Bodensatz bei Nachzucker-Methode

Metinchen
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Re: Bodensatz bei Nachzucker-Methode

Beitrag von Metinchen » 23 Oktober 2013 14:48

420 hat geschrieben:Es ist immer recht ärgerlich, wenn man Ballons schrottet.

Steigerung: mit Inhalt geschrotten

nächste Steierung: mit Inhalt in der Wohnung

noch mehr: mit Inhalt in der Wohnung auf dem Parkett
Genauso habe ich es gemacht :cry: .

Aber noch ´ne Alternative ist; mir kommt kein Ballon, über 10 Liter, mehr in die Bude. Gäreimer sind zwar bei weitem nicht so dekorativ, aber der Liebste war danach drauf und dran meine Gäraktivitäten aus dem Wohnbereich zu verbannen.
Also gären in Kunststoff, klären in Glas.

Um die Kurve zum eigentlichen Tröt zu bekommen; ich zuckere auch trocken nach, spätestens am 2. Tag ist der Zucker komplett gelöst.
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Re: Bodensatz bei Nachzucker-Methode

Beitrag von vladdi78 » 24 Oktober 2013 15:08

Noch eine Idee: Zementbottiche aus dem Yippe-ya-ya-yippe-yippe-yeeeee-Baumarkt. Stinken wie Sau die ersten Tage (deshalb draußen auslüften lassen), danach mit Sägespäne oder Stroh befüllen, Bottich rein - feddich! Nachdem ich mal meinen einen 60-L-Ballon mit einer kleinen Berührung und einem leisen *pling* an der Badewanne geschrottet habe (glücklicherweise leer!), habe ich den zweiten da reingesetzt. Seitdem ist er heile geblieben (trotz mehrfachem Kontakt zu Tischbeinen, Badewannen, Böden, etc.), lässt ich leichter heben und transportieren (voll nur zu zweit), und falls er mal bricht, bleibt die Soße im Bottich. :D
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Re: Bodensatz bei Nachzucker-Methode

Beitrag von Franky » 26 Oktober 2013 23:27

Zucker sollte dem Wein nur als warme Zuckerlösung beigefügt werden, niemals als Trockenzucker ! VG

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Re: Bodensatz bei Nachzucker-Methode

Beitrag von Fruchtweinkeller » 26 Oktober 2013 23:30

Frank Müller, sage mal, bist du das etwa? Pasteurisation, Nachzuckerei, da bekomme ich ein Deja vu :) Wir wollen das alles doch nicht wieder ausdiskutieren, oder?
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Re: Bodensatz bei Nachzucker-Methode

Beitrag von Franky » 26 Oktober 2013 23:40

Ich bin nicht der Frank Müller, aber es stellt sich die Frage warum man seinen Weinling freiwillig mit Schwefel versaut obwohl pasteurisieren sich für die Haltbarmachung genauso eignet ??? Die Nachzuckerei ist logisch, weil beim Ansatz als Maischegärung bei einem 30 Liter Steinguttopf nicht mehr hereinpasst wenn man davon 2 Ballons / a 25 Liter befüllen möchte. Zudem hast man dadurch eine bessere Kontrolle um den Wein nicht zu übersüssen. Die anfängliche Maischegärung ist nur dazu gedacht die Fruchtmasse anzugären um eine höhere Effizienz der Früchteausbeute zu erreichen. Genauso wie das einfrosten der Früchte nach dem ernten ebenfalls eine bessere Effiziens der Saftausbeute bedeutet - siehe z.B. Hagebutten. VG

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Re: Bodensatz bei Nachzucker-Methode

Beitrag von Fruchtweinkeller » 26 Oktober 2013 23:45

Tja, der eine "versaut" seinen Wein halt lieber mit Schwefel als mit Pasteurisation :mrgreen: Du solltest dich mal fragen warum man kommerzielle Weine nicht mehr pasteurisiert und warum sie trotz Filtration geschwefelt werden. Die Antwort lautet: Weil es besser ist. Warum, das kannst du auf er Homepage nachlesen.
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Re: Bodensatz bei Nachzucker-Methode

Beitrag von Franky » 26 Oktober 2013 23:51

Ich habe noch ein Paar Weinflaschen von 1990 in meinem Keller (Schraubverschluss), die sind damals pasteurisiert worden und sind bis dato noch schmackhaft ! Zudem wird durch erhitzen dem Wein geschmacklich die Roheit genommen, evtl. Blausäureanteile (Steinfrüchte) verschwinden auch noch, ich finde den Wein einfach bekömmlicher. Müssen wir hier aber nicht ausdisskutieren, sicher fehlt es den meisten an der Zeit des pasteurisierens. VG

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Re: Bodensatz bei Nachzucker-Methode

Beitrag von Fruchtweinkeller » 27 Oktober 2013 00:03

Na dann mal: Happy Kochwein mit einem Hauch von Ethylcarbamat.
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Re: Bodensatz bei Nachzucker-Methode

Beitrag von Franky » 27 Oktober 2013 00:15

Kochwein ist Quatsch ! der Weinling wird nur auf 75 Grad erhitzt, wenn Du den vorher in die Flasche füllst und ca 3 cm Luft lässt dehnt er sich bis oben hin aus, schraubst den Deckel drauf und lässt ihn abkühlen und siehe da...es entsteht ein Vacuum...Spaß beiseite, das Erhitzen macht Früchte wie Saft bekömmlicher, das ist Realität ! Den Hauch von EC bekommst Du ohne erhitzen sicherlich im größeren Umfang in geschwefelten Steinobstweinlingen bzw. Obstbränden.

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Re: Bodensatz bei Nachzucker-Methode

Beitrag von Fruchtweinkeller » 27 Oktober 2013 00:17

Ich habe es dir schon einmal gesagt: Insbesondere in Anfängerthreadas mag ich kein Herumtrollen und kein Diskussions-Hijacking. Den Anfängern soll geholfen werden, sie sollen insbesondere nicht mit "Quatsch" gefüttert werden, um mal deine Wortwahl zu benutzen.
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Re: Bodensatz bei Nachzucker-Methode

Beitrag von vladdi78 » 29 Oktober 2013 13:54

Wenn ich Zuckerlösung (warum eigentlich warm???) in den gärenden Wein reinkippe, verdünne ich ja den bisher vergorenen Alkohol. So komme ich nie zu einem Ende, habe trotzdem einen (wenn auch geringen) Sauerstoffeintrag, und irgendwann nur noch buntes Wasser mit Alkohol. Oder Braunen Bruch. Zucker (oder Honig) direkt reinzukippen halte ich für die beste Methode, auch wenn man nie Kontrolle darüber hat, ob sich der Zucker wirklich komplett aufgelöst hat (wobei die Brown'sche Molekularbewegung bei hinreichend langen Zeiträumen schon den Restzucker auflösen wird). Ich wuchte nach wie vor die Ballons hoch, um mir nen Liter oder zwei abzuzapfen, nachzuzuckern und wieder zurückzugießen. Sicherlich nicht die first best Lösung, aber es klappt seit acht Jahren ziemlich gut...
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Re: Bodensatz bei Nachzucker-Methode

Beitrag von Fruchtweinkeller » 29 Oktober 2013 20:08

Lass gut sein, siehe Trollwiese....
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