Bildgeschichte Filtern mit Pulcino

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Fruchtweinkeller
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Re: Bildgeschichte Filtern mit Pulcino

Beitrag von Fruchtweinkeller » 14 Dezember 2019 20:50

hab mir für meinen ersten im frühjahr anstehenden filterversuch schon überlegt, ob ich direkt vor dem filtern den wein erste einmal manuell vom bodensatz abziehe, dann brauch ich beim langsameren filtern nicht so aufpassen :?:

bin mir aber nicht sicher, ob das dem wein gut-tut? bei der umfüllerei und filterei und abfüllerei kommt doch ganz schön luft an das getränk bevor er denn mal in der flasche ist?
ich stelle auch noch die Restsüße ein und muss den Wein dafür zwangsläufig umrühren. Da dürfte der eine Abzug vom Bodensatz keine Rolle mehr spielen... mache ich sogar manchmal, das hängt vom Bodensatz und den verwendeten Gefäßen ab.
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Re: Bildgeschichte Filtern mit Pulcino

Beitrag von Fruchtweinkeller » 14 Dezember 2019 20:53

hab mir für meinen ersten im frühjahr anstehenden filterversuch schon überlegt, ob ich direkt vor dem filtern den wein erste einmal manuell vom bodensatz abziehe, dann brauch ich beim langsameren filtern nicht so aufpassen :?:

bin mir aber nicht sicher, ob das dem wein gut-tut? bei der umfüllerei und filterei und abfüllerei kommt doch ganz schön luft an das getränk bevor er denn mal in der flasche ist?
ich stelle auch noch die Restsüße ein und muss den Wein dafür zwangsläufig umrühren. Da dürfte der eine Abzug vom Bodensatz keine Rolle mehr spielen... mache ich sogar manchmal, das hängt vom Bodensatz und den verwendeten Gefäßen ab.
... Und wer liefert die leeren Flaschen 8-!
Die Trinker der vollen Flaschen ;)
Die muss ich nur noch finden :?
jaja, in der Theorie klappt das, bei der praktischen Umsetzung hapert es gelegentlich :pfeif:
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Re: Bildgeschichte Filtern mit Pulcino

Beitrag von JasonOgg » 15 Dezember 2019 11:49

Hatte ich erwähnt, dass das Feingefilterte geschwefelt wurde?

Die Praxis musste ich gestern erfahren, eine Gaststätte hatte jede Menge leere Flaschen, aber nur für Schraubverschlüsse ?-?
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Re: Bildgeschichte Filtern mit Pulcino

Beitrag von willkomm2000 » 15 Dezember 2019 14:31

JasonOgg hat geschrieben:
15 Dezember 2019 11:49
Hatte ich erwähnt, dass das Feingefilterte geschwefelt wurde?
hattest du nicht :D
bestimm überlesen: hast du noch eine spezielltechnik fürs abfüllen deiner vielen flaschen, oder ganz low-tech mit ansaugschlauch und füllstopptrichter :?:

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Re: Bildgeschichte Filtern mit Pulcino

Beitrag von JasonOgg » 15 Dezember 2019 15:33

willkomm2000 hat geschrieben:
15 Dezember 2019 14:31
... hast du noch eine spezielltechnik fürs abfüllen deiner vielen flaschen ...
:pfeif: Ja, habe ich :pfeif:

Den Tandem-Filter habe ich zwar noch, aber wie oben zu sehen verwende ich ihn nicht mehr :tsts:
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Re: Bildgeschichte Filtern mit Pulcino

Beitrag von 420 » 22 Dezember 2019 19:55

JasonOgg hat geschrieben:
14 Dezember 2019 11:26
.....
Was ich leider nicht gemessen habe ist die Zeit die man braucht, um den Zucker zu lösen. Die 1,8kg Zucker für die verhungerte rote Jobeere mit 13% habe ich in 4-mal 1,5l Wein mit dem Magnetrührer aufgelöst. Das hat schon etwas gedauert.
....
Nimmst Du normalen Zucker oder Fruktose? Nachdem ich zu Fruktose umgestiegen bin, ist die Zeit zum Lösen des Zuckers im Wein erheblich geringer und die Lösbarkeit besser worden. Beim normalen Zucker ist es mir schon mal passiert, dass sich der Zucker nicht ganz aufgelöst hat. Folge: einige Weine wurden zu trocken, andere zu lieblich. :lol: :lol:

Meistens gehe ich dann wie folgt vor:
Wein mit Zucker einstellen und gut durchrühren. Danach einige Flaschen sterilisieren. Dann nocheinmal umrühren und weiter Flaschen sterilisieren. Umrühren und Filter sterilisieren, umrühren und filtern.

