Klassik Met nach dem "Mein erster Met" Rezept

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Moneysac
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Re: Klassik Met nach dem "Mein erster Met" Rezept

Beitrag von Moneysac » 23 Oktober 2018 18:11

Also das Wort "gepanscht" hinterlässt bei mir einen sehr negativen Eindruck. Das hat der Apfelsaft in einem Met meiner Meinung nach nicht verdient. Klar darfst du den Wein verkaufen allerdings je nach Rezept nicht under dem Namen Met. Bitte entsprechendes nachlesen oder bei der zuständigen Behörde erfragen.

Was natürlich geht ist <Beliebige Frucht einsetzen>wein mit Honig.

Edit: Aber Achtung. Mit obiger Regel wäre es natürlich ein Fruchtwein, der auch bestimmte Bedingungen einhalten muss. Diese sind in der Regel aber einfacher zu erfüllen.
Zuletzt geändert von Moneysac am 23 Oktober 2018 18:15, insgesamt 1-mal geändert.

psycain89
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Re: Klassik Met nach dem "Mein erster Met" Rezept

Beitrag von psycain89 » 23 Oktober 2018 18:15

Ja das habe ich nur geschrieben, falls eine Behörde mitliest.
Ich habe gelesen, wenn man Likör herstellt muss man ein Gewerbe anmelden. Will ja keinen Ärger mit der Justice League.

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Moneysac
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Re: Klassik Met nach dem "Mein erster Met" Rezept

Beitrag von Moneysac » 23 Oktober 2018 18:16

Also wenn du den Likör nur selbst trinkst, sollte das kein Problem darstellen.

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Chesten
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Re: Klassik Met nach dem "Mein erster Met" Rezept

Beitrag von Chesten » 23 Oktober 2018 18:33

Ich zitiere da einfach mal die Homepage:

https://fruchtweinkeller.de/Wine/links.html#recht

Da findet auch sich dieser Link:

https://www.bmel.de/SharedDocs/Download ... aenke.html

Wie gesagt wenn du dein Zeug selber säufst gibt es keine Probleme sage ich mal ganz frei Schnauze.
Aber wenn du deinen selbstgemachten Wein in Verkehr bringst musst du dich an Rechte und Gesetze halten und dafür gerade stehen.
Im Verkehr bringen heißt auch schon wenn du einen geselligen Abend eine Flaschen selbstgemachten Wein mitbringst.
Wenn dir da jemand ans Bein pissen will kann er das dann auch und du musst dann dafür gerade stehen selbst wenn du damit keinen Profit gemacht hast.

Aber wo kein Richter da kein Henker. Soll heißen wenn deine Freunde/Familie nach dem Genuss deines Weins nicht tod umfallen bekommst du auch keine Probleme aber was das verkaufen angeht ist eine andere Frage.
"Die einzig stabile Währung ist die alkoholische Gärung" (Das Känguru-Manifest)

Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt:
http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175

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Re: Klassik Met nach dem "Mein erster Met" Rezept

Beitrag von psycain89 » 23 Oktober 2018 18:48

Danke schön.
Noch mal zu meinem Met, ist damit noch alles ok oder sollte ich mir irgendwann Gedanken machen bzw. kann da so spät noch was passieren?

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Chesten
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Re: Klassik Met nach dem "Mein erster Met" Rezept

Beitrag von Chesten » 23 Oktober 2018 19:26

Verderben oder oxidieren kann dein Wein/Met immer.
Aber in der Regel verdirbt Wein zu Anfang oder oxidiert jahrelang in der Flaschen vor sich hin.
Also mach dir keinen Stress aus dem gröbsten bist du raus mit deinem Met ;) .
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Re: Klassik Met nach dem "Mein erster Met" Rezept

Beitrag von psycain89 » 23 Oktober 2018 19:36

Okay, dann kann ich wieder ruhig schlafen.
Also was den Verkauf angeht sollte ich definitiv ein Gewerbe anmelden als Einzelunternehmer und vorsichtshalber noch ein Gesundheitszeugnis besorgen. Damit sollte ich abgesichert sein.
Dann verkaufe ich Apfelwein mit Honig und kann ein glückliches Imker Leben führen mit Weibern, Met und Gesang.

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Re: Klassik Met nach dem "Mein erster Met" Rezept

Beitrag von Chesten » 23 Oktober 2018 19:39

Der User Flocki hat sich mit Frucht und Honigwein selbstständig gemacht.
Der kann dir bestimmt weiterhelfen da er diese Behördentour schon durch hat !
"Die einzig stabile Währung ist die alkoholische Gärung" (Das Känguru-Manifest)

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Re: Klassik Met nach dem "Mein erster Met" Rezept

Beitrag von psycain89 » 06 November 2018 02:57

Letzte Woche war ich geschmacklich etwas verunsichert, es dauert ja nun auch schon recht lange. Er schmeckte jetzt das erste mal etwas süß aber noch ganz schön sauer. Habe auf mittlerweile fast 5l, schätze 4,75l noch einmal 75g Honig gegeben. Vorher immer weil ungeduldig 75-100 seit das Vinometer 16% zeigte. Ist auch schwierig finde ich das so genau zumachen. Ich mache immer ein µ mehr, weil ja noch etwas im Glas/Trichter bleibt.
Mein Pfirsich Met hingegen, den ich 2 Wochen später angesetzt hatte schmeckt nicht so sauer obwohl noch nicht süß.

Bin gespannt was sich diese Woche ergibt.

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Re: Klassik Met nach dem "Mein erster Met" Rezept

Beitrag von Chesten » 06 November 2018 09:54

Wenn du immer nur mit Honig deinem Met nachzuckerst ist es zwangsläuft das dein Met immer süsser wird !
Da Honig nichtvergärbaren Zucker enthält und dein Met dann immer süsser wird aber der Alkoholgehalt steigt nur langsam.
Besser ist es zum Ende der Gärung hin normalen Haushalszucker zu verwenden da dieser leichter für die Hefe zu verarbeiten ist und dein Met dann auch nicht zu süss wird .
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Re: Klassik Met nach dem "Mein erster Met" Rezept

Beitrag von psycain89 » 10 Februar 2019 12:18

Hab ich die Anleitung eigentlich richtig verstanden, es wird am Ende der Gärung mit 1,1g Schwefel versetzt und dann wenn die Flaschenabfüllung kommt nochmal?
Auch wieder 1,1g?

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Re: Klassik Met nach dem "Mein erster Met" Rezept

Beitrag von Chesten » 10 Februar 2019 12:50

0,1 g/L pro Liter vor dem Abziehen von der Hefe und nochmals 0,1 g/L vor der Flaschenabfüllung.
Dann bist du auf der sicheren Seite und noch bei weiten unter dem höchst Grenzwert.

Filterst du oder wie bekommst du deinen Met klar ?
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