Der erste Mos(ch)t

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Re: Der erste Mos(ch)t

Beitrag von Fruchtweinkeller » 26 Oktober 2014 20:44

Genau, und checke mal ob der Zucker womöglich schon verbraucht ist (Kostprobe ziehen). Ansonsten den Wein regelmäßig bewegen damit die Kohlensäure entweichen kann.
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Josef
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Re: Der erste Mos(ch)t

Beitrag von Josef » 26 Oktober 2014 20:57

sporty hat geschrieben:Jo, nach dem schütteln kommt ne ganze Zeit CO2 raus, aber dann wieder nicht. Maßnahmen? Soll ich einfach mal den Alkoholgehalt messen?
Ich würde sagen, wenig Trubstoffe.

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Re: Der erste Mos(ch)t

Beitrag von sporty » 26 Oktober 2014 23:58

Was soviel heißt wie? Mehr "groberes" Zeug = bessere Gärung?

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Re: Der erste Mos(ch)t

Beitrag von sporty » 27 Oktober 2014 11:51

Ich hab mir grad nochmal das kapital zum Zucker angeschaut. Jetzt hier spezifisch: sollte ich die Nachzuckermethode verwenden, oder den most lieber zügig trinken? Ich scheine ja mit meiner hefe(Steinberg) so ein bisschen daneben gegriffen zu haben. Aber ich will ja auch Most haben und keinen Wein....

Habe heute mal probiert, schmeckte noch relativ süß. An der Gärung ändert sich nichts. Könnte die Temperatur zu inkonstant sein?

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Re: Der erste Mos(ch)t

Beitrag von Fruchtweinkeller » 27 Oktober 2014 16:10

Wenn du Most haben willst brauchst du nicht nachzuzuckern. Und wenn der Ansatz noch süß ist sowieso nicht.

Bewege den Ansatz einfach regelmäßig damit die Kohlensäure besser austreten kann, und gut ist ;)
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Re: Der erste Mos(ch)t

Beitrag von Neugierer » 27 Oktober 2014 19:15

Hallo !
Fruchtweinkeller hat geschrieben:Bei DIR gab es noch nie Probleme, bei anderen schon. Und das kann durchaus mit den Hefepopulationen bei dir zusammenhängen.

Gerade wer noch nie irgend einen Wein hergestellt hat macht keinen Fehler, zur Reinzuchthefe zu greifen.
Okay, natürlich kann im schlechtesten Fall immer etwas daneben gehen,
da hast Du sicherlich recht. Allerdings wirst Du auch bestätigen, Apfel als
Rohstoff ist absolut unproblematisch ist.

Reinzuchthefe ist aber natürlich "kein Fehler".


@ sporty

Wichtig beim Most: Täglich probieren !

Jeden Tag schmeckt er anders - jeden Tag gut,
ist wie beim Federweiser aus der Weintraube.
Nur Mut .... es ist fast nichts falsch zu machen bei Apfelmost / -wein.

Gruß
neugierer ...
... kocht gerade gut 10l Wurstsuppe ein .... lecker !
Gruß, Neugierer ...

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Re: Der erste Mos(ch)t

Beitrag von Bahnwein » 27 Oktober 2014 20:07

Neugierer hat geschrieben:
Wichtig beim Most: Täglich probieren !

Jeden Tag schmeckt er anders - jeden Tag gut,
ist wie beim Federweiser aus der Weintraube.
Nur Mut .... es ist fast nichts falsch zu machen bei Apfelmost / -wein.

Gruß
neugierer ...
Mit dem Probieren muß ich dir absolut recht geben! Ich habe am Freitag meinen ersten Most angesetzt. Und der gärt schon schön und schmeckt wirklich immer lecker. Bei 120l kann ich ja ruhig öfter probieren. :P

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Re: Der erste Mos(ch)t

Beitrag von sporty » 28 Oktober 2014 10:02

So, grad mal probiert und en Alkoholgehalt bestimmt. Ich liege bei ziemlich genau 6% und er schmeckt nun wirklich fast so wie den, den ich vom skifahren her kenne, voll gut! :-) Danke für eure Mithilfe!

Jetzt kommt die finale Frage: Ich denke er wird nicht lange ungetrunken bleiben, am Wochenende ist ein Familientreffen. Würde ihn gerne bald in Flaschen abfüllen, hierzu ein paar Fragen:

a) Ist es egal, wenn es Plastikflschen sind?
b) Sollte ich ein bisschen schwefeln? Würde ihn in den Flaschen nur im Kühlschrank lagern.
c) Ist es schlimm, wenn was von der Bodenablagerung mit in die Flasche kommt und getrunken wird? Nein, oder?
d) Ist außer dem möglichen Schwefeln sonst irgendwas vor dem Abfüllen zu tun? Ich habe da was von kühl lagern gelesen, damit sich die Hefe absetzt. Wie lange sollte das sein?

Viele Grüße

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Re: Der erste Mos(ch)t

Beitrag von Fruchtweinkeller » 28 Oktober 2014 10:52

Kunststoffflaschen sind nicht absolut sauerstoffundurchlässig. Glas ist besser.

Und die Antworten zu den anderen Fragen... Ansichtssache. Dazu steht auch einiges auf der HP im Most-Kapitel ;)
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Re: Der erste Mos(ch)t

Beitrag von sporty » 28 Oktober 2014 14:57

Habe die Kapitel gelesen, aber ich suche nach wertvollen Erfahrungen die mir fehlen :-)

Gibt's ne einfache Methode den Matsch unten drin leicht und billig raus zu filtern? Nur das gröbste ...

Nathea
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Re: Der erste Mos(ch)t

Beitrag von Nathea » 28 Oktober 2014 16:55

sporty hat geschrieben:... Gibt's ne einfache Methode den Matsch unten drin leicht und billig raus zu filtern? Nur das gröbste ...
Ganz leicht und ganz billig, indem Du den Wein, wie richtig erkannt, kühl stellst und nach 1-2 Wochen, wenn der "Matsch" sich in einer dicken Schicht unten abgesetzt hat und der Rest relativ klar geworden ist, den Wein wie hier beschrieben (Klick) "abstichst".

Das Schlauchende (oder das Rohrende vom Weinheber) muss dazu knapp über der abgesetzten Schicht liegen, dann kannst Du "nur" den guten Wein auf Ballon oder sogar direkt in die Flaschen hinein befördern.

Wichtig: Nicht rühren, nicht schütteln oder den Bodensatz auf andere Weise aufwühlen, sondern lieber einen Schluck zu viel im Ballon lassen :-)

Gruß,
Sylvia

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Re: Der erste Mos(ch)t

Beitrag von sporty » 28 Oktober 2014 17:22

Das heißt, jetzt wäre auch der richtige Zeitpunkt um etwas Schwefel hinzuzufügen, korrekt? Also Schwefel rein, schütteln, warten, abfüllen, kühl lagern/trinken, oder?

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