Nachzuckern bei Maischegärung

Bahnwein
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Re: Nachzuckern bei Maischegärung

Beitrag von Bahnwein » 11 September 2019 12:26

Nach dem Abpressen der Maische sollte die Säure bestimmt werden. Denn dann ist der optimale Zeitpunkt zum Verdünnen, wenn nötig. https://fruchtweinkeller.de/Wine/analytik.html
Wie das geht steht im Kapitel Analytik. Und warum das Sinnvoll ist, siehe Kapitel Die Säure.

andre2904
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Re: Nachzuckern bei Maischegärung

Beitrag von andre2904 » 11 September 2019 21:11

Nochmal ne blöde Frage.
Wenn ich die Maische rausfiltere, kann ich dann den „Wein“ in einen metalltopf zwischenlagern bis er dann in den gärbeälter kommt?
Ich meine was gelesen zu haben das der Wein in keinen metallbehältnis darf. Stimmt das?

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Re: Nachzuckern bei Maischegärung

Beitrag von Fruchtweinkeller » 11 September 2019 21:53

Edelstahl sollte kein Problem sein. Beschädigte Emaille und Aluminium würde ich sicherheitshalber meiden.
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Re: Nachzuckern bei Maischegärung

Beitrag von andre2904 » 13 September 2019 13:44

Manoman!! Was für eine schweinerei.
Es mussten ja die ganzen 10l durch den abpresssack.
War mir vorher nicht bewusst, dann hätte man doch besser vorher ein paar Liter so absaugen können. Oder wie macht ihr das?
Ich hab schon gedacht ich habe die Hefe gekillt weil ich das draußen gemacht habe. Sind halt nur so 12grad gewesen...
Blubbert aber wieder.
Säure messen ist auch irgendwie schwierig da man kaum sieht wann es die Farbe wirklich umschlägt.
So 10,5 würde ich meinen hatte der Wein. Ich habe mich entschieden erst nur nachzuzuckern, ich hatte ja erst 1,5kg drin.

Bahnwein
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Re: Nachzuckern bei Maischegärung

Beitrag von Bahnwein » 13 September 2019 20:00

Die Sichtbarkeit des Farbumschlages kann bei dunklen Weinen schwierig sein. Wenn es gar nicht anders geht, nutze ich Ph-Teststreifen zur Bestätigung.

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Re: Nachzuckern bei Maischegärung

Beitrag von Fruchtweinkeller » 14 September 2019 00:43

...oder in den sauren Apfel beißen und mit pH-Meter tritrieren.
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Re: Nachzuckern bei Maischegärung

Beitrag von Insel_Andy » 14 September 2019 08:20

Oder mit phenolphthalein titrieten, das geht auch bei dunklen weinen recht gut. Alternativ kann man auch ein wenig mit dest. Wasser verdünnen und anschließend den Wert umrechnen.

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Re: Nachzuckern bei Maischegärung

Beitrag von andre2904 » 18 September 2019 11:59

Nachdem abziehen der Früchte, blubbert es kaum noch.
Ich hatte zum Anfang 1,5kg Zucker drin, und dann nochmal 0,5kg nachgezuckert. Eigentlich dürfte da doch noch mehr los sein, oder?
Wie kann ich da was kontrollieren?

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Re: Nachzuckern bei Maischegärung

Beitrag von JasonOgg » 18 September 2019 12:52

Nach dem Abziehen der Früchte, heißt das drekt danach? Dann hast Du durch das Abziehen erst einmal die ganze Kohlensäure ausgetrieben, eine Zeitlang dauert das, bis es wieder blubbert.

Du hast auch fehlenden Zucker vermutet, wie schmeckt es denn, noch süß? Falls nein, dann nachzuckern.

Die dritte Möglichkeit ist, die Hefe hatte optimale Bedingungen und die Maischezeit war etwas länger, dann könnte der Alkoholgehalt schhon ziemlich hoch sein, so dass die Hefe eh in den letzten Zügen liegt und es blubbert daher nicht mehr.

Technische Probleme, wie undichte Kappen lasse ich jetzt mal außen vor.
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Re: Nachzuckern bei Maischegärung

Beitrag von andre2904 » 18 September 2019 13:53

Vielleicht mit etwas Hefenährsalz helfen?

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Re: Nachzuckern bei Maischegärung

Beitrag von Fruchtweinkeller » 18 September 2019 20:48

Bringt nix. Siehe HP.
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