restsüße bei met einstellen

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wickie
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Re: restsüße bei met einstellen

Beitrag von wickie » 18 November 2019 11:41

Natürlich kann man vorher noch einmal abziehen um nichts auzuwirbeln, wenn der Wein dann nur 12 Stunden steht, damit sich der Honig gut löst Ist das sicher nicht tragisch.
Meine Weine sind nicht geklärt, ich unterbreche die Gärung einfach wenn ich der Meinung bin "das ist der richtige Geschmak". Dann wird fur das Wochenende zum filtern hergerichtet. Freitags wird nach Geschmack gesüßt und die Filtermaschine Vorbereitet. Die Trübung interessiert mich da noch nicht wirklich.
Welche und wie viel Filterplatten ich verwende entscheide ich meist individuell. Ein Probeglas abgezapft und mit der Taschenlampe von Hintern beleuchten, dann weiß ich wie trübe es ist und ob ich Grob Vorfiltern muss oder gleich mit Mittel anfange.
Am Samstag kann ich nach dem Kaffee gleich richtig losstarten. Selbst wenn ich erst am Samstag süße, ich muss da ja noch die Flaschen waschen, dass gibt mir auch Zeit, dass sich der Honig / Zucker gut lösen und verteilen kann. Gefiltert wird dann je nach Trübung vorher Mittel, oder gleich fein und danach steril.
Gerade wenn ich mit Honig nachgesüßt habe nehme ich die Mittleren Platten zum Vorfiltern und erst danach fein. Wegen der Stärke müsste ich zu Hause schauen. Von der Menge her nehme ich für den Honig: 10 Litter mal 2 Platten + eine. Das macht für einen 50Literansatz 14 (20× 20) Platten, da ich ja keine ungeraden einlegen kann. Wenn er das erstemal Mittel durchlaufen hat, reichen 2 Platen für 10 Liter leicht aus. Dabei nehme ich bei gut vorgefilterten Wein jur 8 Platten für die Sterilfilterung.

Upgrayedd
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Re: restsüße bei met einstellen

Beitrag von Upgrayedd » 18 November 2019 13:31

Danke für den ausführlichen Bericht! Ich lasse zwar lieber ausreichend klären und den Wein dabei reifen, aber finde es immer interessant, wie andere arbeiten :)

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