Johannisbeer(?)-Moosbeeren-Met - mein erster

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Fruchtweinkeller
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Re: Johannisbeer(?)-Moosbeeren-Met - mein erster

Beitrag von Fruchtweinkeller »

Ganz ehrlich: Ich weiß nicht, ob ich mir die Mühe mit der nachträglichen Schwefelung per Spritze machen würde. Entweder alle schnell mit einem guten Verkorker auf, Schwefelstammlösung rein, schnell wieder zu, oder einfach so lassen und eher zügig wegtrinken.
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apple87
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Re: Johannisbeer(?)-Moosbeeren-Met - mein erster

Beitrag von apple87 »

Ja, die Kanülenaktion ist passé. Der Korken wäre danach vermutlich nicht mehr richtig dicht.
Hmm, was verstehst du unter zügig? An 20 Flaschen hab ich auch mit Unterstützung schon eine Weile zu schaffen. Zumal man sich ja nicht zu einseitig ernähren soll :D. Und Verschenken ist beim ersten Met nicht so mein Ziel. Eine Flasche geht definitiv weg aber das hat eher was symbolisches.

Ich hab mal einen sizilianischen Rotwein ohne Schwefel getrunken. Das war so ziemlich das widerlichste Gesöff das ich je konsumiert habe (mal von Jugendsünden à la Wodka Energy, KiBa-Weizen usw. abgesehen).
Es fällt mir aber schwer einzuschätzen, wie kritisch das ganze ist. Ich hab sonst immer geschwefelt. Zwar eher immer etwas weniger als mehr aber immerhin etwas. Gut, beim klassischen Most kommt gezapft durch den Gärspund auch viel Sauerstoff rein, das ging eigentlich immer.
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Fruchtweinkeller
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Re: Johannisbeer(?)-Moosbeeren-Met - mein erster

Beitrag von Fruchtweinkeller »

Hihi, da habe ich ein Déjà-vu: Mein bislang Weinfehler war bei einem sündhaft teuren Bio-Wein, Böckser vom feinsten :mrgreen: Unterstützt sämtliche Vorurteile...

Egal, zum Thema... ja, was "zügig" genau heißt hängt ja auch von deinem Wein ab. Ultimativ vorhersagen kann man das nicht. Was du tun kannst: In regelmäßigen Abständen einfach mal ein Fläschchen öffnen und so beobachten, wie der Wein altert. Das kann sehr interessant sein.
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apple87
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Re: Johannisbeer(?)-Moosbeeren-Met - mein erster

Beitrag von apple87 »

Heute hab ich 14 der 17 vollen Flaschen entkorkt, mit 1 ml KPS-Lösung (85 g/l) geschwefelt und zügig verkorkt.
Drei Flaschen zur Kontrolle ob ich mir bei der Aktion was eingefangen hab oder schon vorher ( :schlecht: ). Wenn nicht, dann zum Studium der Oxidation von Johannisbeer-Moosbeeren-Met ^_^
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Re: Johannisbeer(?)-Moosbeeren-Met - mein erster

Beitrag von apple87 »

Gestern die Reste-Flasche für die Probe im Weinlabor geopfert und den Rest verkostet (ungeschwefelt). Guter Geschmack, leichter Sherry-Ton, gut trinkbar. Dabei habe ich beim Durchsehen meiner Aufschriebe festgestellt, dass ich 20 ml Wein mit der Blaulauge titriert habe... :pfeif: also halbe Säuremenge, 8,5 g/l, das passt nun doch schon besser.
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Re: Johannisbeer(?)-Moosbeeren-Met - mein erster

Beitrag von apple87 »

Die Ergebnisse aus dem Weinlabor sind da. Leider haben die dort gemeint, sie wüssten besser was ich will und haben auf die Säurebestimmung verzichtet weil das üblicherweise nicht angefragt wird... :clap:
Dafür Schwefel bestimmt, den ich gar nicht wollte :roll:

Nunja, Alk und Zucker wenigstens. So hat der gute Tropfen nun 13,38 % Vol und 14,5 g/l Restzucker. Ich hätte auf weniger Restzucker getippt aber geschmacklich war er ja rund. Etwas trockener hätte er sein können.

Interessant ist auch, der Zuckerfreie Extrakt beträgt 41,3 g/l und damit mehr als bei meinem Apfel- und Birnenwein (28-29 g/l). und das trotz der Wasserzugabe.
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Re: Johannisbeer(?)-Moosbeeren-Met - mein erster

Beitrag von Fruchtweinkeller »

Ohne Säurewert kann man das leider nicht so recht einordnen :(
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Re: Johannisbeer(?)-Moosbeeren-Met - mein erster

Beitrag von apple87 »

Ja, das war ja der ausschlaggebende Punkt, weshalb ich überhaupt was ins Labor geschickt habe... :|
Ich hatte eigentlich was bestellt, das auf Jungwein (Traube) zugeschnitten ist. Als Antwort bekam ich, dass die Methoden auf Traubenwein kalibriert sind und deshalb Fruchtwein + Met nicht geht (wobei bis auf ein zwei-drei Parameter es das selbe wäre...) ?-?
Naja, das Labor bekommt von mir jedenfalls keine Proben mehr.
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