haben.

Ich überlege auch ein Hopfenmet anzusetzen, allerdings finde ich folgende Fragen interessanter:
1) Welche Honigssorte?
2) Es gibt auch varianten mit den Hopfen. Vorher kochen, einfach mit rein, oder bei der Klärung mit rein tun??? Da gibt es aber viele interessante Threads, die man mit dem Suchfunktion gut finden kann.

Gruß,

CJD
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Chesten
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Re: Gehopftter Met - Basisrezept

Beitrag von Chesten » 12 März 2014 16:49

Ich hab letztes Jahr mich zum ersten mal an einem Hopfenmet probiert.
Zuerst habe ich einen Met nach dem Basisrezept ala HWK gemacht und nach der abgeschlossenen Gärung gehopft.

Ob der Met was geworden ist kann ich leider noch nicht sagen da ich den noch nicht probiert habe.

Mir wurde nahegelegt einen Aromahopfen zu verweden was ich dann auch gemacht habe.

Den link von meinen Betrag dazu bekommst du wenn ich zuhause bin da ich grade vom Handy schreibe.

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Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt:
http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175

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Re: Gehopftter Met - Basisrezept

Beitrag von Fruchtweinkeller » 12 März 2014 19:25

Apfelsaft, besonders naturtrüber, versorgt den Ansatz mit vielen Bestandteilen die dem Honig fehlen. Der ist nie verkehrt. Der geriebene Apfel soll insbesondere zusätzliche Trübstoffe einbringen, was durch den Hopfen, wenn man ihn direkt beim Gärstart zugibt, eigentlich überflüssig wird. Schadet freilich ebenfalls nie ;) Antigel aber nicht vergessen.
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Re: Gehopftter Met - Basisrezept

Beitrag von BufferBill » 12 März 2014 19:40

Hallo Leute,

vielen Dank für eure Meinungen.

Ich habe mir heute Abend noch 8 große Äpfel (säuerlich - Granny Smith) gekauft und werde die dann Morgen mal mit zugeben.

Mal sehen wie der Met wird.

Verwende dazu Blütenhonig von einem regionalen Bioland Imker, welcher recht aromatisch ist und somit hoffentlich auch einen guten Met ergibt.

Gruß Bufferbill

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Re: Gehopftter Met - Basisrezept

Beitrag von Chesten » 12 März 2014 20:04

Wie heute mittag versprochen die beiden Links zu meinen Hopfenmetprojekt:

viewtopic.php?f=43&t=9396

viewtopic.php?f=38&t=10085

Ich hoffe damit kann ich dir weiterhelfen.

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Re: Gehopftter Met - Basisrezept

Beitrag von BufferBill » 26 März 2014 20:45

Hallo chesten,

vielen Dank für diese hilfreichen Links.
Habe diese leider erst nach meinem Ansetzen gelesen, was mir vielleicht jetzt zum Verhängnis wird.

Darin wird ja vor einem grasigen Aroma bei zu langer Verweildauer des Hopfens im Ansatz gewarnt.
Verwendet habe ich zwar einen Aromahopfen, jedoch einen "Hallertauer Tradition", welcher laut Beschreibung im Internet u.a. grün-grasige Eindrücke hinterlässt.

Siehe hier:
http://www.braupartner.de/shop/Hallerta ... _kg).phtml

Habe den Met nach jetzt fast 2-wöchiger Reifezeit verkostet, konnte vom Hopfenaroma jedoch noch überhaupt nichts
erschmecken.

Macht es jetzt noch Sinn den ,,falschen" Hopfen abzuseihen und z. B. Safirhopfen zuzugeben?

@ alle:
Was meint ihr dazu?

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Re: Gehopftter Met - Basisrezept

Beitrag von Chesten » 27 März 2014 12:39

Erstmal eine Frage vorweg:

Hast du den Hopfenmet nach dem HWK oder mit einer Aromatisierung nach der Gärung wie ich gemacht ?

Wenn du deinen Met ala HWK gemacht hast kann es sein das ein Großteil des Aromas wärend der Gärung ausgetreten ist.

Mein Met hat beim abseilen des Hopfens auch nicht besonders nach Hopfen gemschmeckt.
Ich würde den Met jetzt erstmal fertig machen und den etwas lagern lassen vielleicht tut sich da noch was.

Wie viel Gramm Hopfen hast du auf wieviel Liter Met gemacht ?

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Re: Gehopftter Met - Basisrezept

Beitrag von BufferBill » 27 März 2014 16:31

Ich habe für meinen 20 L Ansatz nach dem HWK Rezept ca. 9 g verwendet.
Mein Hopfen hat einen Alphagehalt von 5,6 %.

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Re: Gehopftter Met - Basisrezept

Beitrag von Chesten » 27 März 2014 19:05

Daran wird es wohl liegen.
Ich habe 100g auf 20L gemacht.
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Re: Gehopftter Met - Basisrezept

Beitrag von BufferBill » 27 März 2014 19:53

Ok, das ist natürlich ein gewaltiger Unterschied.
Und deine Methode war also erst nach der kompletten Gärung zu stopfen?
Wie sinnvoll wäre es deiner Meinung nach in dem jetzigen Stadium den Hopfen auszukochen und den Sud dem Met zuzugeben?
Dies müsste ja mit Bierwürze erfolgen.
Gibt es irgendwo eine Anleitung hierfür?

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Re: Gehopftter Met - Basisrezept

Beitrag von Chesten » 28 März 2014 17:39

Ja ich hab nach der abgeschlossen Gärung gehopft.
Einen Sud würde ich nicht kochen da du dann wieder den Met verdünnst und somit die Gärung wieder anspringen kann.

In den Links die ich dir geschrieben haben hat Elekrtowok (ich glaub so schreibt man ihn) die Möglichkeiten gut beschrieben.
Da er auch selbst Bier braut hat er auch mehr Ahnung als ich da das mein erster Versuch war.

Ich hab einfach den Hopfen bei der Klärung bei gegeben und jeden Tag eine Probe gezogen bis es vom Geschmack her gepasst hat.

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