Mein erster Met.

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Chesten
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Re: Mein erster Met.

Beitrag von Chesten » 07 März 2018 09:26

Deine insgesamt ca. 5 kg vergärbaren Zucker im Ansatz reichen ohne Apfelsaft für ca. 12 vol%.
Wie ich auf 5 kg vergärbaren Zucker komme ?
Da Im Honig nicht der komplette Zucker vergärbar ist musst nur einen Teil der Honigmasse als vergärbar annehmen.
Ich rechne immer mit 80% vergärbaren Zucker im Honig das kommt in den meisten Fällen gut hin.

Wenn du eine richtigen Filter hast ist es egal wie hoch der Alkoholgehalt ist.
Bei über 13 vol% ist der Wein noch zusätzlich gegen mikrobiologischen Verderb geschützt.
Aber wenn was in deinem Ansatz wachsen würden hätte es sich schon bemerkbar gemacht!

Achte auf die Porengröße der Filterschichten damit du auch wirklich EK-fillterst und alle Hefen raus bekommst !
Und sauber und gewissenhaft arbeiten sonst bekommst du Sekt ;) !
"Die einzig stabile Währung ist die alkoholische Gärung" (Das Känguru-Manifest)

Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt:
http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175

frankreich79
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Re: Mein erster Met.

Beitrag von frankreich79 » 27 März 2018 19:52

*Update*

Nachdem sich eine Weile nix mehr getan hat und die Restsüße gleichgeblieben ist habe ich hiermit, kraft eigener Wassersuppe, die Gärung für beendet erklärt.

2 g Schwefel rein und kalt gestellt. Nähste Woche wird dann abgezogen.

Schmeckt eigentlich schon gar nicht schlecht.. hoffentlich bekomme ich den noch in die Flaschen....

Gruß

Frank

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Re: Mein erster Met.

Beitrag von Fruchtweinkeller » 27 März 2018 22:42

Klingt doch gut. Ich drücke die Daumen dass noch etwas in Flaschen landet, Lagerung lohnt sich ;)
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Sorry, aber ich antworte nicht auf PMs, die inhaltlich ins Forum gehören!

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Re: Mein erster Met.

Beitrag von Chesten » 28 März 2018 18:37

Wenn du jetzt eine stabile Restsüße hast kannst du wenn der Met von der Hefe runter ist die Restsüße einstellen bis es dir geschmacklich zu sagt!

Ich denke mal das du keinen richtigen Weinfilter hast und dann bleib dir nur die Selbstklärung aber das ist wenn du das richtig machst kein Problem dadurch wird dein Met gewinnen und immer sanfter und runder schmecken.

Wichtig ist eine möglichst spundvolle Lagerung und eine ausreichende Schwefelung und ganz wichtig das Gärröhrchen darf nicht trocken laufen.

Ich empfehle Anfängern immer sich ein oder zwei Flaschen zurück zu legen damit sie selbst erfahren können wir der Met mit der Lagerung immer besser wird !

Aber wie ich dich kenne lebt der Stoff nicht lange :lol: !
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Re: Mein erster Met.

Beitrag von frankreich79 » 30 März 2018 09:30

Hehe

Ich habe einen Filter.. hatte ich schon im Verlauf geschrieben das ich einen gekauft habe.

Ich werden den Wein nach den Abstich noch etwas lagern lassen bis er sich recht geklärt hat und dann bis EK filtern.

Gruss

Frank

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Re: Mein erster Met.

Beitrag von Martinve7 » 30 März 2018 13:37

Filtern kannst du direkt nach dem Abziehen, da musst du nicht mehr klären lassen. ;)
Gruß
Martin

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Re: Mein erster Met.

Beitrag von Fruchtweinkeller » 31 März 2018 00:21

Ja, das geht. Eine längere Wartezeit kann freilich dem Geschmack förderlich sein und den Filterfrust minimieren.
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Re: Mein erster Met.

Beitrag von 420 » 31 März 2018 16:44

Fruchtweinkeller hat geschrieben: Ja, das geht. Eine längere Wartezeit kann freilich dem Geschmack förderlich sein und den Filterfrust minimieren.
Zusätzlich werden mit der Wartezeit die Filterkosten reduziert, da man nicht so viele Filterschärfen und auch nicht so viele Filterschichten benötigt.

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