Weinberg-Pfirsich

Thor
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Beitrag von Thor » 04 August 2008 18:27

MOIIINN!!
Ich habe die möglichkeit an weinbergpfirsiche zu kommen die ja normalerweise von "profi" winzern zum weinherstellen benutzt werden.
auf jedenfall ist das ne rote sorte pfirsiche die es nur einmal im jahr gibt.
hier ein bild davon:
meine frage jetzt hat sich jemand von euch schonmal damit befasst? und hat von euch schonmal jemand versucht reinen pfirsichwein herzustellen?
weil ich wenn es geht puren pfirsichwein herstellen will mir aber nich sicher bin ob das aroma "überlebt".
Dann noch ne frage ich komme an tiefgekühlte beerenfrüchte ran kann ich die nachdem auftauen ganz normal verwenden?
lieben gruß Thor
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Birgit
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Beitrag von Birgit » 04 August 2008 18:32

Ich empfehle Dir doch mal im Fruchtweinkeller zu lesen, da steht auch was zu Pfirsichwein ;)

Aufgetaute Frücht kannst Du normal verwenden.

Gruß Birgit
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Thor
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Beitrag von Thor » 05 August 2008 19:45

aber es gibt doch puren pfirsichwein. vielleicht sind ja die für die professionellengezüchteten pfirsiche irgendwie vom geschmack stabiler?
oder sie hauen danach noch aroma rein was ich aber nich glaube.
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Beitrag von Fruchtweinkeller » 05 August 2008 20:21

Wir haben bisher nur einmal Pfirsichwein gemacht, der war halt nicht so geschmacksintensiv. Vielleicht sind deine Weinbergsteile ja viel besser, der Name ist vielversprechend. Probier es aus und berichte uns.

Rezeptmäßig kannst du dich an dem Rezept auf der HP orientieren, aber: Säure messen und ggf. Fruchtmenge anpassen.
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Beitrag von Flo » 05 August 2008 22:46

Aus der Wikipedia:

"Neben dem Kulturpfirsich ist auch der Weinbergspfirsich als seltenere Variante bekannt. Weinbergspfirsiche haben ein dunkelrotes, sehr festes Fruchtfleisch und eine dunkle, pelzige Haut. Das Fruchtfleisch ist meist weniger süß als das vom Kulturpfirsich, hat aber einen intensiveren Pfirsichgeschmack und Geruch. Daher wird er selten roh gegessen, sondern überwiegend zu Marmelade oder Likör verarbeitet oder in Gläsern eingekocht."

Klingt quasi ideal... ich würds machen.

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Beitrag von Fruchtweinkeller » 05 August 2008 23:04

Interessanter Artikel. Thor, leg los und bring uns auf der nächsten Tagung ein paar Flaschen mit :D
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Beitrag von LandyAli » 05 August 2008 23:09

...und Stecklinge! :shock:

Gruß Albert
Wahrscheinlich ist höchstwahrscheinlich genauso unwahrscheinlich wie wahrscheinlich.

Nicht jeder, der aus dem Rahmen fällt, war vorher im Bilde.


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Beitrag von Thor » 06 August 2008 16:20

jo ich werd mir die mal anleiern.
Fruchtweinkeller hat geschrieben:Säure messen und ggf. Fruchtmenge anpassen.
ich hab n acidometer aber wenn ich den wein schon angesetzt hab und dann messe wie soll ich dann die Fruchtmenge anpassen oder versteh ich da was falsch?
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Beitrag von Birgit » 06 August 2008 16:50

Du setzt die Menge mit einer knapp bemessenen Menge Wasser an, bei einem 20l Ansatz z.B: 18l und nach der Säuremessung verdünnst Du dann entsprechend.

Gruß Birgit
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Beitrag von Thor » 06 August 2008 19:26

achsooo hab verstanden.
und wenn der säurepegel niedrig ist kann ich auch weiter auffüllen auf 20 liter und mit ascorbin und milchsäure nachsäuern?
und bei zuviel säure? reichen da 2 liter spielraum?
sorry da hab ich noch keine erfahrungen mit gemacht birgit.
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Beitrag von Birgit » 06 August 2008 20:16

Wenn Du bei 18l zu wenig Säure hast mußt Du mit Zitronen- und Milchsäure nachsäuern. Hast Du zu viel Säure mußt Du verdünnen bis Du auf 7,5g/l kommst. Eventuell den Ballon wechseln. Bei Pfirsich solltest Du sowieso auf ausreichend Steigraum achten während der Maischzeit!

Gruß Birgit
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Beitrag von Fruchtweinkeller » 06 August 2008 20:26

Wir haben keine Erfahrungen was für einen Säuregehalt diese Teile mitbringen. Insofern können wir dir höchstens spekulieren wie viel Verdünnung du schlimmstensfalls einplanen musst.

Wenn der Säurepegel niedrig ist kannst den Wert mit Milch- und/oder Zitronensäure erhöhen, Ascorbinsäure wird dazu nicht verwendet. Dazu schmeckt sie viel zu scharf und ist deshalb für diesen Zweck ungeeignet. Wenn der Säuregehalt zu hoch ist kannst du verdünnen, solltest allerdings den Geschmack im Auge behalten. Der Säuregehalt soll gedrückt werden, andererseits soll der Wein geschmacklich ja nicht zu wässrig werden.

Ah, Birgit war schneller.

[Dieser Beitrag wurde am 06.08.2008 - 20:26 von Fruchtweinkeller aktualisiert]
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