Trockenhefe

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Chris1481
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Trockenhefe

Beitrag von Chris1481 » 01 Juni 2014 15:39

Ich möchte dieses Jahr folgende Fruchtweine ansetzen:

- Holunderblütenwein (bereits angesetzt mit Flüssighefe)
- Johannisbeerwein (rot)
- Pflaumenwein
- Sauerkirschwein
- Brombeerwein
- Hagebuttenwein
- evtl. noch Apfelwein

Bis jetzt habe ich die Ansätze immer mit den Hefen (Flüssighefe) laut den Rezepten vom Fruchtweinkeller angesetzt.
Da die Qualität der Trockenhefe besser sein soll und auch der Preis bei den größeren Packungen deutlich günstiger ist
überlege ich jetzt mir für die folgenden Ansätze eine Sorte Trockenhefe zuzulegen. Welche Hefe könntet Ihr mir für
die Ansätze empfehlen?!? Da ich Anfänger bin haben meine bisherigen Weine eher einen höheren Alkohologehalt (13 - 15 %).

Vielen Dank vorab schon für eure Antworten!

Christopher

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fibroin
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Re: Trockenhefe

Beitrag von fibroin » 01 Juni 2014 16:47

Nimm eine Rotweinhefe. Brouwland bietet 100 g Packungen an. Z.B. Bioferm Rouge.

http://www.brouwland.com/de/unsere-prod ... ferm-rouge
Wenn du dich wohlfühlst, mache dir keine Sorgen. Das geht wieder vorbei.

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420
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Re: Trockenhefe

Beitrag von 420 » 01 Juni 2014 18:47

Bei den letzten Gärungen habe ich die SHIA 3 verwendet. Funktionierte tadellos. Wenn die Shia3 dieses Jahr zu Ende geht, werde ich auch eine andere mal testen.

Grüße
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Chris1481
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Re: Trockenhefe

Beitrag von Chris1481 » 01 Juni 2014 19:40

Hallo fibroin,

danke erstmal für die schnelle Antwort. Habe mir deinen Link angeschaut und
muss sagen das die 12,50 € Versandkosten bei einem Warenwert in Höhe von
6,50 € für mich leider nicht im Verhältnis passen. Kennst du evtl. noch eine
Bezugsquelle aus Deutschland?!?

WeinTheo
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Re: Trockenhefe

Beitrag von WeinTheo » 01 Juni 2014 19:52

Probiers mal bei rekru, da hab ich am Donnerstag bestellt, gestern kam die Lieferung...

Gruß Theo

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Josef
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Re: Trockenhefe

Beitrag von Josef » 01 Juni 2014 20:11

Denk mal über folgende Rechnung nach:
Ich kaufe immer die kleinen 5g Tütchen und brauche eins für jeden Ansatz, egal ob 10 oder 100 Liter funktioniert immer.
So ein Tütchen kostet knapp 2€. Ich bestelle immer mit anderen Dingen zusammen, da fallen die Versandkosten nicht so ins Gewicht. Aber lassen wir das mal außen vor und setzen so ein Tütchen incl. Versand auf 3€. Das sind doch Peanuts, auf 20, 30, oder 50 Liter Wein gerechnet.

Du bekommst 100g für knapp 20€. Umgerechnet auf 5g Tütchen wären das 1€ pro Ansatz, ist das zu viel? :hmm:

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JasonOgg
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Re: Trockenhefe

Beitrag von JasonOgg » 02 Juni 2014 14:42

Josef hat geschrieben:Denk mal über folgende Rechnung nach:
...
Du bekommst 100g für knapp 20€. Umgerechnet auf 5g Tütchen wären das 1€ pro Ansatz, ist das zu viel? :hmm:
:hmm: Denk, denk, denk ...

100g für 6,55€ gemeinsam mit Filtern gekauft, macht bei 20 Ansätzen 0,35€ pro Ansatz und ich brauchte noch nie geizen.

Es ist Geschmacksache, Tütchen auf und rein damit oder Dose auf und ein, zwei Teelöffel rein. Die offene Dose oder Verpackung muss ja auch sorgfältiger gelagert werden. Damit hatte ich im Keller noch nie Probleme.
'And what would humans be without love?' - 'RARE', said Death.
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Josef
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Re: Trockenhefe

Beitrag von Josef » 02 Juni 2014 21:20

Ich wollte damit sagen, das man selbst bei schlechtester Rechnung und Einrechnung der vollen Versandkosten, nur auf die Hefe, noch immer auf einen geringen Preis pro Ansatz kommt. :engel:
Wenn man jetzt noch einiges dazu bestellt (es fällt ja immer was an) fallen die Versandkosten bei der Hefe kaum noch ins Gewicht. :pfeif:
Und ruck zuck ist man bei deinen 35Cent. :mrgreen:

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JasonOgg
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Re: Trockenhefe

Beitrag von JasonOgg » 03 Juni 2014 07:55

Der Vorteil von den kleinen ist halt, dass man verschiedene Sorten probieren kann. In wieweit die sich unterscheiden und inwieweit man selber daraus nutzen zieht, dass ist eine andere Geschichte.

Wenn ich immer Kitzinger Portwein oder SIHA Burgund nehme, dann ist es ziemlich egal.

Es wäre einmal interessant zu wissen, welche Hefen sich tatsächlich hinter den gelben Tütchen verbergen. Im Vergleich zu den Großpackungen ist der Markt ja relativ klein und hat auch noch die flüssige Konkurrenz. Trotzdem muss es sich ja für den Hersteller lohnen, den Aufwand zu treiben. Am einfachsten wäre es, wenn aus eine anderen Hefelinie "Ancherow HT 0815" ein Tütchen abgefüllt wird. Das bekommt den Namen Beaujolais damit ein Nichtfachmann sich etwas darunter vorstellen kann. Aber das wird wahrscheinlich das Kitzinger Geschäftsgeheimnis bleiben.
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