Met "Schwarzes Blut" nach FWK

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Chesten
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Re: Met "Schwarzes Blut" nach FWK

Beitrag von Chesten » 14 Dezember 2018 10:03

Glückwunsh zur gelungenen Abfüllung !

Dein Met wird bestimmt mit etwas Lagerung richtig lecker !
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wickie
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Re: Met "Schwarzes Blut" nach FWK

Beitrag von wickie » 14 Dezember 2018 12:35

Das Ergebnis sieht ja toll aus, so schon dunkel war meiner nicht. :D
Und ja, der Wein braucht unbedingt seine lagerzeit.

Das mit dem Filter ist mir auch aufgefallen. Am Anfang habe ich die Originalen Platten verwendet, die mir mitgeliefert wurden, damit hatte ich keine Probleme. Jetzt habe ich aber eine neue Packung von einem anderen hersteller aufgemacht und habe auch risse am Auslas festgestelt. Selbst wenn ich auf 1 Bar reduziere beult sich das aus. :/

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Re: Met "Schwarzes Blut" nach FWK

Beitrag von Nemora » 14 Dezember 2018 15:22

Die verwendeten Platten sind "Rover Pompe" 20x20 die ich zerschneide und loche. Also eigentlich original. Jetzt ist es erstmal ein Geduldsspiel, bis sich zeigt ob ich eine Nachgährung habe. Der Großteil hat ja nur 2g/L Zucker, da wird nicht viel passieren, aber der Met... Da ist genug Zucker drin :) Zum Glück sind die Flaschen sehr stabil, fast 600g für 0,75L (Mineralwasserflasche)

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Re: Met "Schwarzes Blut" nach FWK

Beitrag von 420 » 14 Dezember 2018 19:47

Bei meiner Pulcino habe ich bis jetzt noch keine Probleme mit Plattenbruch gehabt. So verwende ich, wenn ich schneide, Seitz Filterplatten für die EK-Filtration.

Beim großen Filter (20x20) verwende ich oft Filterschichten von Sartorius. Bei der Sterilfiltration wiederum Platten von Seitz - bis jetzt auch ohne Probleme.

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Re: Met "Schwarzes Blut" nach FWK

Beitrag von wickie » 17 Dezember 2018 11:52

Ich habe ja den Größeren Bruder (Colombo) und verwende die 40 x 40 Platen und ich habe auch hier im Forum schon mal irgendwo einen Beitrag dazu gesehen. Das Problem scheint ja bekannt zu sein. Aber ich habe meinen Druck jetzt mal auf 0,5 bar herunter geregelt und trotzdem keine Verbesserung. :(

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Re: Met "Schwarzes Blut" nach FWK

Beitrag von Nemora » 20 Dezember 2018 15:09

wickie hat geschrieben:
17 Dezember 2018 11:52
Ich habe ja den Größeren Bruder (Colombo) und verwende die 40 x 40 Platen und ich habe auch hier im Forum schon mal irgendwo einen Beitrag dazu gesehen. Das Problem scheint ja bekannt zu sein. Aber ich habe meinen Druck jetzt mal auf 0,5 bar herunter geregelt und trotzdem keine Verbesserung. :(
Das ist genau das Fehlerbild was ich meine. Bei Verwendung der Original-Filtermatten von RoverPompe. Vielleicht sollte ich auch mal auf Seitz oder einen anderen Hersteller wechseln, bei dieser Materialqualität ist das Filtern ja relativ unsicher. DAnn zahl ich lieber nen Euro mehr. Wie dick sind den die Filtermatten von z.B. Seitz, hat da jemand welche zur Hand und kann die mal messen?

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Re: Met "Schwarzes Blut" nach FWK

Beitrag von 420 » 20 Dezember 2018 22:56

wickie hat geschrieben:
17 Dezember 2018 11:52
Ich habe ja den Größeren Bruder (Colombo) und verwende die 40 x 40 Platen und ich habe auch hier im Forum schon mal irgendwo einen Beitrag dazu gesehen. Das Problem scheint ja bekannt zu sein. Aber ich habe meinen Druck jetzt mal auf 0,5 bar herunter geregelt und trotzdem keine Verbesserung. :(
So schätze ich, dass bei dem 20x20iger Filter es an den Filterplatten liegen wird. Dort, wo der Wein herausfließt, fehlen die kleinen Stege. Bei Deinem Abdruck der Filterschicht kann man es erkennen. Bei meinem Filter sehen diese Platten etwas anders aus. Vergleiche einfach mal.Beide Seiten sehen dabei gleich aus.
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Nemora hat geschrieben:
20 Dezember 2018 15:09
Das ist genau das Fehlerbild was ich meine. Bei Verwendung der Original-Filtermatten von RoverPompe. Vielleicht sollte ich auch mal auf Seitz oder einen anderen Hersteller wechseln, bei dieser Materialqualität ist das Filtern ja relativ unsicher. DAnn zahl ich lieber nen Euro mehr. Wie dick sind den die Filtermatten von z.B. Seitz, hat da jemand welche zur Hand und kann die mal messen?
Meine Seits EK1 haben eine Stärke von 3,5 bis 3,8 mm. Auf keinen Fall liegen sie unter 3,5 mm. Vielleicht hilft diese Info.

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Re: Met "Schwarzes Blut" nach FWK

Beitrag von Nemora » 24 Dezember 2018 14:29

Die RoverPompe haben eine Stärke von 3,9mm - 4mm (An einer 0,25µm Platte gemessen), also gleich Stark. Seltsam das du noch keinen Plattenbruch beobachten konntest bei deinem Pulcino.

