Brombeerwein - Wie Lackmuspapier interpretieren? (Foto)

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Re: Brombeerwein - Wie Lackmuspapier interpretieren? (Foto)

Beitrag von Fruchtweinkeller » 13 September 2014 22:39

Da haben wir aneinander vorbei geredet ;) Wenn du 10 mL verdünnten Wein einsetzt musst du den Verdünnungsfaktor natürlich einberechnen.

(Wenn du aber 10 mL verdünnst und die verdünnte Lösung komplett einsetzt, dann nicht).
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Re: Brombeerwein - Wie Lackmuspapier interpretieren? (Foto)

Beitrag von Vinifikator » 13 September 2014 22:45

Achsooo..... Jetzt hab ich es verstanden. Danke für die schnelle Aufklärung! Falls ich mal das gleiche Problem habe, werde ich genau so vorgehen wie beschrieben.
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Re: Brombeerwein - Wie Lackmuspapier interpretieren? (Foto)

Beitrag von Raufbold » 14 September 2014 00:37

Du hast schon recht, das funktioniert so wahrscheinlich auch prima bei den meisten Weinen. Ich habe das auch beim Brombeerwein probiert und ihn mit ca. 50ml dest. Wasser verdünnt. In diesem Fall hat mir das aber nicht viel geholfen. Es sah eher aus wie dreckiges Wasser und die Farben, die bei der Titration entstehen sind damit auch verdünnt und nicht mehr so knallig. Am Ende hast du kein sattes Blau sondern z.B. ein Blaugraunbraun. Ich fand es nicht wirklich leichter den Umschlag zu erkennen. Darum dann der Versuch mit dem Lackmus-Papier.

Bei Heidelbeerwein (Blaubeerwein) kannst du z.B. auch bei Verdünnung nicht zuverlässig damit arbeiten. Zuletzt habe ich einen abgemaischt: Erst waren meine Hände lila-rot, dann wusch ich sie mir Seife und sie wurden komplett blau :D Ich bin kein Chemiker und verstehe den Vorgang nicht, aber offensichtlich gibt stark reaktive Stoffe in den Heidelbeeren, die bei kleinen Mengen Lauge schon blau werden.

Vielleicht weiß jemand mehr dazu?
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Re: Brombeerwein - Wie Lackmuspapier interpretieren? (Foto)

Beitrag von Fruchtweinkeller » 14 September 2014 19:18

Pflanzliche Farbstoffe ändern mit wechselndem pH oft ihre Farbe. Dummerweise weiß man in der Regel nicht wo genau der Farbstoff A von Pflanze B seinen Umschlagpunkt hat.

Klassischer Schulversuch: Rotkohlsaft als pH-Indikator
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