Metansatz mit Backhefe von Netto

HeartOfGermany
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Re: Metansatz mit Backhefe von Netto

Beitrag von HeartOfGermany » 21 September 2017 07:28

Habe E202 zugegeben nach gesetzlicher Vorschrift - Hefe setzt sich allmählich ab (Hab es im Kühlschrank)

Hat frisch nach Bier geschmeckt wegen der Hefe. Jetzt nach wenigen Tagen bereits schmeckt es sehr nach Met. Kaum noch Hefe zu schmecken.

Ich bin für 0815 und erster Versuch echt sehr zu frieden. Das lässt sich noch deutlich, deutlich perfektionieren, aber es ist schon jetzt lecker und dreht auch wie erwartet (wäre aber auch doof, wenn was anderes als Alkohole entstehen würde. :mrgreen: )


Danke für die Hilfe und die Anleitungen auf der Homepage.

Filtergerät will ich mir derzeit nicht leisten, wird aber langfristig definitiv angeschafft! Das ist es sicherlich wert.

Ich bin gerade echt happy über das Ergebnis. Lecker, echt.


Danke!

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Grape
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Re: Metansatz mit Backhefe von Netto

Beitrag von Grape » 21 September 2017 19:18

Also um es kurz zu fassen: Der einzige Weg für dich ist die Nachzuckermethode in Verbindung mit einer Reinzuchthefe.
Backhefe ist unprofessionell, wenig Alkohol und hefenspezifisch auch Kopfschmerzen nachm trinken.
Filteraktionen mit Watte oder Kaffeefiltern sind ein Nogo. Wegen 0 Effekt und Oxidation.

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420
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Re: Metansatz mit Backhefe von Netto

Beitrag von 420 » 21 September 2017 21:08

Hallo HeartOfGermany,

die Zugabe von E202 bevor der Wein von der Hefe abgezogen wurde, war nicht optimal. Die Zugabe sollte erst nach dem Abstich von der Hefe zugegeben werden. Wenn weniger Hefezellen im Wein sind, kann es naturgemäß besser wirken. Infos dazu auch auf der HP-Seite unter Sorbinsäure.

VG
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HeartOfGermany
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Re: Metansatz mit Backhefe von Netto

Beitrag von HeartOfGermany » 24 September 2017 08:12

Ja, hab ich auf der Seite gelesen. Ich habe erst abgezogen, dann E202 eingesetzt. Oder muss er erst komplett geklärt werden? o.O



Ja, Backhefe ist unprofessionell, aber wie bereits gesagt war es ohnehin die Einzige Lösung - war ne Notlösung. Wollte nicht 15 Liter Ansatz riskieren zu verlieren, habe daher für sofortige Gärung gesorgt. Wäre schade um die Arbeit der Bienen! ;)

Aber in einem muss ich widersprechen. Wenig Alkohol kriegt man aus Backhefe nicht unbedingt. Es gibt viele Versuche im Netz die mehr Alkohol produzieren als nur berüchtigte prophezeite 9-11%. Z.B. Methalle hatte 15%.

Das ist echt erstaunlich viel - mehr würde ich im Wein keinenfalls drin haben wollen. Vlt. ein mal im Jahr nen Portwein oder so.


Es war nicht optimal, aber ich habe die flüssige Weinhefe im Ansatz ohne Gärstarter versenkt und erst hinterher gemerkt und gedacht "Fuck, ohne Gärstarter kann es schief gehen und erst nach über 3 Tagen anfangen, was auch zum Verderb führen kann."

Und da ich gesehen habe, dass Backhefe sehr schnell loslegt, habe ich es so retten wollen, weil neue Weinhefe erst in Tagen da wäre und einen Gärstarter hab ich dann immernoch nicht. Verstehst du meine Sorge, die ich hatte?

Igzorn
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Re: Metansatz mit Backhefe von Netto

Beitrag von Igzorn » 24 September 2017 09:02

Wir verstehen Dich. Also ich...

Ist natürlich ein Thread mit einer schlechten Anleitung für Anfänger.
Ist das Trinkgefäß erst leer, macht es keine Freude mehr. ... Rechtschreibfehler kommen alle durch dem Handy...

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