Aroniawein

Bahnwein
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Re: Aroniawein

Beitrag von Bahnwein » 28 Oktober 2018 17:54

Ich vermute, der Zucker war halt doch nicht komplett vergoren zum Zeitpunkt der Abfüllung. Vielleicht eine Gärstockung. Oder hast du nach dem Abziehen noch nachgesüßt? Denn Feinhefe ist auch nach sauberem Abziehen immer noch drin, und das reicht für eine Flaschengärung.

Pack die restlichen Flaschen lieber in eine Wanne oder so und deck sie mit einem Tuch ab. Das vermeidet größere Sauereien falls dir eine Flasche platzt.

Igzorn
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Re: Aroniawein

Beitrag von Igzorn » 28 Oktober 2018 18:24

Meine Vermutung ist, Du hast im Bodensatz noch Zucker gehabt. Solange Du nur Dünnes abfüllst, tut sich nichts, sobald es aufgewirbelt ist, prickelt es.

Lösung:
Entweder filtern oder noch besser schwenken, damit kein Zucker mehr vorhanden ist. Du kannst auch im Vorfeld von der Hefe abziehen und dann noch mal 2 Wochen warten
Ist das Trinkgefäß erst leer, macht es keine Freude mehr. ... Rechtschreibfehler kommen alle durch dem Handy...

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Fruchtweinkeller
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Re: Aroniawein

Beitrag von Fruchtweinkeller » 28 Oktober 2018 21:07

Genug Resthefe für eine mögliche Nachgärung ist auch im völlig klaren Wein in der Regel vorhanden. Wie man Nachgärungen sicher verhindert ist ja lang und breit auf der Homepage erklärt.
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Re: Aroniawein

Beitrag von BananaJoe » 30 Dezember 2018 17:50

Hab ich auch schon gemacht 10L Ansatz, ca. 30kg Beeren, 15g Nährsalz, 4kg Zucker aufgekocht, mit Samos Hefe, erstmal wie bei Hollunder eine heiden Arbeit beim Stengel entfernen, saft machen usw. dann wollte der erst noch nicht mal angären, war dann als Most sogar pelzig und etwas bitter im Mund, hab denn mit Honig nachgeholfen und muss sagen, er wurde dann in der Flasche angekommen doch unverhofft gut !
... wer Weinfehler findet, darf sie behalten :lol:

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420
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Re: Aroniawein

Beitrag von 420 » 30 Dezember 2018 20:50

BananaJoe hat geschrieben:
30 Dezember 2018 17:50
Hab ich auch schon gemacht 10L Ansatz, ca. 30kg Beeren, 15g Nährsalz, 4kg Zucker aufgekocht, mit Samos Hefe, erstmal wie bei Hollunder eine heiden Arbeit beim Stengel entfernen, saft machen usw. dann wollte der erst noch nicht mal angären, war dann als Most sogar pelzig und etwas bitter im Mund, hab denn mit Honig nachgeholfen und muss sagen, er wurde dann in der Flasche angekommen doch unverhofft gut !
10 Liter-Ansatz und 30 kg Beeren.... als Maischeansatz?
Wenn ja, das möchte ich sehen. :pfeif: Die Säure wird da sicherlich in einem recht hohen Bereich liegen. :pfeif: :pfeif:

Bei meinen 2 Aroniabeerweinen von 2018 und 2017 waren die Ansätze wie folgt:

Ansatz 1 als Maische:
4 kg Beeren hätten mit 7 Liter Wasser verdünnt werden, damit 7 g/l Säure als Ziel eingestellt werden konnte. Damit der pelzige Geschmack etwas weniger wurde, wurden 3 Liter Wasser plus 20 g Milchsäure zugegeben. Das Ergebnis, gefiltert wurde am 23.12.2018, war ok. Trinkbar wird der Wein in ein paar Monaten sein.

Ansatz 2 als Saft (2017):
13 Liter gekaufter Aroniabeersaft plus 7,7 Liter Wasser. Das Ergebnis, gefiltert wurde auch am 23.12.2018, war...der Wein muss sicherlich mehr als 1 Jahr liegen, damit die Tannine zermürbt werden.

VG
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BananaJoe
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Re: Aroniawein

Beitrag von BananaJoe » 31 Dezember 2018 13:56

jo ...
... wer Weinfehler findet, darf sie behalten :lol:

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