Säuregehalt Aprikosenwein

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Re: Säuregehalt Aprikosenwein

Beitrag von Fruchtweinkeller » 06 August 2014 20:05

Diago hat geschrieben: ein Detail vergessen - ich habe den Gärstarter nach 3 Tagen zugegeben. D
Das ist natürlich alles andere als ideal. In dieser Zeit kann sich ein ganzer Mikrobenzoo vermehren und an den Nährstoffen, die eigentlich die Hefe braucht, zehren.
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tiga
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Re: Säuregehalt Aprikosenwein

Beitrag von tiga » 06 August 2014 22:15

Ich würde den Ansatz jetzt einfach weiter durchziehen und mal schauen wie es wird wenn er fertig ist.

Warum hast du eigentlich geschwefelt?
Ich verwende Schwefel nur wenn die Gärung sicher durch ist
Gruss
Jan

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Re: Säuregehalt Aprikosenwein

Beitrag von Fruchtweinkeller » 06 August 2014 22:53

Ja, das ist ein Nachteil. Andererseits wäre ein Mikrobenzoo stärker gehemmt als die Hefe.
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Diago
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Re: Säuregehalt Aprikosenwein

Beitrag von Diago » 07 August 2014 07:10

Fruchtweinkeller hat geschrieben:
Diago hat geschrieben: ein Detail vergessen - ich habe den Gärstarter nach 3 Tagen zugegeben. D
Das ist natürlich alles andere als ideal. In dieser Zeit kann sich ein ganzer Mikrobenzoo vermehren und an den Nährstoffen, die eigentlich die Hefe braucht, zehren.
Jetzt bin ich verwirrt. Laut Homepage soll man den Gärstarter doch einige Tage vor dem ansetzen der Maische ansetzen.
Also ich habe Dienstag den Gärstarter angesetzt und dann am Freitag zu der am Freitag angesetzten Maische gegeben - war das jetzt falsch? Ich habe die Maische also nicht einfach mal 3 Tage ohne Hefe stehen gelassen sondern eher 10 Minuten, vielleicht sollte ich klarer formulieren ;-)


Geschwefelt habe ich in der Tat, da laut Homepage, bei Verdacht auf einen Milchsäurestich sofort zu schwefeln sei und ich hoffe, dass was auch immer da am Werke ist das schlechter vertägt als meine Hefe.

Nathea
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Re: Säuregehalt Aprikosenwein

Beitrag von Nathea » 07 August 2014 12:05

Ich habe mal die Passage(n) der Homepage kopiert:
...
Wer seine Hefe besonders schonend behandeln will sollte sie stattdessen sanft mit Wasser rehydrieren bevor sie in den Wein gegeben wird. Dazu wird die Trockenhefe im zehnfachen Volumen Wasser oder Apfelsaft (also mindestens 100 ml für 10 g Trockenhefe) eingestreut und vorsichtig umgerührt, bis sie gut gelöst ist. Die Flüssigkeit sollte lauwarm sein (etwa 30°C, die Temperatur darf 45°C nicht übersteigen, da die Hefen dann absterben!). Nach 30 min kann die Suspension in den Most gegeben werden.

Sie können die Gärfähigkeit einer Trockenhefe einfach testen: Wenn Sie Apfelsaft zur Rehydrierung verwendet haben, so sollte das Gemisch nach 30 bis 90 min anfangen zu schäumen, da die Gärtätigkeit einsetzt. Haben Sie Wasser verwendet, so können Sie etwas Zucker hinein geben, um den gleichen Effekt zu erzielen (etwa 1-2 Teelöffel Zucker auf 100 g Hefelösung
...
Denken Sie daran: Flüssighefen müssen vor dem Gebrauch aufgeschüttelt werden, und in den Gärstarter gehört das ganze Fläschchen Hefe!

Thema Gärstarter:
Geben sie alles in eine geeignete Flasche, die noch Steigraum für Schaumbildung hat, und verschließen Sie sie mit einem Gärröhrchen. Bei Raumtemperatur sollte die Gärung innerhalb von ein bis zwei Tagen einsetzten. Gärt die Starterkultur heftig, kann sie in den Most gegeben werden.
Man kann einen Gärstarter einige Tage vorher ansetzen. Dann muss man aber auch dafür sorgen, dass während dieser Startzeit die Hefen genug Zucker zum Futtern haben, sonst verhungern sie schon im Startansatz.

Viele der Weinfreunde hier setzen ihre Gärstarter erst kurz vorher an bzw. schütten ihre Trockenhefe (wenn sicher ist, dass es sich um frische, gärfreudige Hefe handelt) unmittelbar in den Weinansatz hinein und schütteln gut durch.

Viele Grüße,
Sylvia

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Re: Säuregehalt Aprikosenwein

Beitrag von Diago » 07 August 2014 14:29

Naja lassen wir uns mal überraschen was aus dem Wein noch wird. Vorhin mal probiert - immernoch recht sauer allerdings hat der allzu garstig kratzige Geschmack im Abgang nachgelassen... vielleicht wirds ja doch noch was.

Ansonsten muss ich den wohl als Lehrstück abschreiben ;-)

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Re: Säuregehalt Aprikosenwein

Beitrag von Fruchtweinkeller » 07 August 2014 20:18

Ich hatte das so verstanden dass die Maische ohne Hefe 3d herumstand. Wenn das nicht so war bin ich doch wieder ratlos :?:
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