Und wenn dann mehrere kleinere Ansätze da sind, muss man schon höllisch aufpassen, damit man nichts durcheinander kommt. Mir ist es auch schon mal passiert, das ein kleiner 10 Liter Ansatz ohne eine 2. Schwefelung in die Flasche gekommen ist.

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Re: Bildgeschichte Filtern mit Pulcino

Beitrag von JasonOgg » 23 Dezember 2019 08:13

420 hat geschrieben:
22 Dezember 2019 19:55
Nimmst Du normalen Zucker oder Fruktose?
Ich nehme normalen Haushaltszucker, meist in haushaltsüblichen :pfeif: Mengen auf Vorrat gekauft, wenn mal wieder die 2kg Pakete für 0,99€ im Angebot sind. Fructose gibt es bei den Discountern nicht für diesen Preis und ich habe auch schon lange nicht mehr danach geschaut.

Ich habe aus der Bucht mal einen Magnetrührer erstanden. Dort kommt ein 2l Becherglas drauf, 1,5l Wein aus dem Ballon, 700-400g Zucker und dann lasse ich Rühren bis es nicht mehr kratzt. Anschließend kommt das in den Ballon zurück, nicht gelöste Restkristalle bleiben im Glas. Dann zapfe ich das nächste Glas ab usw. bis aller Zucker im Ballon ist.
420 hat geschrieben:
22 Dezember 2019 19:55
...
Und wenn dann mehrere kleinere Ansätze da sind, muss man schon höllisch aufpassen, damit man nichts durcheinander kommt. Mir ist es auch schon mal passiert, das ein kleiner 10 Liter Ansatz ohne eine 2. Schwefelung in die Flasche gekommen ist.
:lol: Das war es, was ich mit Risiko bei Parallelisierung von Arbeitsschritten meine :lol:
Ich hatte einmal einen Ballon, den ich keinem Ansatz mehr zuordnen konnte. Aber es war nur einer, also keine simple Vertauschung. Dann hatte ich noch den Zucker bei den falschen Ansatz aufgeschrieben, was auch nicht mehr Klarheit brachte. Irgendwie fehlte kein Ansatz und ich hatte einen zu viel. Letztendlich habe ich geraten, was das sein könnte. Das war ebenfalls nicht einfach, wenn man z.B. schwarze Jobeeren pur, als Mischung und dann noch schwarze Stachelbeeren macht. Gut das ich damals noch keine Jostabeere hatte.

Seit dem verwende ich ganz konsequent kleine Schildchen auf denen ich den Ansatz vermerke. Diese hänge ich um den Ballon und die wandern mit bis sie an den Flaschen hängen. Auf dem Abschlußbild kann man die kleinen Schiefertäfelchen erkennen. Die sind teuer, aber wer z.B. in Ludwigsstadt wohnt, der geht in den Wald, sammelt Schiefer und findet vielleicht noch jemanden, der in passend bearbeiten kann.

Der Trick ist nicht das beschriften, sondern das die Schilder mitwandern. Die Zeiten sind vorbei in denen ich wußte, dass der helle Wein nur der Apfel sein kann :pfeif: Allerdings gibt es Fälle, in denen man seinen eigenen Schildern nicht traut :mrgreen:

