Bulldog Mead Yeast

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Marcel Fischer
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Bulldog Mead Yeast

Beitrag von Marcel Fischer »

Hallo liebes Forum

Ich war mal wieder im internet auf der Jagt nach einer neuen geigneten Honigwein Hefe und bin da auf die
Bulldog Mead High Alcohol Yeast-Nutrient gestoßen. Meine Frage an euch ist hatt schon mal jemand mit dieser hefe gearbeitet
Denn als Nutzungshinweisen steht hinten auf der packung geschrieben
Mix 20 Liters of water with 6-9 kilos of Honey. than ad one sachet of Bulldog Mead Yeast and nutrient. Leave to Ferment in 20-30 degrees. Fermentiation is over in 5-7 Days
Würde für mich bedeuten dass der gär Prozess in 5-7 tagen vorbei sein soll das schein mir echt utopisch ein Päckchen hat ein füllvolumen von 28 Gramm was eine gute menge ist für einen Ansatz wo man auch andere Methoden mit viel weniger Hefe 0.5g Hefe Portwine in einem Gärstarter z.b. anwenden kann um 20-30 liter Ansätze zu starten
ich würde mich freuen auf eine Antwort

Liebe Grüße Marcel Fischer
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Chesten
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Re: Bulldog Mead Yeast

Beitrag von Chesten »

Ich halte dies für "Werbesgeprech" Ich halte nur von Flüssighefen allgemein auch nicht von den amerikanischen...
Ich halte diese Flüssighefentütchen für Geldschneiderei. Vielleicht kann diese Hefe ca. erreichen was sie versprechen aber dann ist die sicher genmanipulierte. Grundsätzlich bin ich zwar da eher neutral zu eingestellt aber man muss auch nicht alles machen was möglich ist, sorry ich möchte da jetzt keine off topic Diskussion aufmachen.

Kauf dir zu Anfang ein gutes "Arbeitspferd". SIHA Aktivhefe 8 (Burgunderhefe) die gärt bis 16 vol% sicher durch macht schön viel Glycerin und ist einfach zu bekommen. Wenn du weniger Alkohol aber auch weniger Glycerin haben willt empfehle ich dir SIHA Aktivhefe 3 aber die ist gar nicht so einfach zu bekommen wenn du für die eine Quelle sag bitte bescheid.
"Die einzig stabile Währung ist die alkoholische Gärung" (Das Känguru-Manifest)

Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt:
http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175
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Fruchtweinkeller
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Re: Bulldog Mead Yeast

Beitrag von Fruchtweinkeller »

Ist das eine Flüssighefe oder eine Trockenhefe? Einige Beschreibungen könnte man so verstehen dass das eine Trockenhefe ist, 100% sicher bin ich mir aber nicht. Einen Bericht habe ich hier gefunden: https://www.reddit.com/r/mead/comments/ ... ead_yeast/ Klingt soweit OK, wenn auch nicht überschwänglich begeistert.

Selbst wenn es eine Trockenhefe ist: Die Mengen lassen sich nur schwer vergleichen mit jenen einer "reinen" Trockenhefe, da sind ja noch Nährstoffe enthalten und möglicherweise Hilfs- und Füllstoffe. Da müsste man die Hefchen wirklich mal zählen (und nein, dazu habe ich keine Lust :mrgreen: ).

Ansonsten darf man von solchen Hefen, ebenso wie von den Turbo-Hefen, keine Wunder erwarten. Das sind ganz normale Hefen mit hoher Alkoholtoleranz, den Unterschied machen die "wundersamen und super geheimen" Additive. Wer "normale" Hefen nimmt und gut supplementiert darf auch ähnliche Ergebnisse erwarten. Wobei ich nicht raten würde, dieses öde Wasser-Honig-"Rezept" nachzukochen, davon kriegt man ja Haarausfall :mrgreen:

Also testen mit einem gescheiten Metrezept, vielleicht parallel mit einer anderen Hefe, berichten.
90% of everything is crap... Except crap. 100% of crap is crap.
(Too much coffee man)

The amount of energy needed to refute bullshit is an order of magnitude bigger than to produce it.
(Brandolini's law)

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Marcel Fischer
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Re: Bulldog Mead Yeast

Beitrag von Marcel Fischer »

Jaaa diese Hefe ist eine Trocken Hefe
Ich bin auch noch etwas skeptisch dem gegenüber
In dem Reddit Beitrag schwärmt der eine ja auch von einer schnellen Gärung aber schnell heißt auch nicht besser!
Gut Ding brauch Weile!
Ja sie wollen auch nicht so ganz preisgeben was enthalten sein soll „Yeast and Nutrient“ wer weis schon
Es ist jedenfalls mal einen Versuch wert ansonsten
Bleibe ich bei der guten Arauner Portwein Hefe die leistet gute Dienste in meinem Maße
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