1.Versuch der Pflaumenweinherstellung

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Re: 1.Versuch der Pflaumenweinherstellung

Beitrag von Pflaumen-august » 18 September 2015 18:12

:hmm: wieso mit dem Verdünnungsfaktor multiplizieren?

hatte doch bei beiden Versuchen die Menge von 10ml Wein eingehalten.

Ich bin nun von 5,5g/l ausgegangen und hab 16ml Milchsäure, sowie 320g Zucker bei 9 Vol % für meine 8,5 L hinzu gefügt.

falls die Hefchen weiterhin so fleissig sind, sollten in paar Tagen theoretisch 7g/l Säure und knapp 11 Vol % zu erwarten sein.

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Re: 1.Versuch der Pflaumenweinherstellung

Beitrag von Pflaumen-august » 19 September 2015 14:46

Ich hab mir nun inzwischen viele Berichte speziell was Pflaumenwein angeht durchgelesen.
Es wird oftmals geraten, den Ballon regelmäßig zu schwenken.

Gestern hab ich ja gemessen, verkostet gesäuert und nachgezuckert, es gärt nun ruhig weiter (alle 2 sec blup)

Für mich sieht das alles ok aus, ich würde so ausm Bauch raus erstmal alles belassen, ausser die Gärung kommt fast vollständig zum erliegen. Dann würd ich schon mal "aufschütteln" ( Zucker am Ballonboden ??) um zu sehen, ob noch genügend Futter vorhanden ist :hmm: und gestrige Laborprozedur ggf wiederholen ?

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Re: 1.Versuch der Pflaumenweinherstellung

Beitrag von Fruchtweinkeller » 19 September 2015 15:44

Die nochmalige Säuremessung würde ich mir sparen ;)
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Re: 1.Versuch der Pflaumenweinherstellung

Beitrag von Pflaumen-august » 19 September 2015 16:55

danke Fruchtweinkeller :)

kenne die Gepflogenheiten hier noch nicht soo gut, auffällig sind allerdings der angenehm höfliche Umgangston :clap:

kann man allgemein davon ausgehen, wenns total aus dem Ruder läuft, dass dann verstärkt hilfreich eingegriffen wird ?

was dann im Umkehrschluss bedeuten würde: stillschweigend zur Kenntnis genommen "joa, das passt in etwa, mach mal erstmal so weiter" ?
:)

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Re: 1.Versuch der Pflaumenweinherstellung

Beitrag von Chesten » 19 September 2015 21:39

Pflaumen-august hat geschrieben: :hmm: wieso mit dem Verdünnungsfaktor multiplizieren?
Ich meinte das man den Wein verdünnen kann um die Farbumschlag besser zu sehen. Wenn du dir so sicher bist brauchst du natürlich nicht nochmal zu machen.
Pflaumen-august hat geschrieben:Für mich sieht das alles ok aus, ich würde so ausm Bauch raus erstmal alles belassen, ausser die Gärung kommt fast vollständig zum erliegen. Dann würd ich schon mal "aufschütteln" ( Zucker am Ballonboden ??) um zu sehen, ob noch genügend Futter vorhanden ist :hmm: und gestrige Laborprozedur ggf wiederholen ?
Sieht der Bodensatz wie Zucker aus ? Wenn der Bodensatz eher mehr als weniger wird sind es wohl eher Trübstoffe und Hefe die sich absetzen. Wenn es noch gärt ist doch Alles super und wenn du sicher gehen willst ziehe eine Probe vom Bodensatz wenn es Zucker ist wirst du das schon schmecken wenn es kein Zucker ist bist du um eine "tolle" Erfahrung reicher :lol: .
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Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt:
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Re: 1.Versuch der Pflaumenweinherstellung

Beitrag von Onza » 19 September 2015 22:02

Chesten hat geschrieben:
Pflaumen-august hat geschrieben: :hmm: wieso mit dem Verdünnungsfaktor multiplizieren?
Ich meinte das man den Wein verdünnen kann um die Farbumschlag besser zu sehen. Wenn du dir so sicher bist brauchst du natürlich nicht nochmal zu machen.
Pflaumen-august hat geschrieben:
über diesen Gedanken bin ich auch schon gestolpert.