Um mal wieder auf das Originalthema zurück zu kommen:
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und Etiketten für den Met gemacht:
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Das Linke klebt auf dem süßen Met, das rechte auf dem Trockenen. Der "Markenname" ist nur ausgedacht und eine Abwandlung meines Familiennamens, damit man auch später noch weiß wer einem die Flasche geschenkt hat :)

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Re: Met "Schwarzes Blut" nach FWK

Beitrag von Chesten » 24 Dezember 2018 15:43

Sieht super aus :clap: :clap: :clap: !
Die Flaschen hätten glatt so im Laden stehen können !
Berichte uns wie sich dein Met entwickelt , bitte !
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Re: Met "Schwarzes Blut" nach FWK

Beitrag von 420 » 24 Dezember 2018 21:34

Schöne Etiketten.

Lob :clap: :clap: :clap:

Auch bei meiner letzten Filteraktion (23.12.2018) war kein Filterbruch zu sehen. Pulcino ist zwar der kleine Bruder der Colombo, aber die Filterplatten sind etwas anders aufgebaut.

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Re: Met "Schwarzes Blut" nach FWK

Beitrag von Moneysac » 25 Dezember 2018 23:44

Wir haben mit der Colombo das gleiche Problem wie Wickie. Die Filterplatten zeigen das gleiche Bild. Problem sind wie schon angesprochen die fehlenden Stege an den Kunststoffplatten.

@420:
Die von dir gezeigten Platten haben eine Unterstützung am Ausglauf der Schicht. Du schreibst die Kunststoffplatten sind auf beiden Seiten gleich, ich nehme also an, dass du andere hast als wir? Dies würde dann die nächste Frage aufwerfen, wo kann man diese erwerben?

Eine Druckminderung löst das Problem bei mir ebenfalls nicht vollständig. Verstehe nicht was sich Rover dabei gedacht hat.

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Re: Met "Schwarzes Blut" nach FWK

Beitrag von 420 » 26 Dezember 2018 12:56

Zwar sprengt es jetzt das Thema, dennoch hier mein Erklärungsversuch:

Hier zum Vergleich die Platte der Pulcino:
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Beim Weineinlass ist eine kleine Vertiefung und fehlende Stege / Rippen zu erkennen. Wahrscheinlich tritt dort selten ein Filterbruch auf, da der Druck und Volumenstrom recht niedrig sind.

Beim großen Bruder ist das etwas anders. Dort fehlen (auch) die Stege / Rippen beim Weineinlass und der Volumenstrom ist höher als bei der Pulcino. Jetzt kommt es noch darauf an, ob der Weineinlass bei den Filterplatten nur in einer Richtung oder in beide Richtungen geht. Wenn in beide Richtungen, dann müssen die Filterschichten im Wechsel der Wolkenseite eingelegt werden. Bei meinem Filter sind Löcher in der Filterplatte, damit der Wein auf beiden Seiten der Platte hinausströmen kann. Zusätzlich könnte die Größe des Pumpgehäuses der Pumpe auch Auswirkungen auf Filterbrüche haben. Bei meinem Weinfilter ist im Pumpgehäuse Platz für ca. 0,4- 0,5 Liter Wein.

Jetzt zu den Filterplatten:

Meine alten Filterplatten, die beim Filterkauf dabei waren. Man erkennt 3 Löcher, damit der Wein auf beiden Seiten ausströmen kann und auch 3 Löcher im Kanal.

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Die dazu gekauften Platten (wir sind auf der Rückfahrt aus dem Urlaub bei bockmeyer verbei gefahren) haben nur 2 Löcher und natürlich auch nur 2 Löcher im Kanal.

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Noch etwas: Schaut euch mal eure Anfangs- und Endplatte an. Fehlten dort auch die kleinen Stege beim Weineinlass? Wenn ja, wäre es sicherlich auch sinnvoll diese zu tauschen.

Wichtig beim Zukauf sind:
- Aufnahme: Die Stangen, auf denen die Filterplatten aufliegen können unterschiedliche Dicken vorweisen
- Größe und Aufbau der Filterplatte: Wenn kombiniert werden soll, müssen die Platten übereinstimmen
- Seitliche Stege auf denen die Platten aufliegen (Bild im Beitrag etwas höher)
- Wenn alle Platten getauscht werden, müssen ggf. Anfangs- und Endplatte auch gewechselt werden. Achtung dabei, ob es auch mit den Löchern bei der Edelstahlanfangsplatte passt.
- es gibt Filterplatten, die aus Hartplastik bestehen oder Filterplatten, die etwas weicher sind. Meine Platten sind etwas weicher. Die zugekauften Platten sind auch weicher als die Platter der Pulcino.

Hier eine alte und eine neue Platte. Da kann man erkennen, dass die Stege genau gegenüber stehen. Das darf nicht sein.
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Darum habe ich die Stege bei einer Platte einfach weggefeilt und konnte damit meinen Filter mit der Plattenanzahl erweitern. Voraussetzung war aber, dass eine längere Stange für die Aufnahme der Platten angefertigt werden musste.

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Kosten: Meine zugekauften Platten stammten, so viel ich noch weiß, vom Enno 20, aus dem wir die Platten entnommen haben. Material war Molpen und die Kosten lagen bei 13,50 pro Stück ohne Anfangs- und Endplatte (Mein alter Beitrag).

Ob sich es lohnt den Filter mit neuen Platten auszustatten, müsst ihr selber entscheiden. Hoffe es hat etwas geholfen.

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