Vorher hatte ich schon versucht:
  • abwaschbare Boardmarker, die verwischen und wandern nicht mit. Aber schließlich kann sich doch jeder für ein paar Minuten merken, was er gerade filtert, also überflüssig ? :hmm: :oops: :tsts:
  • laminierte Plastikschilder, die ich später auch am Regal hängen habe, beschriftet mit abwaschbarem Boardmarker (s.o.). Die waren zu breit zum dranhängen, lagen also unter dem Ballon eingeklemmt und verschwanden beim nachzuckern schon mal unter dem Regal.
  • andere Varianten mit Papier, Klebe-Etiketten, Spucki-Papier, Beschriftung des Standortes im Regal usw., was für mich alles nicht so richtig befriedigend war.
Und die wichtigsten Schritte arbeite ich jetzt auch nur noch seriell ab, nur Flaschenschwefeln läuft parallel wie bei dir.
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Re: Bildgeschichte Filtern mit Pulcino

Beitrag von Fruchtweinkeller » 23 Dezember 2019 08:42

Man sollte ja meinen das man seine Ansätze theoretisch erschmecken kann. Dann kommt die Praxis dazwischen :mrgreen:

Ich habe keine hübschen Schilder, einfach ein Stück Klebestreifen mit Beschriftung der zusammen mit dem Inhalt zum neuen Behälter wandert.
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Re: Bildgeschichte Filtern mit Pulcino

Beitrag von Martinve7 » 23 Dezember 2019 12:17

An solche Schilder zum dran hängen hatte ich auch schon öfters gedacht, aber ich hab hier noch 10 Rollen Medikamentenetiketten liegen, die reichen, bis ich in Rente gehe. Das sind Etiketten, auf denen ein Etikett ist, also einmal mitwandern geht. :mrgreen:
Gruß
Martin

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Re: Bildgeschichte Filtern mit Pulcino

Beitrag von Ergott » 23 Dezember 2019 23:54

wow die Pumpe und die Abfüllanlage sehen ja klasse aus ich sehe da habe ich ja doch noch einiges zu besorgen ich hoffe mal dass ich leere Flaschen über einen Freund bekomme der hat einen Getränkehandel
NOVİNOPHOBİA :hmm: :hmm: İST DİE ANGST, DASS DER WEİN AUSGEHT. :lol: :lol: :lol:
:arrow: Das kann uns zum Glück nie passieren da der Keller immer gut gefüllt ist!!! :lol: :lol: :lol:

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Re: Bildgeschichte Filtern mit Pulcino

Beitrag von JasonOgg » 26 Dezember 2019 18:23

Das hat bei mir aber auch ein paar Jahre gedauert :lol:

A propos leere Flaschen, wo wohnst du, bzw dein FReund? Mir waren die Flaschen ausgegangen :mrgreen:
Allerdings haben mir schon viele Spender abgesagt, sie hätten nur noch Schraubverschlüsse.
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Re: Bildgeschichte Filtern mit Pulcino

Beitrag von Tompson » 02 Januar 2020 13:47

Der Trick ist nicht das beschriften, sondern das die Schilder mitwandern. Die Zeiten sind vorbei in denen ich wußte, dass der helle Wein nur der Apfel sein kann :pfeif: Allerdings gibt es Fälle, in denen man seinen eigenen Schildern nicht traut :mrgreen:

Vorher hatte ich schon versucht:

abwaschbare Boardmarker, die verwischen und wandern nicht mit. Aber schließlich kann sich doch jeder für ein paar Minuten merken, was er gerade filtert, also überflüssig ? :hmm: :oops: :tsts:
laminierte Plastikschilder, die ich später auch am Regal hängen habe, beschriftet mit abwaschbarem Boardmarker (s.o.). Die waren zu breit zum dranhängen, lagen also unter dem Ballon eingeklemmt und verschwanden beim nachzuckern schon mal unter dem Regal.
andere Varianten mit Papier, Klebe-Etiketten, Spucki-Papier, Beschriftung des Standortes im Regal usw., was für mich alles nicht so richtig befriedigend war.
Ich habe gelbes Isolierband (geht auch blau oder rot oder gelb/grün, nur nicht schwarz ...), wo ich mit Edding Sorte und Ansatzjahr draufschreibe. Klebt auch bequem mehrmals. Selbst noch beim Filtern an den Umfülleimern :D
Nachteil: Man sollte Druckschrift schreiben :mrgreen:
Oak ne jechn!

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