Meine Quelle sagt: Ja -Verdünnungsfaktor bitte beachten.

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Re: 1.Versuch der Pflaumenweinherstellung

Beitrag von Bahnwein » 19 September 2015 23:03

Zum Thema Verdünnungsfaktor
Pflaumen -August hat es schon richtig gemacht. Wenn ich es richtig verstanden habe, hat er zu den 10ml Wein noch destilliertes Wasser hinzu gegeben. Der erzielte Wert ist dann der Wert pro Liter.
Die andere Möglichkeit, die hier wahrscheinlich die meisten nutzen bei der Verdünnung, ist die Weinmenge zum Beispiel auf 5ml zu halbieren und mit 5ml Dest. Wasser auf 10ml aufzufüllen. In diesem Fall hat man natürlich nur die halbe Säuremenge in der Probe und das Ergebnis muss verdoppelt werden, um auf die Säuremenge pro Liter zu kommen.

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Re: 1.Versuch der Pflaumenweinherstellung

Beitrag von Fruchtweinkeller » 19 September 2015 23:45

Wobei mir bei einem Pflaumenwein nicht vorstellen kann, dass eine Verdünnung wirklich nötig ist ;)
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Re: 1.Versuch der Pflaumenweinherstellung

Beitrag von Pflaumen-august » 20 September 2015 16:30

Um das mit dem Verdünnungsfaktor nochmal zu erwähnen, ich hab es so gemacht wie 420 in seinen "Filmen Teil 1 und 2 Säurebestimmung" zeigt.

Hab aber heute 2 Proben entnommen. ( vom Boden und aus der Mitte)
Geschmack viel kräftiger als vor dem säuern/nachzuckern vor 2 Tagen, die Säure dominiert, deshalb noch etwas nachgezuckert mit 100g. Alkohol ist um 2 auf 11 Vol% gestiegen. Nochmalige Säuremessung hab ich mir gespart, hab ganz mutig noch 3g Zitronensäure und 1l abgekochtes LW (pH 7,8) aufgefüllt.
Chesten hat geschrieben: Sieht der Bodensatz wie Zucker aus ? Wenn der Bodensatz eher mehr als weniger wird sind es wohl eher Trübstoffe und Hefe die sich absetzen. Wenn es noch gärt ist doch Alles super und wenn du sicher gehen willst ziehe eine Probe vom Bodensatz wenn es Zucker ist wirst du das schon schmecken wenn es kein Zucker ist bist du um eine "tolle" Erfahrung reicher :lol: .
Der Ballon ist leider grün, viel sieht man da nicht.
Die Probe vom Boden schmeckte "normal", so wie die aus der Mitte. Bodensatz ist so gut wie gar nicht vorhanden, an den Wänden hat sich was abgelagert, ansonsten sieht man nur ein paar kleine" Partikel" munter im Ballon auf und ab wuseln:lol:und ich hörte das Meer rauschen beim Abziehen der Proben. :D

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Re: 1.Versuch der Pflaumenweinherstellung

Beitrag von Fruchtweinkeller » 20 September 2015 20:13

Den pH-Wert des Leitungswasser brauchst du nicht zu messen, der fällt im Wein überhaupt nicht ins Gewicht.
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Re: 1.Versuch der Pflaumenweinherstellung

Beitrag von Chesten » 21 September 2015 11:41

Pflaumen-august hat geschrieben: 1l abgekochtes LW (pH 7,8) aufgefüllt.
Kennst du den pH-Wert deines Wasseres oder hast du ein pH-Meter ? Wenn du ein hast kannst du damit auch ganz einfach den Säuregehalt bestimmen ohne auf dem Farbumschlag achten zu müssen.
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Re: 1.Versuch der Pflaumenweinherstellung

Beitrag von Onza » 21 September 2015 20:10

Chesten,

als Aquarianer habe ich natürlich ein PH-Messgerät da (incl. der nötigen Sachen zum Kalibrieren usw.) - aber wie messe ich damit den Säuregehalt von Wein?

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